Der RC Nidda ...
... setzt seine Schwerpunkte durch lokale Aktivitäten wie "Gesunde Kids" und Leseförderung in Kooperation mit Schulen und der Stadtbibliothek Nidda oder durch Unterstützung der Rotary-District-Initiative "Kids-Camp". 2020/21 ist der Ausbau des bereits etablierten Leseprojekts "Forschen - Bauen - Staunen" vorangetrieben worden. Kinder und Jugendliche sollen für Umwelt und Natur verstärkt sensibilisiert werden.
… führt selbstständig lokale Projekte durch.
... unterstützt globale Projekte auf internationaler Ebene.
… pflegt die Partnerschaft mit Clubs in Cergy (Frankreich) und in Crewe and Nantwich Weaver (Großbritannien).
Das erste inoffizielle Dreiertreffen fand 1992 in Nidda statt.
Der ROTARY CLUB NIDDA
trifft sich vierzehntägig am Mittwoch in Nidda- Bad Salzhausen, ab 19:30 Uhr. In der Regel wird unter Anderem ein interessanter Vortrag in der Länge von etwa 20 Minuten geboten. Bei längeren Vorträgen beginnt der Abend bereits um 19 Uhr. (Bitte informieren Sie sich über das aktuelle Programm auf der Homepage https://nidda.rotary.de.
Auf ihren Treffen kommen die Mitglieder freundschaftlich zusammen, man spricht über anliegende Dinge, bildet sich fort durch anregende Vorträge – und tauscht Ideen zum humanitären Engagement aus.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie die Ziele von Rotary interessieren, wenn Sie zu einem unserer Meetings kommen wollen oder wenn Sie bei unseren Projekten mitmachen wollen.
Mit der Aufnahme in einen Rotary Club erklärt man sich dazu bereit, Verpflichtungen zu akzeptieren, sich mit rotarischen Werten zu identifizieren, Projekte mitzutragen und Chargen zu übernehmen. Gleichzeitig profitieren die Mitglieder von Privilegien: Sie erhalten den Zutritt zu einem breit gefächerten gesellschaftlichen und beruflichen Netzwerk, wie es nur ein Serviceclub offerieren kann. Und sie sind legitimiert, überall auf der Welt an Meetings von Clubs, von Distrikten, von Rotary International teilzunehmen, Kontakte mit Menschen aus anderen Kulturen, Sprachregionen und Generationen zu pflegen und auf diese Weise ihren Horizont zu erweitern.
RC Nidda
- Gert Holle -
Telefon: 06043-5839292
E-Mail: [email protected]
Das wollen wir:
26.03.2026
(Nidda/rcn/gho) - Beim jüngsten Treffen des Rotary Club Nidda in Bad Salzhausen wurde genau das deutlich: Wie eng unser Alltag mit globalen Zusammenhängen verknüpft ist – und wie viel Verantwortung in jeder Mahlzeit steckt.
Im ersten Teil des Abends stand mit Mirai Alhaddad eine junge Frau im Mittelpunkt, deren Lebensweg für Bildung, Engagement und Zielstrebigkeit steht. Die aus Syrien stammende Studentin, die seit 2014 in Deutschland lebt, beeindruckte mit ihrer akademischen Leistung ebenso wie mit ihrem gesellschaftlichen Einsatz. Das Rotary-Stipendium eröffnet ihr neue Möglichkeiten – und ist zugleich Ausdruck einer gelebten Willkommenskultur.
Der zweite Teil des Abends führte gedanklich weit über die Region hinaus – und zugleich direkt vor die eigene Haustür. Monika Brenninger, Vorsitzende des Vereins Weltacker Wetterau e.V., stellte ein Projekt vor, das globale Landwirtschaft begreifbar macht: den Weltacker.
Die Idee ist ebenso einfach wie eindrücklich: 2000 Quadratmeter Ackerfläche stehen jedem Menschen auf der Erde rechnerisch zur Verfügung. Auf dieser Fläche wächst alles, was wir zum Leben brauchen – zumindest theoretisch.
Doch die Realität sieht anders aus. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Produktion dient nicht direkt der Ernährung, sondern fließt in Tierfutter, Energiegewinnung oder industrielle Nutzung. Gleichzeitig werden enorme Mengen an Lebensmitteln verschwendet.
Der Weltacker macht diese Zusammenhänge sichtbar – nicht abstrakt, sondern konkret erfahrbar. In Friedberg-Fauerbach ist so ein Ort entstanden, an dem Schulklassen, Familien und Interessierte erleben können, wie Landwirtschaft funktioniert und welche Folgen unser Konsum hat.
Besonders eindrücklich ist dabei der Blick in den Boden: Milliarden von Mikroorganismen sorgen für Fruchtbarkeit – ein sensibles System, das zunehmend unter Druck gerät. „Alles ist miteinander verbunden“, betonte Brenninger. Und genau dieses Verständnis möchte der Weltacker vermitteln.
Der Abend machte deutlich: Es geht nicht nur um Landwirtschaft. Es geht um unser Verhältnis zur Natur, zu Ressourcen – und letztlich zu uns selbst.
Oder anders gesagt: Die Frage, wie wir morgen leben wollen, beginnt heute – auf 2000 Quadratmetern.

