Liebe Leserin, lieber Leser,
auch in dieser Woche zeigt sich auf WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell wieder, wie eng unsere Zeit Gegensätze miteinander verbindet. Während Kriege, gesellschaftliche Spannungen und soziale Herausforderungen viele Menschen verunsichern, entstehen gleichzeitig neue Ideen, kreative Projekte und Zeichen der Hoffnung.
Da ist die Frage nach Glück und Schicksal. Können wir unser Leben wirklich planen – oder bleibt vieles unverfügbar? Die Besinnung „Zwischen Glück und Schicksal“ greift genau diese Spannung auf und erinnert daran, dass Hoffnung oft dort beginnt, wo Kontrolle endet. Ebenso persönlich und nachdenklich wird es in den neuen WortWeise-Impulsen über das Beten in einer lauten Welt oder über die Sehnsucht, die Zeit möge manchmal einfach stillstehen.
Daneben blickt W.I.N. erneut weit über den eigenen Horizont hinaus. Wissenschaftliche Beiträge beschäftigen sich mit Zukunftsfragen unserer Gesellschaft: von Telemedizin und innovativer Pflege bis hin zu Forschungen über gesundes Altern oder sogar der visionären Idee, mit Solarparks künstlich Regen in Wüstenregionen auszulösen. Themen, die zeigen: Fortschritt ist mehr als Technik – er ist immer auch eine Frage von Verantwortung.
Kulturell spannt sich der Bogen von Jazz und internationalen Konzerttourneen bis zu ungewöhnlichen Ausstellungen. Besonders eindrucksvoll: die Cartoon-Ausstellung über jüdisches Leben in herausfordernden Zeiten oder die kritische Auseinandersetzung mit Zeppelin-Mythen und Nationalsozialismus. Kunst wird hier nicht zur Flucht aus der Realität, sondern zum Spiegel unserer Gegenwart.
Auch Glauben und Gesellschaft bleiben zentrale Themen dieser Woche. Motorradwallfahrten, Friedensmärsche, interkulturelle Begegnungen, Pfadfinderprojekte und Diskussionen über Demokratie machen deutlich: Kirche lebt dort, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind. Gleichzeitig erinnern Berichte aus Nigeria, Bolivien oder der Ukraine daran, wie verletzlich Frieden und Menschenwürde weltweit bleiben.
Und natürlich darf auch die Musik nicht fehlen. Einen Tag vor dem Eurovision Song Contest hat Gerds ESC-Podcast – Folge 8 wieder fünf besondere Titel aus der persönlichen Playlist zusammengestellt – mit Erinnerungen, Geschichten und musikalischen Entdeckungen jenseits des schnellen Mainstreams.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke dieser Woche: nicht nur Informationen zu liefern, sondern Zusammenhänge sichtbar zu machen. Denn zwischen Kultur, Wissenschaft, Glauben und gesellschaftlichen Debatten geht es letztlich immer um dieselbe Frage: Wie wollen wir leben?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen inspirierenden Sonntag, offene Gedanken, berührende Begegnungen – und wieder viel Freude beim Lesen, Hören und Entdecken auf WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell.
Alles Liebe
Gert Holle
Herausgeber und leitender Redakteur
WIR IM NETZ
„Doch die Uhr dreht sich weiter, gleichmäßig und unerbittlich,
mein Wunsch bleibt ein Wunsch, verblasst allmählich.
Ach, könnte ich die Zeiger nur für einen Moment anhalten,
könnte ich bleiben – dort, wo ich lebendig bin.“
Wer hat nicht schon diesen Wunsch verspürt – die Zeit anhalten zu
können?
Ein kostbarer Augenblick, ein Lächeln, ein Gefühl der Nähe – und wir möchten, dass es nie vergeht. Doch das Leben ist Bewegung. Die Uhr dreht sich weiter, wie der Song sagt, „gleichmäßig und
unerbittlich“.
Und doch liegt darin nicht nur Schmerz, sondern auch Verheißung.
Denn wo die Zeit fließt, da geschieht Leben. Jeder Augenblick ist Geschenk – unaufhaltsam, ja, aber auch voller Möglichkeiten.
Der Prediger im Alten Testament erinnert uns:
„Alles hat seine Zeit. Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit... Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit“ (Prediger 3,1–4).
Auch der Philosoph Augustinus fragte sich: „Was also ist die Zeit? Wenn
mich niemand fragt, weiß ich es; wenn ich es erklären soll, weiß ich es nicht.“
Zeit bleibt ein Geheimnis – sie entgleitet uns, und doch ist sie das Gefäß, in dem Gott uns begegnet.
Der Song „If Time Could Rest a While“ erinnert daran, dass unsere Wünsche – nach Frieden, nach Liebe, nach einem Leben in Verbundenheit – nicht verloren sind, auch wenn sie sich nicht sofort erfüllen.
„Doch tief in mir brennt immer noch ein kleines Licht,
eine Stimme flüstert: ‚Ein Herz kann die Welt noch heilen.‘“
Das ist die leise, aber kraftvolle Botschaft des Liedes:
Die Zeit mag uns davontragen, aber sie kann nicht verhindern, dass Hoffnung Wurzeln schlägt.
Wünsche sind nicht naiv. Sie sind der Anfang von Veränderung.
Vielleicht können wir die Zeiger der Uhr nicht anhalten –
aber wir können die Richtung ändern, in die wir gehen.
Und manchmal genügt ein Herz, das an das Gute glaubt, um ein Stück Welt zu verwandeln.
Gebet
Gott der Zeit,
du hältst Anfang und Ende in deinen Händen.
Lehre uns, die Augenblicke zu schätzen,
das Schöne nicht festzuhalten, sondern zu leben.
Schenke uns Mut, unsere Wünsche zu bewahren
und sie in Taten der Liebe zu verwandeln.
Lass uns glauben, dass jeder kleine Schritt,
jedes offene Herz,
etwas verändern kann – in deiner Zeit.
Amen.
Segen
Gott segne deine Zeit,
damit du im Jetzt Frieden findest.
Er segne deine Wege,
damit du im Gehen Hoffnung entdeckst.
Und er segne deine Wünsche,
damit sie Spuren des Himmels auf Erden hinterlassen.
Amen.
If Time Could Rest a While”
Verse 1
I wish the world would dance to a funny song,
not fight anymore, no hate, no rights turned wrong.
I wish I could stand by my friends for more than an hour,
no senseless work, no running, just a way to keep my power.
Chorus
But the clock keeps turning, steady and unkind,
my wish stays a wish, drifting out of my mind.
Oh, if I could stop the hands, just for a little while,
if I could stay right here, where I feel alive.
Why can’t we pause the moments that make us smile?
Verse 2
I wish the weapons of force would turn into hands of love,
no despots, no fools, no maze with walls above.
I wish I could show the people a kinder way,
to be neighbors in heart — hear “I love you” every day.
Chorus
But the clock keeps turning, steady and unkind,
my wish stays a wish, drifting out of my mind.
Oh, if I could stop the hands, just for a little while,
if I could stay right here, where I feel alive.
Why can’t we pause the moments that make us smile?
Bridge
Still, a spark keeps burning deep in my soul,
a whisper says, “One heart can still make the world whole.”
So I’ll keep on dreaming, keep reaching for the light,
even a fleeting wish can turn darkness bright.
Final Chorus
Yes, the clock keeps turning, but I won’t lose my way,
my dreams will keep me moving, come what may.
If time can’t stop, then let love take its place —
to hold this world in one gentle embrace.
(Lyrics & Music by Gert Holle – 8.10.2025)
„Wenn die Zeit einmal ruhen könnte“
Strophe 1
Ich wünschte, die Welt würde zu einem lustigen Lied tanzen,
nicht mehr kämpfen, kein Hass, kein Weg, der in die Irre führt.
Ich wünschte, ich könnte länger als nur eine Stunde
bei meinen Freunden stehen –
kein sinnloses Arbeiten, kein Rennen,
nur ein Weg, meine Kraft zu bewahren.
Refrain
Doch die Uhr dreht sich weiter, gleichmäßig und unerbittlich,
mein Wunsch bleibt ein Wunsch, verblasst allmählich.
Ach, könnte ich die Zeiger nur für einen Moment anhalten,
könnte ich bleiben – dort, wo ich lebendig bin.
Warum können wir die Augenblicke, die uns glücklich machen, nicht festhalten?
