Kinostart 7. Mai 2026: ROYA

Ein Film von Mahnaz Mohammadi

Fotoquelle: Little Dream Pictures GmbH
Fotoquelle: Little Dream Pictures GmbH

13.03.2026

 

92 Min. / Deutschland, Luxemburg, Tschechien, Iran 2026

 

 

(Berlin/mh) - ROYA von Autorin und Regisseurin Mahnaz Mohammadi (Son-Mother) startet am 7. Mai bundesweit im Kino. Der bildgewaltige Psychothriller mit politischem Hintergrund feierte Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2026 in der Sektion Panorama.

Das aktuelle und tief berührende Drama der iranischen Frauenrechtsaktivistin und Filmemacherin wurde heimlich und ohne offizielle Genehmigung u.a. im Iran gedreht. Der Film folgt einer Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen inhaftiert wird, und erkundet menschliche Verletzlichkeit, Widerstandskraft und innere Stärke angesichts systematischer Repression unter dem autoritären Regime der Islamischen Republik Iran.

Mit ROYA bekräftigt Mohammadi erneut das Kino als Akt des Widerstands und legt Zeugnis ab von persönlichen und politischen Realitäten, die das Regime zum Schweigen bringen möchte.

ROYA markiert Mohammadis Rückkehr zum narrativen Kino und ist ihr zweiter Spielfilm nach „Son-Mother“ (2019), der beim Toronto International Film Festival Premiere feierte und auf zahlreichen internationalen Festivals lief.

In der Hauptrolle spielt die renommierte türkische Schauspielerin Melisa Sözen („Winter Sleep“, „Le Bureau des Légendes“).

SYNOPSIS
Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung: ein erzwungenes, im Fernsehen übertragenes Geständnis ablegen oder weiterhin in ihrer drei Quadratmeter großen Zelle verharren. Während Vergangenheit und Gegenwart zunehmend ineinander übergehen, bewegt sie sich zwischen Erinnerungen, inneren Bildern und ihrer gegenwärtigen Realität. Der Film zeigt, wie Isolation Wahrnehmung und Identität verändert – und wie unter diesen Bedingungen eine fragile Form von Widerstand möglich bleibt.

Mahnaz Mohammadi ist eine iranische Filmemacherin und Frauenrechtsaktivistin. Mit ihrem starken Hintergrund im Dokumentarfilm hat sie sich in ihrer Arbeit seit vielen Jahren mit den Kämpfen und der Widerstandskraft von Frauen im Iran auseinandergesetzt. Für ihre Filme und ihr Engagement wurde sie wiederholt verfolgt – darunter mehrere Verhaftungen sowie eine siebenjährige Haftstrafe wegen der Vorwürfe der „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ und der „Propaganda gegen das Regime“. Mehrere Monate verbrachte sie im Evin-Gefängnis. Obwohl das Urteil später aufgehoben wurde, lebt sie weiterhin unter erheblichen Einschränkungen. Ihr Reisepass wurde für zehn Jahre eingezogen, und nach ihrem ersten Spielfilm „Son-Mother“ (2019) erhielt sie keine Genehmigung mehr, Filme zu drehen.

ROYA ist eine Produktion von Farzad Pak, PakFilm (Deutschland), in Koproduktion mit Europe Media Nest (Tschechien) und Amour Fou (Luxemburg) und NDR, ARD Degeto Film, BR und SWR. Gefördert von MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Medienboard Berlin-Brandenburg und Film Fund Luxembourg.

Verleih
Little Dream Pictures GmbH