3.03.2026
(Bad Salzhausen/Nidda/gho) - Einen ebenso erfrischenden wie fundierten Blick in die Welt der Antike bot am Mittwoch, 25. Februar 2026, die Neuntklässlerin Mila Wiesner vom Lucius Institut Echzell beim Meeting des Rotary Club Nidda. Unter dem Titel „Von Chaos zu Mythen – Wie aus Leere Legenden wurden“ nahm sie mehr als 20 Zuhörerinnen und Zuhörer im Raum „Vogelsberg“ des Kurhaushotels Bad Salzhausen mit auf eine Reise in die griechische Mythologie – und zurück in die Gegenwart.
Clubpräsident Fritz Hense eröffnete die Veranstaltung um 19 Uhr und begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern auch Gäste vom Rotary Club Büdingen sowie vom Inner Wheel Club. In seinen Regularien warb er zudem um eine rege Beteiligung an der kommenden Clubversammlung am 4. März.
Von Kap Sounion bis zum Olymp
Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung – Mila Wiesner stammt aus Haiger-Burbach im Westerwald und besucht das Internat in Echzell – begann nach dem gemeinsamen Essen der eigentliche Vortrag. Mit einer selbst gestalteten Präsentation und sorgfältig ausgewählten Bildquellen führte die Schülerin zunächst zu historischen Schauplätzen der Mythologie: zum rund 2.500 Jahre alten Poseidon-Tempel am Kap Sounion, zur Akropolis von Athen als politischem und religiösem Zentrum sowie zum Olymp mit dem Gipfel Mytikas, dem sagenhaften Sitz der Götter.
Von dort spannte sie den Bogen „vom Chaos zum Olymp“: Aus der mythischen Ur-Leere entstehen Gaia und Uranos, Titanen und schließlich die olympischen Götter – ein Generationenmodell, das sie anschaulich erläuterte.
Götter, Helden und Kreaturen
Im Mittelpunkt standen sodann die zwölf olympischen Gottheiten – von Zeus als Herrscher des Himmels über Athene als Göttin der Weisheit bis hin zu Dionysos als Gott des Weines und der Ekstase. Dabei machte die Referentin deutlich, wie stark familiäre Beziehungen und Machtkonstellationen die Erzählungen prägen.
Ein weiterer Schwerpunkt galt den Helden der Antike: Herakles mit seinen zwölf Aufgaben, Perseus als Bezwinger der Medusa sowie Achilles, dessen verwundbare Ferse sprichwörtlich wurde. Auch die dunkleren Figuren der Mythologie – etwa Cerberus, Medusa oder der Minotauros – fanden ihren Platz.
Von Jupiter bis Percy Jackson
Besonders anschaulich wurde es, als Mila Wiesner die Brücke in die Gegenwart schlug. Die Namen unserer Planeten – Jupiter, Mars, Venus oder Saturn – gehen auf römisch-griechische Gottheiten zurück. Selbst in Medizin und Alltagssprache lebt die Antike fort, etwa in Begriffen wie „Achillessehne“.
Auch Marken- und Firmennamen wie Nike, Hermes oder Demeter greifen auf mythologische Motive zurück. In Literatur, Film und Musik ist der Stoff ebenfalls präsent: Die „Percy Jackson“-Reihe von Rick Riordan habe ihr eigenes Interesse an der griechischen Mythologie geweckt, berichtete die Referentin. Ebenso verwies sie auf das Musical „Epic“ von Jorge Rivera-Herrans und den Film Troja.
Begeisterter Applaus
Mit klarer Gliederung, sicherem Auftreten und sichtbarer Begeisterung für ihr Thema überzeugte Mila Wiesner das Publikum. Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, dass antike Mythen keine verstaubten Erzählungen sind, sondern bis heute unsere Sprache, Kultur und Vorstellungswelt prägen.
Präsident Fritz Hense dankte der jungen Referentin herzlich für ihren engagierten Beitrag. Das Meeting klang in angeregten Gesprächen über Götter, Helden und die bleibende Kraft der Mythen aus – ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie lebendig Antike sein kann.
11.02.2026
(Nidda/Echzell/gho) - Im Meeting am 28. Januar 2026 war der Rotary Club Nidda zu Gast im Institut Lucius in Echzell. Präsident Fritz Hense begrüßte die Mitglieder und Gäste und freute sich, mit Walter Gröning einen ausgewiesenen Kenner der Astronomie als Referenten vorstellen zu können.

Unter dem Titel „Eine kleine Reise durch unseren Kosmos – Faszination Weltall“ nahm Gröning sein Publikum mit auf einen ebenso informativen wie eindrucksvollen Streifzug durch unser Sonnensystem und darüber hinaus. Der engagierte Initiator mehrerer Sternwarten – unter anderem in Bad Nauheim, Feldatal sowie eines Remote-Teleskops in Namibia – begleitet auch die Sternwarte des Instituts Lucius, die im Anschluss an den Vortrag besichtigt werden konnte.
Im Mittelpunkt standen die Sonne als Quelle allen Lebens und ihr elfjähriger Aktivitätszyklus. Sonnenflecken und Eruptionen können Auswirkungen bis auf die Erde haben – etwa in Form von Polarlichtern, die zuletzt auch in unseren Breiten sichtbar waren. Darüber hinaus wies Gröning auf kommende astronomische Höhepunkte hin, darunter die totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026, die insbesondere in Spanien gut zu beobachten sein wird.
Anschaulich erläuterte der Referent zudem die Entstehung von Mondkratern durch Meteoriteneinschläge sowie grundlegende Prozesse des Werdens und Vergehens im Weltall. Viele schwere Elemente, darunter auch Gold, entstehen erst bei gewaltigen Sternenexplosionen – ein Hinweis darauf, dass auch unsere Erde und letztlich wir selbst Teil eines größeren kosmischen Zusammenhangs sind.