Strophe 2
Ich wünschte, Waffen aus Gewalt würden zu Händen der Liebe,
keine Despoten, keine Narren, kein Labyrinth ohne Ausweg.
Ich wünschte, ich könnte den Menschen einen besseren Weg zeigen,
Nachbarn im Herzen zu sein –
und „Ich liebe dich“ würde man jeden Tag hören.
Refrain
Doch die Uhr dreht sich weiter, gleichmäßig und unerbittlich,
mein Wunsch bleibt ein Wunsch, verblasst allmählich.
Ach, könnte ich die Zeiger nur für einen Moment anhalten,
könnte ich bleiben – dort, wo ich lebendig bin.
Warum können wir die Augenblicke, die uns glücklich machen, nicht festhalten?
Bridge
Doch tief in mir lodert immer noch ein kleiner Funke,
eine Stimme flüstert: „Ein Herz kann die Welt noch heilen.“
Darum werd’ ich weiterträumen, dem Licht entgegengehen –
denn selbst ein flüchtiger Wunsch kann in Dunkelheit bestehen.
Schlussrefrain
Ja, die Uhr dreht sich weiter, doch ich verlier’ nicht mein Ziel,
meine Träume tragen mich, was auch kommen will.
Wenn die Zeit nicht stillstehen kann,
dann soll Liebe ihren Platz einnehmen –
um diese Welt sanft in die Arme zu nehmen.
(Worte & Musik: Gert Holle – 8.10.2025)
Der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (Mitte) auf dem Hildesheimer Domhof mit der Führungsspitze der Malteser (von links): Dr. Christoph Mock (stellv. Diözesangeschäftsführer), Dr. Wolf van Lengerich (Regionalleiter), Max von Boeselager (scheidender Diözesanleiter), Jens Engel (Diözesangeschäftsführer), Marie-Rose von Boeselager (scheidende Diözesanoberin), Clementine Perlitt (Generaloberin), Georg Khevenhüller (Präsident der Malteser), Conrad von Hoyos (neuer Diözesanleiter), Dr. Manfred Schneider (stellv. Diözesanleiter), Michael Freericks (Landesleiter Niedersachsen); Bildquelle: Jens Schulze/Malteser
11.05.2026
(Hildesheim/(mhd) - Es ist eine Zäsur für die Malteser in der Diözese Hildesheim: Nach 22 Jahren wurden Max Freiherr von Boeselager und seine Frau, Marie-Rose Freifrau von Boeselager, am Samstag, 9. Mai 2026, als ehrenamtlicher Diözesanleiter und Diözesanoberin verabschiedet und Conrad Graf von Hoyos als neuer Diözesanleiter eingeführt. Zum Gottesdienst im Hildesheimer Dom mit anschließendem Fest auf dem Domhof kamen rund 250 Gäste, darunter auch der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies.

11.05.2026
Unter dem Titel „Nichts ist so sicher wie der Tod – Gedanken aus der Trauer“ hat die evangelische Theologin Anna Böck im Rahmen der Merzig-Waderner Hospizgespräche von ihren Erfahrungen in der Trauerpastoral berichtet.
Von Ruth Müller/Paulinus Wochenzeitung im Bistum Trier
(Losheim/rm/bt) - . Eingeladen zu der Veranstaltung in der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Peter und Paul Losheim hatten die Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentren (AHPZ) des Caritasverbands Saar-Hochwald, die Pastoralen Räume Wadern und Merzig sowie die Katholische Erwachsenenbildung. Pastoralreferent Rainer Stuhlträger begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und hieß die Referentin herzlich willkommen.
12.05.2026
Am Europatag am 9. Mai haben sich rund 50 Christinnen und Christen aus Luxemburg, Frankreich und Deutschland am Friedensmarsch im Dreiländereck beteiligt.
Von Ute Kirch
(Perl/Schengen/Merschweiller/uk) – Rund 50 Christinnen und Christen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich haben sich am Europatag, 9. Mai, an einem grenzüberschreitenden ökumenischen Friedensmarsch beteiligt. Die Gläubigen pilgerten durch das Dreiländereck und machten an mehreren Kirchen und Kapellen Station. Dort beteten sie für den Frieden in der Welt und setzten ein Zeichen für Verständigung, Zusammenhalt und grenzüberschreitende Solidarität. Eingeladen hatten die Pfarrei Dräilännereck Musel a Ganer Saint-Nicolas (Luxemburg), die Communauté des Paroisses Notre Dame de Marienfloss (Frankreich, Diözese Metz), die Pfarrei Dreiländereck St. Franziskus Perl, der Pastorale Raum Merzig sowie die evangelische Kirchengemeinde Mettlach-Perl.
Vom kommenden Album Change of Plans, erscheint am 15. Mai . Vorbestellung ab sofort hier möglich
12.05.2026
(NASHVILLE, TN./ltm) – Die gefeierte Alt-Country-Band 49 Winchester meldet sich zurück mit dem neuen Track „Oh Savannah" . eine weitere Vorauskopplung ihres kommenden Albums Change of Plans, das am 15. Mai über Lucille Records / MCA erscheint. „Oh Savannah" hier anhören und Change of Plans hier vorbestellen.
Change of Plans wurde von GRAMMY-prämiertem Produzent Dave Cobb (Chris Stapleton, Sturgill Simpson) in seinem Aufnahmestudio in Savannah, Georgia, executive produziert. Das Album folgt auf eine Reihe vielgelobter Veröffentlichungen und zeigt die Band auf einem kreativen Höhepunkt - sie erweitert ihre klangliche Bandbreite, ohne die Geschichtenerzählung aufzugeben, die ihre Karriere geprägt hat. „Oh Savannah", geschrieben von Frontmann Isaac Gibson gemeinsam mit Jessie Jo Dillon und Chris Tompkins, ist von der Zeit der Band in Savannah während der Aufnahmen mit Cobb inspiriert.
12.05.2026
(München/ergo) - Warme Frühlingstage locken nicht nur Menschen in den Garten. Auch Wespen und Hornissen sind unterwegs und suchen geschützte Plätzchen für ihr neues Zuhause. Wer früh hinschaut und potenzielle Bauplätze beseitigt, kann sich einigen Ärger ersparen.
Wo bauen
die eigentlich?
Wespen bevorzugen geschützte Hohlräume mit wenig Zugluft. Beispiele sind Rollladenkästen, Dachüberstände, Fassadenverkleidungen, Gartenhäuser, Terrassendielen oder Garagen. Hornissen mögen es
besonders ruhig und dunkel, Dachböden, Scheunen und alte Baumhöhlen sind ihre bevorzugten Standorte. Frühling und Frühsommer sind die entscheidenden Wochen der Nestgründung.
12.05.2026
Angedacht: Labyrinthisch eben – von und mit Gert Holle
Ein Rabbi fragt gelehrte Männer: „Wo wohnt Gott?“ Diese lachen über die Frage und antworten: „Die Welt ist voll von Gottes Herrlichkeit!“ Darauf der Rabbi: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt.“ - Die Erwiderung des Rabbi klingt ganz einfach: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt.“ Oder anders gesagt: Öffne Dein Herz, dann findest du Gott! In Zeiten der Hochstimmung ist das sicher auch nicht allzu schwer. Ich denke da an meinen Urlaub im Schwarzwald zurück: Frische Luft, ausgiebige Wanderungen, freundliche Menschen. Entspannung pur. Da fühlst du dich Gott ganz nah. Da nimmst du dir Zeit, nimmst die Natur wahr, Gottes gute Schöpfung. Ich erinnere mich an einen dieser Spaziergänge an einem wundervollen Sommertag: Ich entdeckte in einem Park ein aus Steinen auf einem Rasen ausgelegtes Labyrinth. Es lud geradezu zum Verweilen und Nachdenken ein. Ich zog die Schuhe aus und machte mich barfuß auf den Weg – und der führte in die Mitte. Nach innen. In die Stille. In meine Mitte, wo mein Herz ist. Wo ich Gott begegnen kann und meinem Sein in und mit dieser Welt. Derselbe Weg führte mich auch wieder zurück – mit der Verbindung im Herzen – nach außen, in mein Tun und Lassen, Kommen und Gehen, Geben und Nehmen. Immer wieder. Labyrinthisch eben.