„Die Betrachtung und Beschäftigung mit dem Kosmos hilft, die Welt besser zu verstehen“, so Gröning. Der Vortrag wurde mit großem Beifall aufgenommen. Beim anschließenden Beisammensein dankte Präsident Fritz Hense dem Referenten mit einem Präsent für die faszinierenden Einblicke in die Weiten des Universums.

19.01.2026
(Bad Salzhausen/rn) – Unter dem Motto „Dank an die Referentinnen“ und mit einem zugleich zukunftsgerichteten Ausblick auf das Jahr 2026 hat der Rotary Club Nidda am Samstag, 17. Januar, seinen Neujahrsempfang im Kurhaushotel Bad Salzhausen gefeiert. Zahlreiche Gäste aus dem pädagogischen Bildungsbereich folgten der Einladung, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Instituts Lucius in Echzell, des Gymnasiums Nidda sowie der beruflichen Weiterbildung aus Büdingen.
Präsident Fritz Hense eröffnete den Empfang und stellte den Dank an jene Frauen in den Mittelpunkt, die im vergangenen Jahr mit ihren Vorträgen das Clubleben inhaltlich geprägt hatten. Sie hätten nicht nur informiert, sondern Denkanstöße geliefert, Perspektiven erweitert und lebendige Diskussionen angestoßen, betonte Hense.
„Unsere Referentinnen haben uns mitgenommen in völlig unterschiedliche Welten – und genau diese Vielfalt macht Rotary aus. Es geht darum, neugierig zu bleiben, voneinander zu lernen und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu wagen“, sagte der Präsident in seiner Ansprache.

In seiner Würdigung erinnerte er an die thematische Bandbreite der Beiträge: von Rebecca Süßles eindrucksvollem Vortrag über das Tauchen mit Haien und den respektvollen Umgang mit der Natur über Alena Neuberts Einblicke in die Welt des Musiktheaters, die sie mit einem Song aus dem Musical „Rebecca“ auch musikalisch erlebbar gemacht hatte, bis hin zu Tatjana Henses Ausführungen zu ästhetischen Ölen zwischen Wissenschaft, Anwendung und Verantwortung.
Auch Daphne Strauss, die mit einem vielbeachteten Vortrag zur Rolle Künstlicher Intelligenz im Schulunterricht wichtige Impulse gesetzt hatte, wurde ausdrücklich gewürdigt. Obwohl sie beim Empfang verhindert war, bezog der Präsident sie in seinen Dank ein und stellte sie in die inhaltliche Verbindung zu den weiteren Referentinnen des Jahres. Dabei griff er augenzwinkernd eine „rote Linie“ auf, die sich durch Themen, Namen und kulturelle Bezüge zog: vom Vornamen Rebecca über den Musicaltitel „Rebecca“ bis hin zur Autorin Daphne du Maurier – ein dramaturgischer Faden, der den Rückblick ebenso unterhaltsam wie verbindend machte. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte er den anwesenden Referentinnen jeweils einen Rosenstock.
Nach einem Sektempfang zu Beginn und dem gemeinsamen Essen leitete der Präsident zum inhaltlichen Höhepunkt des Empfangs über: der Vorstellung des Spiels „IKARUS“ durch Vizepräsident Gert Holle.
Holle präsentierte IKARUS nicht als klassisches Brettspiel, sondern als „Denkraum“, der gezielt das räumliche Denken fördert. Entwickelt wurde das Spiel von ihm bereits in den 1980er-Jahren, ausgehend von der Frage, wie Menschen lernen können, nicht nur linear, sondern über mehrere Ebenen hinweg zu denken.
„IKARUS ist kein Spiel, das schnelle Antworten liefert, sondern eines, das Fragen stellt. Es geht darum, Denken wieder räumlich zu begreifen – Zusammenhänge zu sehen, Perspektiven zu wechseln und eigene Wege zu entwickeln“, erklärte Holle. Inspiriert von der Sage um Ikarus und Dädalus verbindet das Spiel mythologische Motive mit strategischem Denken, Planung sowie der Förderung von Geduld und Ausdauer.
IKARUS – fliegt mit Verstand
Was passiert, wenn Neugier stärker ist als Gewohnheit?
Wenn Denken nicht flach bleibt, sondern Räume öffnet?
🎶 IKARUS ist ein Song über Mut und Maß,
über Aufbruch ohne Blindflug,
über das Denken in Ebenen –
und darüber, warum man manchmal abheben muss,
um den Überblick zu behalten.
Kein Held, der verbrennt.
Sondern einer, der lernt zu fliegen.
👉 Reinhören, mitdenken, mitsingen.
Denn manche Ideen lassen sich erklären.
Andere müssen klingen.
(Video erstellt mit Unterstützung von canva.com)
IKARUS (fliegt mit Verstand)
Strophe 1
Ich hab ein Spielbrett einst gesehen,
bestand nicht blos aus einer Fläche,
es ging nach oben, ging nach unten,
und jede Ebene gehörte zu einem Raum.
Kein Bildschirm zog die Blicke fort,
kein Knopf, der alles für uns lenkt,
nur Plexiglas und Holz und kurze Pause,
in der der Mensch weiterdenkt.
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Strophe 2
Da rennt und fliegt IKARUS – der Held,
nicht blind der Sonne hinterher.
Er bleibt im Raum der Möglichkeiten
und denkt: „Von wo nach wo – und wer?“
Daneben DÄDALUS, der springt,
bedacht, doch frei von Feld zu Feld,
zeigt: Wer erfindet, denkt in Wegen,
die keiner sieht, bevor man sie enthüllt.
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Refrain – Mitsingen erwünscht
IKARUS, wir fliegen los,
nicht zu hoch und nicht kopflos.
IKARUS, mit Maß und Sinn,
weil Denken Flügel hat – innen drin.
Nicht Sonnenglut und schneller Ruhm,
sondern Raum für klugen Mut.
Wir fliegen weit, doch mit Verstand –
Gedanken schnell, die Richtung ist uns wohl bekannt.
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Strophe 3
Die PERIPTEROI zieh’n geschickt ihre Bahnen,
sie knüpfen Verbindungen von hier nach da,
sie sind die Boten, melden weiter,
was möglich ist – ganz klar und wahr.
Und von unten nach oben und umgekehrt
lauf’n die ERGONAI sehr klug,
sie zeigen: Denken braucht ein Fundament,
sonst fliegt niemand gut genug.
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Refrain – Wiederholung / Abschluss
IKARUS, wir fliegen los,
nicht zu hoch und nicht kopflos.
IKARUS, mit Maß und Sinn,
weil Denken Flügel hat – innen drin.
Nicht näher an die Sonne ran,
sondern weiter im Versteh’n –
so kann man fliegen, ohne Fall,
wenn wir in Gedanken Räume seh’n.
(Worte & Musik: Gert Holle 11.01.2026)

6.11.2025
(Nidda-Bad Salzhausen/gho) – Im stilvollen Ambiente des Kurhaushotels Bad Salzhausen drehte sich jüngst beim Rotary Club Nidda alles um die Kraft der Düfte. Rund 14 Mitglieder und Gäste des Clubs waren der Einladung zu einem besonderen Vortrag in den Raum „Vogelsberg“ gefolgt: „Ätherische Öle und ihre Wirkung“, gehalten von Tatjana Hense.
Mit viel Begeisterung und Fachkenntnis nahm die zur Kosmetikerin ausgebildete Referentin ihr Publikum mit auf eine duftende Reise durch die Welt der ätherischen Öle. Sie erklärte, wie die hochkonzentrierten Pflanzenessenzen gewonnen werden, welche Wirkstoffe in ihnen stecken und wie sie auf Körper, Geist und Seele wirken können. Dabei gab sie einen Überblick über die unterschiedlichen Verfahren der Gewinnung – von der Kaltpressung über die Destillation und Kohlendioxid-Extraktion bis hin zur Enfleurage, etwa bei Rosen.
„Ätherische Öle sind die duftenden Seelen der Pflanzen – sie können uns entspannen, beleben und emotional ausgleichen“, erklärte Tatjana Hense. Auf anschauliche Weise beschrieb sie die Wirkungswege der Öle: über die Nase, die Haut und den gesamten Organismus. Sie betonte zugleich die Bedeutung von Qualität und Reinheit: Nur naturreine Öle entfalten tatsächlich ihre wohltuende Wirkung.
Die verschiedenen Essenzen kämen in Aromalampen, bei Massagen, der Inhalation oder in der Naturkosmetik zur Anwendung, führte Hense aus. Schon in der Antike wussten Menschen um die Kraft der Düfte: In Ägypten wurden Öle bei religiösen Ritualen und zur Einbalsamierung verwendet, Ärzte im alten Griechenland nutzten Pflanzenextrakte zur Heilung, und in Asien sind Duftöle seit Jahrtausenden fester Bestandteil der Medizin und Meditation.
Besonderen Anklang fanden die zahlreichen praktischen Beispiele und Riechproben, die den Raum mit den Aromen von Lavendel, Pfefferminze, Orange, Zimt, Bergamotte, Nelke, Zitrone, Lemongras und Zirbelkiefer erfüllten. Schnell wurde spürbar, wie unmittelbar Düfte die Stimmung beeinflussen können – von entspannter Ruhe bis zu frischer Konzentration.
Neben den positiven Wirkungen sprach die Referentin auch über Grenzen und Risiken: „Ätherische Öle sind keine Wundermittel und sollten stets mit Achtsamkeit verwendet werden“, mahnte sie. Ein
bewusster, respektvoller Umgang mit den natürlichen Essenzen sei entscheidend für ihren sicheren und heilsamen Einsatz. Sie könnten das Wohlbefinden fördern, aber keine ernsthaften Krankheiten
heilen.
Hense riet zur sparsamen Dosierung und empfahl, Öle stets zu verdünnen und vor der Anwendung auf Hautverträglichkeit zu testen. Besonders bei Kindern, Haustieren und Allergikern sei Vorsicht
geboten.
Zum Abschluss dankte Fritz Hense, Präsident des Rotary Clubs Nidda und Ehemann der Referentin, seiner Frau herzlich für den spannenden, lebendig gestalteten Vortrag. „Du hast uns heute gezeigt, wie viel Natur in einem einzigen Tropfen steckt – und wie Düfte Brücken schlagen können zwischen Körper, Geist und Seele“, sagte er.
In geselliger Runde klang der Abend mit angeregten Gesprächen und persönlichen Duftvorlieben aus. Viele Teilnehmende nahmen nicht nur neue Informationen, sondern auch Inspiration für mehr Achtsamkeit und Wohlbefinden im Alltag mit nach Hause.
Stefan Sylla und Till Strohbusch von der SoLaWi Wallernhausen erläuterten gemeinsam mit Florian Appel (Mitte) Rotary-Präsident Fritz Hense und Vizepräsident Gert Holle (links und rechts) die innovative Anlage zur Stromgewinnung.. Foto: Christian Rehahn
1.11.2025
(Wallernhausen/Region/rcn) – Ein goldener Oktobernachmittag auf dem Bunten Acker: Zwischen Kohlreihen und winterfesten Beeten glitzern drei Solarpaneele in der Sonne. Neben dem kleinen Unterstand stehen Rotary-Präsident Fritz Hense, Vizepräsident Gert Holle, Gärtner Stefan Sylla, Vorstandsmitglied Till Strohbusch, Energieexperte Florian Appel aus Schotten sowie Christiane Rehahn, Vorsitzende der Solidarischen Landwirtschaft Wallernhausen. Gemeinsam begutachten sie, was durch bürgerschaftliches Engagement, technische Kreativität und viel Idealismus möglich wurde – eine neue Photovoltaikanlage, die künftig Wasserpumpe, Lastenrad und weitere Geräte der Solidarischen Landwirtschaft Wallernhausen mit sauberem Sonnenstrom versorgt.
„Damit schließen wir den Kreis zwischen nachhaltiger Energie und ökologischer Landwirtschaft“, erklärt Sylla. Die Anlage sei mehr als nur eine technische Neuerung – sie stehe sinnbildlich für gemeinsames Handeln in einer Zeit, in der lokale Lösungen für die Energiewende gefragt sind.
Unterstützt wurde das Projekt durch eine Spende des Rotary Club Nidda in Höhe von 2.000 Euro. „Wir wollten zeigen, dass Umweltengagement auch im Kleinen Großes bewirken kann“, sagt Holle, der die Idee zum Solarbetrieb der Pumpe initiiert hatte. Präsident Hense ergänzt: „Rotary steht für Verantwortung – und die beginnt vor der eigenen Haustür.“
Ein besonderer Dank gilt dem jungen Schottener Florian Appel, Betreiber eines Solartechnik-Unternehmens, das sich auf Balkonkraftwerke spezialisiert hat, sowie Vorstandsmitglied Till Strohbusch. Beide haben mit großem Engagement und technischem Know-how die Anlage geplant und umgesetzt und erläuterten den Rotariern die technischen Feinheiten des Energiespeichers.
Anstatt den erzeugten Strom – wie bei herkömmlichen Anlagen üblich – ins öffentliche Netz einzuspeisen, entwickelten sie eine innovative „Insellösung“, bei der die Energie direkt über ein Speichermodul an die Verbraucher auf dem Acker geleitet wird. So kann die bisher mit Benzin betriebene Pumpe, die Wasser aus über 35 Metern Tiefe fördert, ebenso zuverlässig versorgt werden wie das elektrisch betriebene Lastenfahrrad – effizient, autark und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.
Ein zusätzlicher Effekt: Die bislang mit einer hohen Geräuschemission behaftete Pumpe läuft nun nahezu lautlos, freut sich Sylla. Mit der von Florian Appel entwickelten Lösung ist zudem eine Erweiterung der Anlage möglich, sodass künftig auch weitere Geräte mit Strom versorgt werden können.