„Gott wohnt, wo man ihn einlässt.“ Doch nun ist wieder Alltag und das Öffnen des Herzens scheint erneut schwer zu sein. Weil wir von dem, was um uns herum passiert, beunruhigt sind? Weil uns Ängste das Herz verkrampfen und uns den Schlaf rauben? - Da ist die Angst, nicht mehr genug leisten zu können, unnütz zu sein, keinen Wert mehr zu haben. Da ist die Angst vor dem wirtschaftlichen Niedergang in unserm Land, die Angst vor dem Abbau unseres sozialen Systems, die Angst vor dem Verlust des gewohnten Lebensstandards, vor persönlicher Armut und finanzieller Not. Da ist die Angst vor dem Schwund der Werte, besonders der religiösen: Was gilt eigentlich noch ein gegebenes Wort unter den Menschen? Wie viel Verlass ist auf ein Versprechen: des Ehegatten einst vor dem Altar, des Politikers vor der Wahl, des Chefs vor der Kündigungswelle… Auseinandersetzungen werden zunehmend mit Gewalt geführt – verbal oder mit Waffen. Die Schwachen werden an die Wand gedrückt. Das Geld regiert – in der Wirtschaft sowieso, aber auch anderswo. Es scheint, es gibt keinen Glauben mehr unter den Menschen. Der Kirchenaustritt ist auch in unseren Gemeinden gesellschaftsfähig geworden.
Man hat alles Verständnis der Welt für einen Betuchten, der die Kirche verlässt: „Wenn der doch auch so viel Kirchensteuer zahlen muss…“
Was würde uns der Rabbi sagen? Vielleicht: „Gott schützt uns nicht vor diesen Ereignissen – er schützt uns in ihnen. Gott macht nicht, dass die dunkle Zukunft sich in Wohlgefallen auflöst – er geht mit hinein. Gott bewahrt nicht davor, dass wir in schwere Zeiten kommen – er geht mit hindurch. Denn: Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Und es gibt nichts und niemand, der uns aus Gottes Liebe reißen kann. Darin gründen unser Trost, unsere Hilfe, unsere Hoffnung und unsere Zuversicht.“
Ein solcher Zuspruch würde gewiss bei uns wieder die Tür öffnen für die Hinwendung zu Gott. Dann können wir in unserem Alltag auch die Oase des Bei-uns-selber-Seins entdecken. So wie mir das vor einigen Jahren einmal gelang. „Die ganze Schöpfung – Lobpreis Gottes“ lautete das Motto eines ökumenischen Spazierganges im Kurpark von Bad Salzhausen. Das Thema entstammt einer Komposition der Ordensgründerin, Äbtissin, Musikerin, Mystikerin, Naturforscherin und Heilkundigen Hildegard von Bingen. Anhand der vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer, die nach Hildegard die Urbestandteile der Schöpfung verkörpern, wurde das Lob Gottes auf unterschiedliche Weise gemeinsam angestimmt. Zehn Minuten lang umrundeten die Teilnehmer, ruhig und tief ein- und ausatmend, das Gradierwerk – so wie sie zuvor vom Wasser der Lithiumquelle gekostet und am Kräutergarten der Vorstellung nachgegangen waren, mit der Erde verwurzelt zu sein. Mitten im Alltag: Zeit zum Loslassen, für Ruhe, Besinnung und eine individuelle Pause. - „Gott hat den Menschen wie einen überaus schönen Edelstein auf die Erde gesetzt, in dessen Glanz sich die gesamte Schöpfung betrachtet.“ Mit diesem Gedanken von Hildegard von Bingen wünsche ich Ihnen eine gesegnete Woche.
13.05.2026
Steigende Fallzahlen, komplexere Problemlagen: Experten aus stationären Einrichtungen der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke fordern mehr Prävention und zeigen auf, warum stabile Beziehungen entscheidend sind.
(Berlin/askd)) - Familie gilt als Ort von Schutz, Geborgenheit und Zusammenhalt. Doch für viele Kinder in Deutschland ist dieses Ideal weit von ihrer Lebensrealität entfernt. Im Jahr 2024 stellten die Jugendämter 72.800 Fälle von Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest – damit stieg die Zahl binnen fünf Jahren um fast ein Drittel (+31 Prozent)[1]. Ein historischer Höchststand. Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke machen anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai darauf aufmerksam, dass jedes Jahr tausende Kinder nicht mehr sicher in ihren Herkunftsfamilien leben können. „Wir sehen seit Jahren, dass die Anfragezahlen von Jugendämtern steigen und die Problemlagen gleichzeitig deutlich komplexer werden“, sagt Michael Tietze, Einrichtungsleiter des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs Uslar. „Seit der Corona-Zeit hat sich die Situation noch einmal massiv verschärft.“
13.05.2026
(Rostock/Greifswald/ - (ekd/cme/skü). In diesen Wochen feiern in ganz Deutschland hunderttausende Jugendliche ihre Konfirmation. In den beiden Kirchenkreisen in MV sind es voraussichtlich rund 950 junge Menschen, die am traditionellen Termin zu Pfingsten, am Sonntag davor oder danach, ihr Ja zum christlichen Glauben in einem Gottesdienst bekräftigen.
Stärkung in einer Phase des Suchens
Für die zumeist 14-Jährigen, die mit der Pubertät in einer Phase des Suchens sind, ist die Konfirmation ein wichtiges Ereignis. Denn wer erwachsen wird, für den ändert sich vieles. Jugendliche stellen Fragen, die ihr Leben betreffen und suchen nach Antworten: Welchen Beruf will und soll ich erlernen? Ist das, was ich für einen anderen Menschen empfinde, schon die große Liebe? Woran glaube ich? ... Die Konfirmation und die zweijährige Konfizeit begleiten diese wichtige Lebensphase. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen können die Konfis entdecken, was für ihr Leben wichtig ist. Sie besuchen Gottesdienste und erleben in der Gruppe Freizeiten und Fahrten. „Sie merken, wie sehr ihre Sicht ernstgenommen und wertgeschätzt wird“, sagt Pastor Mathias Thieme von der Konfirmandenarbeitsstelle Sassen im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis. „Außerdem hören sie vom Glauben und vom Sinn des Lebens - vor allem auch von Gleichaltrigen, Jugendlichen.“ Es finde ein Austausch statt, so der Konfi-Pastor: „Gedanken und Einstellungen werden geteilt, erklärt, gehört, vertreten, geändert, werden ausprobiert und gewinnen so an Relevanz.“
13.05.2026
(Essen/ szv) - Groovig, vielseitig und mit starker Stimme: Die Band Metromara präsentiert am 16. Mai 2026 eine Mischung der Genres Jazz, Soul und R’n’B. Ab 19 Uhr steht die Band um die Sängerin Mara Minjoli in Halle 12 des UNESCO-Welterbes Zollverein auf der Bühne. Das Publikum erwartet ein Konzertabend, der Tradition mit frischen Klangwelten verbindet.
Bei Metromara darf Jazz alles – inspiriert von Künstlerinnen und Künstlern wie Charles Mingus, Carmen McRae und Stevie Wonder überzeugt die Band mit modernen Sounds und bleibt so am Puls der Zeit. Im Mittelpunkt steht Mara Minjoli, die mit ihrer kraftvollen Stimme und Fingerspitzengefühl ihre eigenen Kompositionen vorträgt. Das Konzert spricht nicht nur langjährige Jazzfans an, sondern auch jene, die sich von der Musik begeistern lassen möchten.
WortWeise: „Du flüsterst meinen Namen“ – Gedanken über das Beten in einer lauten Welt
Was bedeutet Beten heute eigentlich noch?
Für viele Menschen — gerade auch für junge Leute — ist Beten etwas Fremdes geworden. Manche haben es lange nicht mehr versucht. Andere wissen gar nicht, wie man betet. Und wieder andere tragen Fragen mit sich herum, auf die sie keine Antworten finden.
Gleichzeitig leben wir in einer Zeit permanenter Unruhe. Dauernde Erreichbarkeit, sozialer Druck, Zukunftsängste, Einsamkeit und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen, begleiten viele Menschen durch ihren Alltag.
Mitten hinein spricht der Wochenspruch nach dem Sonntag Rogate:
„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir
wendet.“
(Psalm 66,20)
Diese WortWeise greift Gedanken einer Andacht meines leider viel zu früh verstorbenen Freundes und Mitarbeiters Pfarrer Manfred Günther auf. Seine Überlegungen zum Thema Gebet haben bis heute nichts von ihrer Tiefe verloren. Für diesen Beitrag habe ich sie in eine heutige Sprache übertragen und mit Erfahrungen verbunden, die viele Menschen heute kennen.
Entstanden ist daraus zugleich der Song
„Whisper My Name / Du flüsterst meinen Namen“.
Der Song erzählt von leisen Gebeten mitten im Lärm unserer Zeit. Von Zweifeln, Sehnsucht, Hoffnung und der Frage, ob Gott unsere Stimme noch hört. Und er erzählt von dem Vertrauen, dass wir selbst dann nicht vergessen sind, wenn uns die Worte fehlen.
Das Video zum Song habe ich mit stimmungsvollen Bildern aus canva.com gestaltet.
Vielleicht lädt dieser Beitrag dazu ein, das Beten neu zu entdecken — nicht als religiöse Pflicht, sondern als ehrliches Gespräch. Vielleicht manchmal nur mit einem einzigen Satz. Oder einfach in der Stille.
Denn vielleicht beginnt echter Glaube genau dort.
Verse 1
Late night scrolling, room half dark
Everybody shining, I’m falling apart
Head full of noise, heart full of fear
God, are You somewhere near?
I don’t got perfect words to say
Some nights I just break and pray
One small whisper through the pain
Hoping You still know my name
Pre-Chorus
And in the silence
When my world caves in
I hear a mercy
Calling me again
Chorus
You don’t turn away
You don’t close the door
Even when my faith
Hits the floor
When I can’t find the words to pray
You still hear me anyway
Through the tears, through the doubt, through the shame
I call Your heart
You whisper my name
(Whisper my name)
(Whisper my name)
Verse 2
Tired of acting like I’m strong
Smiling when everything feels wrong
Trying to carry all this weight
Like I gotta earn Your grace
But maybe prayer is just this small
Knowing I don’t have it all
Breathing out the fear inside
Leaving it with You tonight
Pre-Chorus
In the quiet
Underneath the noise
Love keeps speaking
In a steady voice
Chorus
You don’t turn away
You don’t close the door
Even when my faith
Hits the floor
When I can’t find the words to pray
You still hear me anyway
Through the tears, through the doubt, through the shame
I call Your heart
You whisper my name
Bridge
Maybe heaven sounds like silence
Maybe peace comes soft and slow
Maybe You were always with me
More than I could know
Call & Response Section
(Leader)
When I’m lost in the dark—
(Response)
You still hear me
(Leader)
When my hope falls apart—
(Response)
You stay near me
(Leader)
When I don’t understand—
(Response)
You still hold me
(Leader)
When I reach for Your hand—
(Response)
You already know me
Final Chorus
You don’t turn away
You don’t close the door
Even when my faith
Hits the floor
When I can’t find the words to pray
You still hear me anyway
Through the tears, through the doubt, through the shame
I call Your heart
You whisper my name
(Whisper my name)
(Whisper my name)
Outro
You still hear me anyway…
You still hear me anyway…
You whisper my name…
(Lyrics & Music by Gert Holle – 12.05.2026)
FLÜSTERE MEINEN NAMEN
Strophe 1
Spät in der Nacht scrolle ich, das Zimmer ist halb dunkel
Alle strahlen, ich zerbreche
Der Kopf voller Lärm, das Herz voller Angst
Gott, bist du irgendwo in der Nähe?
Ich finde keine perfekten Worte
An manchen Nächten breche ich einfach zusammen und bete
Ein leises Flüstern durch den Schmerz
In der Hoffnung, dass du meinen Namen noch kennst
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Pre-Chorus
Und in der Stille
Wenn meine Welt zusammenbricht
Höre ich eine Gnade
Die mich wieder ruft
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Chorus
Du wendest dich nicht ab
Du schließt die Tür nicht
Selbst wenn mein Glaube
Auf den Boden fällt
Wenn ich keine Worte zum Beten finde
Hörst du mich trotzdem
Durch die Tränen, durch den Zweifel, durch die Scham
Rufe ich dein Herz
Du flüsterst meinen Namen
(Flüstere meinen Namen)
(Flüstere meinen Namen)
________________________________________
Strophe 2
Ich bin es leid, so zu tun, als wäre ich stark
Zu lächeln, wenn sich alles falsch anfühlt
Zu versuchen, all diese Last zu tragen
Als müsste ich mir Deine Gnade verdienen
Aber vielleicht ist Beten einfach nur das:
Zu wissen, dass ich nicht alles habe
Die Angst in mir auszuatmen
Sie heute Nacht bei Dir zu lassen
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Pre-Chorus
In der Stille
Unter all dem Lärm
Spricht die Liebe weiter
Mit ruhiger Stimme
________________________________________
Refrain
Du wendest dich nicht ab
Du schließt die Tür nicht
Selbst wenn mein Glaube
Den Boden berührt
Wenn ich keine Worte zum Beten finde
Hörst du mich trotzdem
Durch die Tränen, durch den Zweifel, durch die Scham
Rufe ich dein Herz
Du flüsterst meinen Namen
________________________________________
Bridge
Vielleicht klingt der Himmel wie Stille
Vielleicht kommt der Frieden sanft und langsam
Vielleicht warst du immer bei mir
Mehr, als ich ahnen konnte
______________________________________
Call-and-Response-Teil
(Leiter)
Wenn ich mich in der Dunkelheit verirre –
(Antwort)
hörst du mich dennoch
(Leiter)
Wenn meine Hoffnung zerbricht –
(Antwort)
bleibst du bei mir
(Leiter)
Wenn ich nichts verstehe –
(Antwort)
Hältst du mich dennoch fest
(Leiter)
Wenn ich nach deiner Hand greife –
(Antwort)
Kennst du mich bereits
________________________________________
Schlussrefrain
Du wendest dich nicht ab
Du schließt die Tür nicht
Selbst wenn mein Glaube
Zu Boden fällt
Wenn ich keine Worte zum Beten finde
Hörst du mich trotzdem
Durch die Tränen, durch den Zweifel, durch die Scham
rufe ich nach deinem Herzen
Du flüsterst meinen Namen
(Flüstere meinen Namen)
(Flüstere meinen Namen)
________________________________________
Outro
Du hörst mich trotzdem…
Du hörst mich trotzdem…
Du flüsterst meinen Namen…
13.5.2026
Die saarländische Landesregierung hat sich am Dienstag, 12. Mai 2026, mit den Bischöfen und Vertreterinnen und Vertretern der Bistümer Trier und Speyer in der Staatskanzlei getroffen.
Von Staatskanzlei des Saarlandes
(Saarbrücken/sks) - Das Themenspektrum war vielfältig. Unter anderem stand die Novellierung des saarländischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsgesetzes auf der Agenda. Im Zentrum der Gespräche stand die Verantwortung von Kirche und Politik im Spannungsfeld der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Wie können Land und Kirchen ihre Zusammenarbeit im Angesicht von Umbruchs- und Krisenzeiten gestalten?
13.05.2026
(Bozen/fafce) - Zwischen dem 5. und 7. Mai 2026 hielt die FAFCE ihre halbjährliche Vorstandssitzung in Bozen, Italien, ab. FAFCE-Mitglieder aus ganz Europa kamen zusammen, um sich über ihre jeweiligen Aktivitäten sowie über die Arbeit der Föderation auf europäischer Ebene und bei den Vereinten Nationen auszutauschen.
Die Vorstandssitzung begann am 5. Mai im „Haus der Familie“, einem wunderschön gelegenen Bildungs- und Begegnungszentrum für Familien in Südtirol, mitten in den Dolomiten. In den folgenden Tagen präsentierten die FAFCE-Vorstandsmitglieder ihre Aktivitäten des vergangenen Halbjahres und reflektierten über die strategischen Prioritäten der kommenden Monate.
13.05.2026
(Graz/mug) - Der Bewegungsapparat spielt beim Thema „Gesundes Altern“ eine besonders wichtige Rolle. Starke Knochen halten höhere Belastungen aus, gut erhaltene Gelenke sorgen für flüssige, schmerzfreie Bewegung und eine fitte Muskulatur sichert zusätzliche Unterstützung und Kraft. Wer sich in jungen Jahren gut um seinen Bewegungsapparat kümmert, kann bis ins hohe Alter davon profitieren. An der Med Uni Graz wird auch in diesem Bereich aktiv geforscht. Kürzlich wurde sogar eine eigene universitäre Kompetenzeinheit „Muskuloskelettale Gesundheit“ gegründet, in der sich die Wissenschafter*innen mit Knochen- oder Muskelschwund im Alter beschäftigen. Was einen gesunden Bewegungsapparat ausmacht, wie man ihm etwas Gutes tun kann und welche Forschung in diesem Bereich an der Med Uni Graz stattfindet, erörtert Barbara Obermayer-Pietsch.