Die Solidarische Landwirtschaft Wallernhausen mit über 80 Mitgliedern ist längst ein Leuchtturmprojekt in der Region. Hier teilen Verbraucher und Produzenten Verantwortung, Risiko und Ernte – transparent, gemeinschaftlich und fair. Bereits in früheren Jahren unterstützten die Niddaer Rotarier den Verein, etwa beim Bau der Brunnenanlage oder bei Aktionen mit Kindern und Jugendlichen des Kinderheims Harb.
Auch die Stadt Schotten brachte sich ein: Bürgermeister Benjamin Göbl ermöglichte mit einer Spende die Anschaffung großer Wasserspeicher, die die Bewässerung auch an trüben Tagen sicherstellen. Um die Wasserversorgung künftig noch effizienter zu gestalten, sollen zusätzliche Speicher an höher gelegenen Stellen des Geländes installiert werden.
Christiane Rehahn, Vorsitzende der Solidarischen Landwirtschaft Wallernhausen, dankte sowohl Florian Appel als auch dem Rotary Club Nidda herzlich für deren Unterstützung. „Solche Kooperationen zeigen, wie viel entstehen kann, wenn Menschen ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Begeisterung zusammentragen“, betonte sie.
Das Ergebnis ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie
Energie, Landwirtschaft und Gemeinschaft auf nachhaltige Weise zusammenfinden.
„Hier auf dem Acker wird Zukunft gemacht – mit Sonne, Solidarität und Zusammenhalt“, fasst Hense begeistert zusammen.