Große Solarparks und künstliche Dünen könnten Regen in Wüsten tragen, vermuten Forscher der Uni Hohenheim. Jetzt soll ein großes Forschungsprojekt die These erhärten.
14.05.2026
Ausreichend große und clever
angelegt Solarparks könnten das Wetter in küstennahen Wüstengebieten so beeinflussen, dass es regnet. Ein ähnlicher Effekt lässt sich voraussichtlich auch durch künstliche Dünen mit mehreren 100
Meter Höhe erreichen. So lauten die Einschätzung eines Forschungsteams der Universität Hohenheim in Stuttgart. Ihre These wollen sie jetzt in der Wüste der arabischen Halbinsel erhärten. Geplant
sind intensive 3-D-Wetter-Analysen und hochauflösende Computer-Simulation. Möglich macht dies ein hochdotierter Forschungspreis der Vereinigten Arabischen Emirate: Das sogenannte UAEREP-Programm
schreibt jedes Jahr 5 Millionen US-Dollar aus, um internationale Spitzenforschung für verstärkten Regen in Wüsten und Halbwüsten zu verwirklichen. In diesem Jahr erhielten insgesamt drei
Forschungsteams die Spitzenförderung – aus weltweit insgesamt 120 Einreichungen. Die Universität Hohenheim ist bereits zum zweiten Mal darunter.
14.05.2026
(Altentreptow/skü) - Am Samstag, 6. Juni, laden die Kirchengemeinden Klatzow, Altentreptow und Groß Teetzleben ab 13 Uhr zu einem Pilgernachmittag ein. „Im Unterschied zum Wandern geht es beim Pilgern nicht nur um die äußere Fortbewegung, sondern auch um das, was dabei im Innern, in Hirn, Herz und Seele eines Menschen, angestoßen wird“, so Pastorin Isabell Giebel. Pilgernde rechnen auf ihrem Weg damit, Gott in besonderer Weise zu begegnen. „Auf diese Erfahrung wollen wir uns einlassen.“ Die Pilgerstrecke führt durch den Wald bis zur Veste Landskron. Um 13 Uhr ist Treffpunkt am Abzweig nach Landskron, zwischen Kölln (PLZ 17089) und Siedenbollentin (PLZ 17089). Dort befindet sich auch wieder das Ziel, nach 8 Kilometern zu Fuß durch den Wald.
14.05.2026
(Frankfurt/ln) - Im Vorfeld des Starts der Asien-Etappe seiner Headliner-Tour 2026 hat Daniel Caesar nun auch Termine in Europa und UK bekanntgegeben. Seine erste Headliner-Arenatournee mit der er sein neues Album „Son Of Spergy“ vorstellt beginnt am 29. August in London mit Auftritten beim All Points East und in der berühmten The O2 Arena. Es folgen Konzerte in Manchester, Paris, Amsterdam und Brüssel sowie am 11. September ein Auftritt in Köln. Insgesamt führt ihn die Son of Spergy Tour nach Asien, Nordamerika, Großbritannien und Europa.
14,05.2026
(München/ots) - Neun Kinder unter fünf Jahren sterben weltweit pro Minute, mehr als die Hälfte stammt aus Subsahara-Afrika. Ein Großteil der Todesfälle ereignet sich, weil Familien der Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung, zu Impfschutz und Medikamenten fehlt. Die Überlebenschancen von Kindern sind maßgeblich von ihrem Geburtsort abhängig. Darauf weisen die SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai hin. "Die Stärkung von Familien darf nicht an Ländergrenzen haltmachen, sie muss vielmehr da ansetzen, wo die elementarsten Dinge fehlen. Das Recht auf Familie ist untrennbar mit dem Recht der Kinder auf medizinische Versorgung verbunden. Die internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, deutlich mehr in ihre Gesundheitsversorgung zu investieren, gerade in Subsahara-Afrika", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.
14.05.2026
(Frankfurt/ln) - Mit ihrem modernen Mix aus Pop, Performance, Hyperpop-Ästhetik und globalen Einflüssen zählen KATSEYE zu den spannendsten neuen Acts der internationalen Poplandschaft. Die durch HYBE x Geffen Records gegründete Girlgroup vereint Mitglieder aus unterschiedlichen Teilen der Welt und verbindet das K-Pop-System mit einem internationalen Pop-Ansatz, der kulturelle Grenzen bewusst auflöst. Bereits kurz nach ihrem Debüt entwickelte sich die Formation zu einem weltweiten Phänomen und konnte insbesondere über Social Media eine enorme Fanbase aufbauen. Nach ihrem gefeierten Coachella-Debüt sowie mehreren Grammy-Nominierungen kündigen KATSEYE nun ihre erste große Headline-Arenatournee an. Im Rahmen der WILDWORLD TOUR kommt die Gruppe im September 2026 auch nach Europa und wird Konzerte in Dublin, London, Manchester, Paris, Amsterdam, Köln, Antwerpen sowie Kopenhagen spielen, ehe im Oktober und November Shows in Nordamerika auf dem Plan stehen.
14.05.2026
Einen Monat lang sind Pfadfinder aus dem Partnerverband im bolivianischen Cochabamba im Bistum Trier zu Gast. Ziel ist ein Erfahrungs- und Ideenaustausch für beiden Seiten.
Von Christina Libeaux
(Trier/Koblenz/Saarbrücken/cl) – Zehn Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus dem Distrikt Cochabamba in Bolivien sind im Mai im Bistum Trier zu Gast. Mit den Partnern der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) haben sie dabei auch Bischof Stephan Ackermann besucht. Gemeinsam sprachen sie über die Herausforderungen, vor denen Pfadfinder*innenschaften heute stehen, wie zum Beispiel soziale Netzwerke. Die Bolivianer*innen berichteten, dass sie TikTok inzwischen selbst aktiv nutzen, um dort Werbung für sich zu machen. Auch Probleme der Finanzierung kamen zur Sprache. Hier stellten die Gastgeber das Konzept von Fördervereinen auf Stammesebene vor, mit denen finanziell schwache Familien unterstützt werden können. Der Bischof berichtete von seinen Reisen nach Bolivien im Rahmen der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier und dem regelmäßigen Austausch zwischen den Bischöfen.
Für die Gäste steht auch politische Bildung auf dem Programm, zum Beispiel im Haus der Geschichte in Bonn, im Mainzer Landtag oder beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau. Außerdem verbringen sie Zeit in den unterschiedlichen Partnerstämmen, bevor ein gemeinsames Pfingstlager den Abschluss des Aufenthaltes bildet.
15.05.2026
Jubiläum in Klausen: Zum bereits 30. Mal hat in dem Pilgerort eine Motorradwallfahrt stattgefunden. Die spezielle Mischung aus Segen, Spaß, Musik und dem Treffen mit Gleichgesinnten macht ihren Erfolg aus.
Von Christina Bents/Paulinus Wochenzeitung im Bistum Trier
(Klausen/cb/bt) - . Sie ist der publikumswirksamste Programmpunkt der Pilgersaison und steht gleich zu ihrem Anfang: Die Motorradwallfahrt lockt seit 1997 am letzten Aprilwochenende zwischen 800 und 3000 Menschen zur Kirche Maria Heimsuchung in den Pilgerort zwischen Eifel und Mosel.
Der Rekord war im Jahr 2001 mit 4000 Bikern und Besuchern. Schon zur ersten kamen Tausend, gerechnet hatten die Verantwortlichen nur mit 250. Pater Heinz-Josef Babiel hatte sie damals ins Leben gerufen. Dominikanerpater Albert Seul, der aktuelle Wallfahrtsrektor, unterstreicht: „Seinem Mut, die Motorradwallfahrt zu machen und damit einem anderen Publikum die Kirche näherzubringen, ist es zu verdanken, dass wir heute Jubiläum feiern können. Die Motorradwallfahrt wird als Zeichen einer modernen Kirche wahrgenommen, die aufgeschlossen ist und mit den Menschen in Kontakt kommen will.“
15.05.2026
(Dublin/gho) – Die irische Sängerin und Songwriterin Allie Sherlock hat heute ihre neue Originalsingle „Trying To Unlove You“ veröffentlicht – und liefert damit möglicherweise den emotional stärksten Song ihrer bisherigen Karriere ab.
Die inzwischen 21-jährige Musikerin aus Cork, die einst als Straßenmusikerin auf der Grafton Street weltweite Aufmerksamkeit erlangte, begeistert seit Jahren Millionen Menschen mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und intensiven Bühnenpräsenz. Mit über sechs Millionen Followern auf YouTube zählt Allie längst zu den international bekanntesten jungen Künstlerinnen Irlands.
Doch „Trying To Unlove You“ zeigt eine neue Dimension ihres Könnens. Der Song handelt vom schmerzhaften Versuch, sich emotional von einem Menschen zu lösen, obwohl die Gefühle noch längst nicht verschwunden sind. Zeilen wie
“I’m trying to unlove you”
“But I’m pacing in your cage”
verleihen dem Lied eine außergewöhnliche emotionale Tiefe.
15.05.2026
Warum begegnen manche Menschen der Liebe ihres Lebens scheinbar zufällig
— während andere vergeblich darauf warten?
Warum gelingt manchen alles mühelos, während andere trotz großer Anstrengung immer wieder scheitern?
Der Song „Luck Or Fate“ erzählt von Glück und Enttäuschung, von
verpassten Chancen, von Hoffnung und von der Frage, ob es so etwas wie Schicksal gibt.
Die folgende Besinnung verbindet diese Gedanken mit christlichen und philosophischen Perspektiven — und mit der leisen Hoffnung, dass unser Leben vielleicht tiefer getragen ist, als wir
ahnen.
Manchmal versuchen wir Menschen, das Leben zu verstehen wie ein Spiel mit
festen Regeln.
Wer sich anstrengt, müsste doch Erfolg haben.
Wer liebt, müsste doch Liebe erfahren.
Wer ehrlich ist, müsste doch Vertrauen finden.
Doch so funktioniert das Leben oft nicht.
Es gibt Menschen, die kämpfen jahrelang — und scheitern dennoch.
Andere begegnen scheinbar zufällig zur richtigen Zeit dem richtigen Menschen.
Manche Liebe bleibt unausgesprochen.
Manche Hoffnung zerbricht.
Und manchmal öffnet sich plötzlich eine Tür, mit der niemand gerechnet hat.
Der Song „Luck Or Fate“ bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld zwischen Glück, Zufall, Schicksal und menschlicher Sehnsucht.
Die Bibel kennt diese Fragen ebenfalls.
Schon im Buch Kohelet heißt es:
„Das Rennen gewinnt nicht immer der Schnellste,
den Kampf nicht immer der Stärkste.“
(Prediger 9,11)
Das ist ein erstaunlich ehrlicher Satz.
Er nimmt den Menschen ernst.
Und er widerspricht der Vorstellung, wir hätten alles vollständig unter Kontrolle.
Vielleicht ist genau das ein wichtiger Schritt zur inneren Reife:
zu erkennen, dass wir weder Helden noch Versager sind.
Weder Könige noch Clowns.
Wir sind Menschen unterwegs durch ein verletzliches Leben.
Der christliche Glaube spricht deshalb weniger von blindem Schicksal als
von Vertrauen.
Nicht alles ergibt sofort Sinn.
Nicht jede Erfahrung lässt sich erklären.
Doch mitten in aller Unsicherheit bleibt die Hoffnung, dass unser Leben nicht bedeutungslos ist.
Vielleicht zeigt Gott sich gerade nicht in den großen Antworten, sondern
in den stillen Momenten:
in einer Begegnung,
in einem Blick,
in einer unerwarteten neuen Chance,
in einem Menschen, der bleibt.
Und vielleicht bedeutet Glauben manchmal einfach:
weiterzugehen, obwohl wir nicht alles verstehen.
Der Song erinnert daran, dass das Leben nicht vollkommen gerecht ist —
aber dennoch kostbar.
Dass Liebe weh tun kann — und trotzdem ein Geschenk bleibt.
Dass Niederlagen uns nicht wertlos machen.
Und dass jeder neue Tag eine Möglichkeit enthält, neu zu hoffen.
Vielleicht ist Glück nicht nur Zufall.
Vielleicht ist Schicksal nicht nur Vorherbestimmung.
Vielleicht liegt zwischen beiden etwas Größeres:
eine leise Ahnung davon, dass wir getragen sind, auch wenn wir den Weg nicht vollständig sehen.
Und so bleibt am Ende nicht Resignation, sondern Demut.
Und Hoffnung.
Verse 1
More than feelings in the pouring rain
More than words that I can say
I was running through a losing game
Trying hard to find my way
Every night I played the cards so close
Every dream I held too far
Sometimes heaven opens for your soul
Sometimes leaves another scar
Pre-Chorus
Heart of fire, hands of dust
Time decides what comes to us
More than feelings in your silent eyes
More than moments passing through
You can hide a thousand broken signs
Still the dream inside is true
________________________________________
Chorus
Take a little chance now
Though it’s hard
Take a little step now
Further than you start
Feel the time goes on
Feel the wind begin to blow
Maybe love is luck
Maybe fate will never show
Feel the nights we had were true
Even if they faded blue
Sometimes life just turns away
Sometimes it decides to stay
________________________________________
Verse 2
I have loved without a single word
Never dared to cross the line
And another heart was waiting there
But the stars ignored the sign
Then another day without a plan
Someone looked into my soul
No more running, no more trying hard
Everything became whole
Pre-Chorus 2
Some call fortune, some despair
Some say destiny is there
________________________________________
Chorus
Take a little chance now
Though it’s hard
Take a little step now
Further than you start
Feel the time goes on
Feel the wind begin to blow
Maybe love is luck
Maybe fate will never show
You are neither king nor clown
Life will lift and pull you down
What is lost may come again
Sunlight follows every rain
________________________________________
Final Chorus
Take a little chance now
Don’t be afraid
Every heart is gambling
In the games we play
Feel the world turns round
Feel tomorrow start to rise
Maybe luck is blindness
Maybe fate has hidden eyes
And the love we never said
Still lives somewhere in our head
Life is neither wrong nor fair
Still we breathe another prayer
Take a little chance now…
Take a little chance…
(Lyrics & Music by Gert Holle – 7.05.2026)
GLÜCK ODER SCHICKSAL
Strophe 1
Mehr als Gefühle im strömenden Regen
Mehr als Worte, die ich sagen kann
Ich lief durch ein Spiel, das nicht zu gewinnen war
Und suchte verzweifelt meinen Weg
Jede Nacht hielt ich die Karten ganz nah
Jeden Traum dagegen viel zu fern
Manchmal öffnet der Himmel seine Türen
Manchmal bleibt nur eine weitere Narbe
Pre-Chorus
Herz aus Feuer, Hände aus Staub
Die Zeit entscheidet, was zu uns kommt
Mehr als Gefühle in Deinen stillen Augen
Mehr als Momente, die vergeh’n
Du kannst tausend zerbrochene Zeichen verbergen
Doch der Traum in Dir bleibt besteh’n
Refrain
Wag ein kleines Stück jetzt
Auch wenn’s schwer ist
Mach den nächsten Schritt jetzt
Weiter als am Start
Spür, wie die Zeit vergeht
Spür, wie der Wind sich dreht
Vielleicht ist Liebe Glück
Vielleicht zeigt Schicksal sich nie
Spür, dass unsre Nächte echt waren
Auch wenn ihre Farben verblassten
Manchmal dreht das Leben sich weg
Manchmal entscheidet es zu bleiben
Strophe 2
Ich habe geliebt, ganz ohne Worte
Hab mich nie getraut, die Grenze zu überschreiten
Und ein anderes Herz wartete längst
Doch die Sterne übersahen das Zeichen
Dann kam ein Tag ganz ohne Plan
Und jemand sah tief in meine Seele
Kein Weglaufen mehr, kein Kämpfen mehr
Plötzlich wurde alles ganz
Pre-Chorus 2
Manche nennen es Glück
Manche nennen es Verzweiflung
Und manche sagen: Es ist Schicksal
Refrain
Wag ein kleines Stück jetzt
Auch wenn’s schwer ist
Mach den nächsten Schritt jetzt
Weiter als am Start
Spür, wie die Zeit vergeht
Spür, wie der Wind sich dreht
Vielleicht ist Liebe Glück
Vielleicht zeigt Schicksal sich nie
Du bist weder Held noch Verlierer
Das Leben hebt Dich hoch und zieht Dich hinunter
Was verloren ging, kann wiederkehren
Auf jeden Regen folgt Sonnenlicht
Finaler Refrain
Wag ein kleines Stück jetzt
Hab keine Angst
Jedes Herz setzt alles aufs Spiel
In den Spielen unseres Lebens
Spür, wie die Welt sich dreht
Spür, wie der Morgen entsteht
Vielleicht ist Glück nur Blindheit
Vielleicht hat Schicksal verborgene Augen
Und die Liebe, die wir nie aussprachen
Lebt noch irgendwo in unseren Gedanken
Das Leben ist weder falsch noch gerecht
Und trotzdem sprechen wir unser nächstes Gebet
Wag ein kleines Stück jetzt …
Wag ein kleines Stück …
15.05.2026
Die Nacht der Kirchen Saar findet an Pfingstsonntag, 24. Mai, statt. Über 40 Kirchen werden an diesem Abend einmal mehr zu besonderen Orten der Begegnung.