In der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) tragen Landwirte und Verbraucher gemeinsam Verantwortung für die Produktion. Die Mitglieder finanzieren die Jahreskosten des Betriebs im Voraus und erhalten wöchentlich frische Ernteanteile. Das Modell schafft Planungssicherheit, fördert ökologische Vielfalt und ermöglicht Teilhabe – unabhängig vom Einkommen.

23.10.2025
(Nidda/Region/gho). – Einen Abend lang tauchte der Rotary Club Nidda tief ab – im wahrsten Sinne des Wortes. Vor rund 20 Rotariern und Gästen im Kurhaushotel Bad Salzhausen nahm Rebecca Süßle, Lehrerin für Biologie, Geografie und Deutsch am Internat Lucius, ihr Publikum mit in eine Welt, die für viele zugleich Faszination und Furcht auslöst: die geheimnisvolle Welt der Haie.
Schon als Kind zog sie das Meer magisch an. Mit vier Jahren tauchte sie auf Menorca erstmals mit ihren Eltern ab, mit zehn Jahren schnorchelte sie im Roten Meer. In ihrem Vortrag „Tauchen mit Großhaien – Eine Reise ins Ungewisse“ erklärte Süßle, wie aus dieser frühen Neugier eine beglückende Leidenschaft wurde – und wie ein Kinderbuch namens „Maxi Memofisch“ ihre Liebe zu Haien endgültig entfachte.
Ein zentrales Thema ihres Vortrags war die von Haiforscher Dr. Erich Ritter geprägte „Angstination Hai“ – eine Mischung aus Angst und Faszination, die viele Menschen empfinden, wenn sie an Haie denken. Süßle stellte klar: „Haie sind keine Monster, sondern hochsensible, komplexe Tiere, die unseren Respekt verdienen.“
Mit eindrucksvollen Fotos, Videosequenzen und anschaulichen Erklärungen vermittelte die erfahrene Gerätetaucherin spannende Einblicke in die Praxis des Haitauchens. Sie erläuterte, welche Ausrüstung geeignet ist – bevorzugt schwarze Tauchanzüge, da Haie empfindlich auf Kontraste reagieren – und präsentierte ihre eigene Film- und Fotoausrüstung.

Im fachlichen Teil gab sie einen Überblick über die Biologie der Tiere: Über 500 Haiarten sind bekannt, eingeteilt in zwei Hauptgruppen (Squalomorphe und Galeomorphe) mit neun großen Unterordnungen. Ihre Größen reichen von nur 16 Zentimetern bis zu imposanten 21 Metern beim Walhai.
Besonders eindrucksvoll schilderte Süßle das „1 × 1 des Haitauchens“. Wer einem Hai begegnet, müsse Ruhe bewahren, keine hektischen Bewegungen machen und stets eine vertikale Körperhaltung einnehmen. „Man darf sich niemals zuerst vom Hai berühren lassen“, erklärte sie. „Sonst verliert er den Respekt.“ Erfahrene Taucher achten zudem auf Körpersignale der Tiere – etwa auf Flossenstellung oder die Schwanzschlagfrequenz, die Aufschluss über Stimmung und Verhalten geben kann. „Tauchen mit Haien ist eine hochkomplexe, aber zutiefst faszinierende Angelegenheit“, sagte Süßle.
Anhand eindrucksvoller Aufnahmen berichtete sie von Begegnungen mit Tigerhaien, Weißspitzenhochseehaien und Hammerhaien. Wenn ein Tigerhai ruhig und neugierig vorbeigleitet oder ein Schwarm Hammerhaie lautlos durchs Blau zieht, „dann steht die Zeit still“, erzählte sie. Für Süßle sind solche Erlebnisse „eine lebendige Fortsetzung des Biologieunterrichts“ – Naturkunde mit allen Sinnen.
Gleichzeitig warb die „Shark-Lady“ eindringlich für den Schutz der Haie. Jährlich würden weltweit 100 bis 150 Millionen Haie getötet – dem stünden gerade einmal etwa fünf menschliche Todesfälle durch Haiangriffe gegenüber. „Haie sind unverzichtbar für das ökologische Gleichgewicht der Meere“, betonte sie. „Sie stehen an der Spitze der Nahrungskette und halten ganze Ökosysteme im Gleichgewicht.“
Der Abend endete mit lebhafter Diskussion, begeistertem Applaus und großem Dank seitens Rotary-Präsident Fritz Hense, der den Vortrag als „eine eindrucksvolle Verbindung aus Wissen, Leidenschaft und Mut“ würdigte.
Der Rotary Club Nidda setzt seine Reihe inspirierender Themenabende fort:
Am Mittwoch, 5. November 2025, lädt der Club um 19 Uhr ins Kurhaus-Hotel Bad Salzhausen ein. Tatjana Hense wird dann über „Ätherische Öle und ihre Wirkung“ sprechen – ein Abend, der Düfte,
Sinneserlebnis und Gesundheitswissen auf harmonische Weise verbindet. Gäste sind herzlich willkommen. (Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bei Club-Sekretär Gert Holle erwünscht
unter 06043-5839292)

25.09.2025
(Reichelsheim/Echzell/rcn) - Der Rotary Club Nidda erlebte kürzlich einen außergewöhnlichen Clubabend im Fortuna Theater in Reichelsheim. Gastgeberin war Alena Neubert, Musicaldarstellerin, Schauspielerin, Sängerin und Gründerin des Theaters.