Von Ute Kirch
(Saarland/uk) - Musik und Kunst, Tanz und Kultur und einige Überraschungen zu ungewohnter Stunde können Interessierte auch in diesem Jahr an Pfingstsonntag, 24. Mai, im kirchlichen Raum erleben. Seit 2013 findet die saarlandweite und ökumenische Nacht der Kirchen Saar statt. Kirchen werden an diesem Abend einmal mehr zu besonderen Orten der Begegnung.
Mit 43 Veranstaltungsorten zwischen Mettlach und Bexbach sowie zwischen Rappweiler im Hochwald und Kleinblittersdorf an der Oberen Saar sind etwas mehr Kirchen und Gemeindezentren als im Vorjahr beteiligt. Die Programme beginnen am frühen Abend und reichen mancherorts bis gegen Mitternacht.
Inhaltlich wird ein weites Spektrum abgedeckt: In der Völklinger Versöhnungskirche stellt Kira Geiss ihr neues Buch „Du bist kostbar und wunderschön“ vor. Die 24-jährige frühere Miss Germany begeistert heute als Christfluencerin junge Menschen dafür, ihren Wert nicht von Leistung, Aussehen oder der Meinung anderer abhängig zu machen.
Anlässlich seines 800-jährigen Gedenkjahres widmet sich die katholische Pfarrei Hl. Franz von Assisi Obere Saar in der Kirche St. Agatha in Kleinblittersdorf einen Abend lang ihrem berühmten Namenspatron. Neben einer Theater-Performance und einer „Assisi-Bar“ ist ein Mitmach-Kunstprojekt geplant, bei dem Kunstobjekte entstehen werden, die dauerhaft in der Kirche ihr Zuhause finden.

15.05.2026
(Tutzing/sk) - Der irische Sänger und dreifache Eurovision-Sieger Johnny Logan und der finnische Hard-Rock-Künstler Lordi, Gewinner des Eurovision Song Contest 2006, haben ein gemeinsa mes Projekt realisiert, bei dem beide jeweils den bekanntesten Song des anderen neu inter pretierten. Logan nahm eine pop-rockige Version von „Hard Rock Hallelujah“ auf, während Lordi gemeinsam mit Sängerin „Motherbeast“ Noora Louhimo eine neue Metalbaladen-Ver sion von „Hold Me Now“ einspielte.
Die Idee entstand während eines spontanen Telefonats. „Das Gespräch war für 15 Minuten geplant und dauerte dann über eine Stunde. Wir verstanden uns sofort“, sagt Logan. Die ur sprüngliche Duett-Überlegung zum 20-jährigen Jubiläum des ESC.Gewinns von Lordi wurde rasch zugunsten eines Song-Tauschs verworfen. „Als ich Lordis auf mich zugeschnittenes Demo ihres Siegertitels hörte, wusste ich sofort, dass ich das machen möchte.“
15.05.2026
22. Mai 2026 – 4. April 2027
Zeppelin Museum
Eröffnung: Donnerstag, 21.5.2026, 18 Uhr
(Friedrichshafen/bpar) - 2026 feiert das Zeppelin Museum sein 30jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass stellt sich das Museum in der Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ seiner eigenen Geschichte und arbeitet die Verstrickungen zwischen Luftschiffbau und NS-Staat erstmals umfassend auf. Leitend sind dabei Gefühlte Wahrheiten, ein Phänomen, das auf subjektiven, emotionalisierten Annahmen beruht: Aussagen, die wir irgendwo mal gehört und nie hinterfragt, die sich im Laufe der Zeit verstetigt haben und belegbare Fakten konsequent verdrängen. Sie ziehen sich als Leitfaden durch die Ausstellung und das Museum; sie dienen als Gerüst, um verklärende Erzählungen der Zeppelingeschichte zu dekonstruieren.
15.05.2026
9. Mai bis 19. Juli 2026
Caricatura Galerie Kassel
(Kassel/bpar) - Jüdisches Leben ist kein Spaziergang – aber auch kein Tabu. Seit dem 7. Oktober 2023 sind Antisemitismus, Angst und Polarisierung wieder Alltag. In dieser Situation wird klar: Humor ist nicht automatisch befreiend. Er ist kein Luxus, sondern ein innerer Kompass. Er zeigt, wo etwas weh tut – und wo trotz Bedrohung noch Raum fürs Menschsein bleibt. Er kann trösten, aber auch provozieren und aufrütteln.
In der Ausstellung »Haben Juden nichts zu lachen?« zeigen jüdische und nicht-jüdische Künstlerinnen und Künstler, wie Cartoons in diesem Spannungsfeld wirken: Zwischen bitterer Ironie, schwarzem Witz und nachdenklicher Leichtigkeit entsteht ein Bild jüdischen Lebens, das weder verklärt noch von Resignation geprägt ist. Fragen wie »Für wen darf ich heute die Projektionsfläche sein?«, »Darf man [als Rechtsextremist] jetzt noch Synagogen anzünden oder ist das dann pro-palästinensisch?« oder »Wie kommt es, dass wir uns nie auf die Dinge konzentrieren, die uns verbinden – wie Falafel?« eröffnen Perspektiven auf Alltag, Identität, Angst und Hoffnung und zeigen: Humor ist auch kein Zeichen von Leichtfertigkeit, sondern ein Ausdruck von Widerstand und Menschlichkeit.

15.05.2026
Hallo liebe ESC-Fans,
es geht weiter. Genießt wieder 5 tolle ESC-Songs und hört euch vorher den Podcast mit Infos dazu an:
Viel Spaß.
Bis zum nächsten Mal
Euer Gerd
16.05.2026
Interdisziplinäres Forschungsteam hat einen Workflow entwickelt, der durch die Integration nicht-sprachlicher Informationen die Erforschung von Sprache und Kommunikation verbessern soll / Veröffentlichung in „Advances in Methods in Psychological Science“
(Köln/uk) - Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln und verschiedener europäischer Hochschulen aus der Linguistik, der Psychologie, der Phonetik und weiterer Disziplinen wollen die Erforschung von Sprache und Kommunikation transparenter gestalten und dabei nichtverbale Informationen stärker berücksichtigen. Dafür haben sie ein Rahmenkonzept erarbeitet, das die Erhebung multimodaler Daten und deren Analyse anleiten soll, dabei aber Raum lässt, den Forschungsprozess entsprechend der konkreten Forschungsfrage auszugestalten.
Die Studie wurde im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Visuelle Kommunikation“ (ViCom) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Der Workflow wurde in der Studie mit dem Titel „Data Collection in Multimodal Language and Communication Research: A Flexible Decision Framework“ in der Fachzeitschrift „Advances in Methods in Psychological Science“ veröffentlicht.
16.05.2026
(London/ltm) - der in Nashville lebende, aus Ontario stammende Künstler Tebey setzt sein starkes Musikjahr fort. Nach dem persönlichen „Always Be The One" und der Heartbreak-Single „That's Gonna Leave a Memory" meldet er sich mit einem weiteren unerwarteten Country-Reimagining zurück - diesmal nimmt er sich Justin Biebers globalen Hit „Sorry" aus dem Jahr 2015 vor. Hier anhören.
Nach dem Erfolg seiner Country-Versionen von Hits von Maroon 5, Tate McRae, Drake, Avicii und dem viralen Fan-Favoriten „Blinding Lights" von The Weeknd beweist Tebey einmal mehr sein Gespür dafür, bekannte Pop-Songs in echte Country-Momente zu verwandeln.