Zu Beginn überreichte Präsident Fritz Hense der Künstlerin einen Blumenstrauß und dankte ihr für die Möglichkeit, Einblicke in ihre künstlerische Arbeit und ihre Visionen zu erhalten.
Authentische Einblicke in eine Künstlerkarriere
In ihrem einstündigen Vortrag erzählte Neubert von ihrem Werdegang – von der Kindheit in Friedberg über ihre Ausbildung in Frankfurt bis zur Eröffnung des Fortuna Theaters 2022. Heute ist sie bundesweit erfolgreich, wurde mehrfach ausgezeichnet und hat bereits drei Solo-Alben veröffentlicht.
Neben Rückblicken auf ihre Karriere sprach sie über aktuelle und künftige Projekte, darunter das geplante Musical „Tristan und Isolde“ sowie die Vision eines „Kulturpalastes Wetterau“.
Musik, die berührt
Zwischen den Erzählungen begeisterte die Künstlerin mit vier Liedern, die die ganze Bandbreite ihres Könnens zeigten: vom schwungvollen „Ganz nah dran“ über die Ballade „Das bin ich“ aus Die Päpstin bis zu „Gold von den Sternen“ aus Mozart. Mit „The Goodness of God“ setzte sie einen bewegenden Schlusspunkt.
Ihre Musik lebt von Authentizität, Herzblut und emotionaler Tiefe – und genau das spürten die Rotarier an diesem Abend.
Geselligkeit in Echzell
Nach dem Kulturprogramm setzte sich der Abend in der Weinscheune in Echzell fort. Bei gutem Essen und intensiven Gesprächen hatten die Mitglieder Gelegenheit, Alena Neubert auch persönlich näher kennenzulernen.
Rotary: Begegnung schafft Verbindung
Mit Veranstaltungen wie dieser zeigt der Rotary Club Nidda, wie sehr ihm die Förderung von Kultur und der Austausch mit Persönlichkeiten aus der Region am Herzen liegen. „Rotary lebt von Begegnung – und dieser Abend hat uns gezeigt, wie wertvoll Kultur für unsere Gemeinschaft ist“, so Präsident Hense.
Weitere Informationen über Alena Neubert finden sich unter www.alenaneubert.com und www.fortuna-theater.de.
Lieber Rotary Club Nidda,
im Namen des gesamten Kidscamp-Teams bedanken wir uns herzlich für Ihre großartige
Unterstützung. Ihr tatkräftiger Einsatz vor Ort sowie Ihre großzügigen Sach- bzw.
Lebensmittelspenden haben dieses Camp maßgeblich getragen. Außerdem wäre das
KidsCamp nichts, ohne die Kinder, die Sie zu uns geschickt haben. Jede Unterstützung hat
die Sicherheit im Projekt und die Freude auf dem Camp spürbar gestärkt.
Vielen Dank dafür,dass Sie zu einem erfolgreichen KidsCamp 2025 beigetragen haben!
Besonders beeindruckt hat uns die enge Zusammenarbeit zwischen Rotary und Rotaract. Sie zeigt, was entsteht, wenn wir mit unserem Engagement zusammenkommen. Die Erfolge sind sichtbar: Neue Freundschaften, gewachsenes Selbstvertrauen und Erlebnisse, welche die Kinder weit über den Sommer hinaus begleiten.
Wir hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder auf Ihre Unterstützung zählen dürfen – sei es durch das Vermitteln weiterer Kinder, helfender Hände oder zielgerichteter Spenden.
Gemeinsam schaffen wir eine bleibende Wirkung.
Herzliche Grüße
Dirk Althaus und das gesamte Orga-Team 2025
KidsCamp 1820

Der Rotary Club Crewe and Nantwich Weaver, langjähriger Partnerclub des RC Nidda, feierte kürzlich den feierlichen Wechsel im Präsidentenamt. Nach einem engagierten Amtsjahr übergab Simon Yates die Präsidentschaft an seinen Nachfolger Ian Lurcock.
Der Abend war reich an bewegenden Momenten: Maurice Mogg wurde für beeindruckende 40 Jahre rotarischen Dienstes geehrt. Martin Willescroft erhielt seine zweite Paul Harris Fellowship – eine besondere Auszeichnung für außerordentlichen Einsatz. Zudem wurde Philip Percival mit der Past Presidents Jewel gewürdigt. Simon Yates selbst erhielt als Dankeschön für sein Präsidentenjahr eine limitierte Rotary-Centenary-Tasse, überreicht von Kate Moore MBE.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die eindrucksvolle Präsentation von Parveen Smith, die offen und inspirierend über ihr außergewöhnliches Leben berichtete.
Fotos der Veranstaltung geben einen schönen Eindruck dieses festlichen Abends – geprägt von Dankbarkeit, Anerkennung und rotarischer Freundschaft über Grenzen hinweg.

19.06.2025
(Bad Salzhausen/Nidda/gho) - In der stilvollen Atmosphäre des Kurhaushotels Bad Salzhausen vollzog der Rotary Club Nidda am Mittwochabend (18.06.2025) seinen traditionellen Ämterwechsel: Fritz Hense, Organisationsberater aus Nidda, übernimmt zum 1. Juli das Präsidentenamt von Werner Bauer aus Ranstadt-Bobenhausen. Der neue Präsident will das rotarische Jahr 2025/2026 unter das inspirierende Motto „Unite for Good – Gemeinsam Gutes bewegen“ stellen.
Die Übergabe der Amtskette erfolgte im vertrauten Kreis der rotarischen Freundinnen und Freunde sowie deren Partnerinnen und Partner – ganz im Sinne der Gemeinschaft, die den Club seit seiner Gründung 1983 prägt.