Während seine aktuelle Single „That's Gonna Leave a Memory" weiter im Country-Radio klettert, erscheint Tebeys Version von „Sorry" als Special Release für seine Fans - und zeigt sowohl seine Vielseitigkeit als auch seinen Instinkt für Songs, die Genregrenzen überschreiten.
16.05.2026
(Zirndorf / Wolfratshausen/ots) - Bereits zum zweiten Mal haben Gorilla und die Stiftung Kinderförderung von Playmobil fünf Schulen mit dem Gorilla Freestyle Award ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Schulen, die Bewegungsförderung, Kreativität und ein gesundes Mindset nachhaltig in ihren Schulalltag integrieren.
Zu den diesjährigen Gewinnern gehören die Mittelschule Germaringen, die Mittelschule Stein, die Paul Moor Mittelschule in Nürnberg, die Mittelschule Dittelbrunn und die Sophie-Scholl-Realschule Weiden. Alle Gewinnerschulen bekommen je ein umfangreiches Freestyle-Schul-Upgrade im Wert von 42.000 Euro - darunter ein mobiler Freestyle-Park, den Gorilla Freestyle-Playground und Fortbildungs-Workshops.
- Ein Songtausch, der begeistert: Johnny Logan und Lordi überraschen Fans
https://www.wirimnetz.net/.../ein-songtausch-der.../
- Zwischen Schmerz, Selbsttäuschung und Befreiung – Allie Sherlock erreicht eine neue künstlerische Ebene
Eine Würdigung des Songs "Trying To Unlove You"
https://www.wirimnetz.net/.../allie-sherlock-ver%C3.../
- Tebey gibt Justin Biebers „Sorry" einen Country-Spin
https://www.wirimnetz.net/.../tebey-gibt-justin-biebers.../
- Gorilla Freestyle Awards 2026: Fünf Schulen ausgezeichnet
Stiftung Kinderförderung von Playmobil stiftet mobile Freestyle-Playgrounds im Gesamtwert von 210.000 Euro
https://www.wirimnetz.net/.../gorilla-freestyle-awards.../
- Vorhaben mit besonderer Strahlkraft
Sitzung des Pommerschen Kirchenkreisrats: Unterstützung für „Spirituellen Sommer“, ADONIA-Musical und Jugendfestival „Auftauchen“
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/
- Auch nach 31 Jahren hält China Tibets 11. Panchen Lama weiterhin vor der Welt verborgen
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/
- Konzept bietet Rahmen für multimodale Datenerhebung in den Sprachwissenschaften
https://www.wirimnetz.net/.../konzept-bietet-rahmen-f%C3.../
- Newsletter W.I.N. - DER RÜCKBLICK
Die Woche vom 11.05.2026 - 16.05.2026
https://www.wirimnetz.net/newsletter-w-i-n/
- Deutschland feiert Engagement und Ehrenamt
Aktionszeitraum „Der Ehrentag“ rund um den Geburtstag des Grundgesetzes startet
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/
- Zwischen Glück und Schicksal
Warum wir das Leben nicht kontrollieren können – und trotzdem hoffen dürfen
- Gerds ESC-Podcast - Folge 8
https://www.wirimnetz.net/.../gerds-esc-podcast-folge-8/
- Motorradwallfahrt: An Weihwasser mangelt es nicht
https://www.wirimnetz.net/.../motorradwallfahrt-an.../
- HABEN JUDEN NICHTS ZU LACHEN?
Ausstellung mit Cartoons zu jüdischem Leben in fordernden Zeiten
https://www.wirimnetz.net/.../haben-juden-nichts-zu-lachen/
- GEFÜHLTE WAHRHEITEN. ZEPPELINE UND NATIONALSOZIALISMUS
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- Zum Beispiel: Krieg, Migration und marginalisierte Gruppen …
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026
- Nacht der Kirchen Saar 2026: Churchlympics, Christfluencer und Tatort-Kirche
https://www.wirimnetz.net/.../nacht-der-kirchen-saar.../
- FIDES-NACHRICHTEN - 15.05.2026
AMERIKA/BOLIVIEN - Ascensión de Guarayos feiert 200-jährige Präsenz der Franziskaner im bolivianischen Amazonasgebiet
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- Strom & Regen: Solar-Parks und Kunst-Dünen sollen Regen in Wüsten auslösen
- Die Liebe Gottes weiterschenken
Gedanken zu Christi Himmelfahrt - von und mit Gert Holle
- KATSEYE: Mit der WILDWORLD TOUR ab September auf erster großer Headline-Arenatournee durch Europa, UK und Nordamerika
Exklusive Deutschlandshow in Köln
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- Gemeinsam Demokratie gestalten
Saarländische Landesregierung und Katholische Kirche im Austausch
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- Kindersterblichkeit in Subsahara-Afrika ist überproportional hoch
SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai
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- Freunde auf der ganzen Welt
Pfadfinder aus Bolivien besuchen Partnerstämme im Bistum Trier
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Am Samstag, 6. Juni, findet eine Pilgertour zur Burgruine Veste Landskron statt
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„Du flüsterst meinen Namen“ – Gedanken über das Beten in einer lauten Welt
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Sängerin Mara Minjoli zu Gast auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein
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- Digitalisierung und Quartierentwicklung – Landtagspräsidentin Wallmann informiert sich über innovative Projekte in der Pflege
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Männerabend in Greifswald
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- Wespen auf Wohnungssuche: Was Hausbesitzer jetzt wissen sollten
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- DOMRADIO überträgt Eröffnung von Katholikentag aus Würzburg live im Web-TV
"Hab Mut, steh auf!"
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- Digitalisierung und Quartierentwicklung – Landtagspräsidentin Wallmann informiert sich über innovative Projekte in der Pflege
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/
- FIDES-NACHRICHTEN - 12.05.2026
AFRIKA/NIGERIA - Bischof von Wukari: “Seit September über 98.000 Vertriebene, 217 zerstörte Kirchen und über 100 Tote“
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/
- AUFRUF
„Gemeinsam für mutigere Reformen!“
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/glaube-liebe-hoffnung/
- Kirchen laden zur Interkulturellen Woche 2026 ein
Das Motto lautet "dafür!" – Kirchenvorsitzende: "Gerade jetzt gilt es, klar Haltung zu zeigen"
https://www.wirimnetz.net/.../kirchen-laden-zur.../
- Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2026 verliehen
Jury um Weihbischof Brahm zeichnet Buch über das Erwachsenwerden aus
https://www.wirimnetz.net/.../jury-um-weihbischof-brahm.../
- FIDES-NACHRICHTEN
ASIEN/VIETNAM - Dankgottesdienst zum ersten Jahrestag der Wahl von Papst Leo XIV.: "Katholiken freuen sich auf einen Papstbesuch"
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/
- Assistierte Telemedizin in Apotheken ab 1. Juli: Schiedsspruch macht den Weg frei
https://www.wirimnetz.net/.../assistierte-telemedizin-in.../
- Vorbild für viele: Malteser in der Diözese Hildesheim feierten den Wechsel in der ehrenamtlichen Diözesanleitung
https://www.wirimnetz.net/.../vorbild-f%C3%BCr-viele.../
- Der Impuls zum Tage
If Time Could Rest a While – Wenn die Zeit einmal ruhen könnte
Eine Besinnung zu Musik, Zeit und der Kraft der Wünsche – von und mit Gert Holle
- Newsletter W.I.N. - DER RÜCKBLICK
Die Woche vom 3.05.2026 - 9.05.2026
https://www.wirimnetz.net/newsletter-w-i-n/
- Im Porträt: Kathrin Kühl - Pröpstin der Propstei Demmin im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis
https://www.wirimnetz.net/.../im-portr%C3%A4t-kathrin-k.../
- Hospizgespräche: Wenn es einem den Boden wegzieht
Was sollte, was könnte einmal schwerpunktmäßig in WIR IM NETZ besprochen werden? - Die Redaktion freut sich über Anregungen und Hinweise. Vielleicht möchten Sie / möchtest Du auch einen Beitrag liefern? Sie haben schöne Projekte, in ihrer Nähe und möchten darüber anderen erzählen?
BANKVERBINDUNG: Sparkasse Rheinhessen
IBAN: DE20 5535 0010 0004 1828 96
KONTOINHABER: Gert Holle
STICHWORT: WIN - WIR SIND DABEI