Rückblick mit Dankbarkeit und Weitblick
In seiner Abschiedsrede blickte der scheidende Präsident Werner Bauer auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das unter dem internationalen Rotary-Motto „The Magic of Rotary“ stand. Besonders betonte Bauer die Kraft des rotarischen Engagements – sichtbar in Projekten wie der Unterstützung des Kinderheims Harb, dem Bildungsprojekt „Forschen – Bauen – Staunen“ in Kooperation mit dem „Bunten Acker – Solidarische Landwirtschaft“ in Wallernhausen sowie der geplanten Errichtung eines Trinkbrunnens an der Gesamtschule Hungen im Rahmen des Distriktprojekts „Gesunde Kids“.
Auch internationale und kulturelle Aktivitäten prägten das rotarische Jahr: So führte eine dreitägige Clubreise nach Thüringen, es gab eine Clubfahrt auf dem Rhein zur Loreley im Rahmen des internationalen Tripartite-Treffens mit den Partnerclubs aus Cergy (Frankreich) und Crewe and Nantwich Weaver (England), Konzertbesuche, interessante Vorträge und gemeinsame Veranstaltungen mit dem befreundeten Club aus Büdingen.
Bauer würdigte zudem den Einsatz zahlreicher Mitglieder und dankte insbesondere seinen Vizepräsidenten Fritz Hense und Gert Holle, für deren hervorragendes Engagement. Ein besonders stiller Moment galt dem Gedenken an Heinz Rühl, der nach schwerer Krankheit verstarb. Sein Engagement und seine Pläne für das Clubleben werden in dankbarer Erinnerung bleiben.

Neue Impulse mit Fritz Hense
Mit einem optimistischen Blick in die Zukunft übernahm Fritz Hense im Anschluss die Präsidentschaft für das rotarische Jahr 2025/2026. In seiner Antrittsrede dankte er seinem Vorgänger für dessen „herausragende Arbeit und die vielen bleibenden Impulse“. Das neue rotarische Jahr möchte Hense nutzen, um vor allem die Mitgliederentwicklung, die Suche nach einem neuen Clubhaus sowie gemeinsame Projekte und Exkursionen voranzubringen.
Er betonte, dass die Stärke von Rotary im Miteinander liegt: „Wir schaffen positive Veränderung durch Gemeinschaft – lokal wie international.“ Diesem Gedanken folgend übernimmt Hense auch das Motto des designierten, jedoch aus persönlichen Gründen zurückgetretenen Rotary-Weltpräsidenten: „Unite for Good“. Es ruft dazu auf, gemeinsam zu handeln, um nachhaltig Gutes zu bewirken – in der Region und darüber hinaus.
Der neue Vorstand 2025/2026
Mit einem bewährten und engagierten Vorstandsteam will Hense neue Ideen umsetzen:
Der Rotary Club Nidda steht mit diesem Führungswechsel erneut für Kontinuität, Offenheit und die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Blick nach vorn
Fritz Hense, geboren 1960, ist Systemberater bei Diehl Aerospace GmbH und lebt mit seiner Frau Tatjana in Nidda. Spannende Vorträge, Ausflüge und Clubveranstaltungen seien bereits in Planung – stets mit dem Ziel, Gemeinschaft zu leben und Gutes zu bewirken, sagte Hense. „Lasst uns gemeinsam anpacken und die Magie von Rotary weitertragen“, hatte Werner Bauer zum Abschluss seiner Amtszeit appelliert. Fritz Hense knüpft daran an – mit Tatkraft, Zuversicht und der Überzeugung, dass Rotary dort wirkt, wo Menschen sich verbinden, um die Welt ein Stück besser zu machen.
Über Rotary
Rotary ist ein globales Netzwerk aus engagierten Männern und Frauen, die sich persönlich einsetzen, um die drängenden humanitären Probleme der Welt von heute zu lösen. Die Mitglieder von Rotary schaffen positive Veränderungen in ihren Gemeinwesen und auf der ganzen Welt. Ihre Aktivitäten reichen von der Hilfe für Familien bis zu Einsätzen zur Ausrottung der Kinderlähmung.
Der Hauptzweck der Gemeinschaft von Rotary ist der Nächstendienst — im eigenen Gemeinwesen, am Arbeitsplatz, überall auf der Welt. Die 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier sind weltweit in 34.000 Clubs organisiert und in fast jedem Land der Erde vertreten. Rotary Clubs sind unabhängig und überparteilich und an keine Konfession gebunden. Der RC Nidda wurde am 26. Januar 1983 gegründet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Rotary und auf https://nidda.rotary.de/
Mi, 22.10.2025 19:00
Kurhaus-Hotel, Bad Salzhausen
Vortrag: Tauchen mit Haien
Referentin Frau Rebecca Süßle, Biologin
Mi, 05.11.2025 19:00
Kurhaus-Hotel, Bad Salzhausen
Vortrag: Ätherische Öle und ihre Wirkung
Referentin: Frau Tatjana Hense
Mi, 03.12.2025 19:00
Kurhaus-Hotel, Bad Salzhausen
Vortrag: Zwischen Fortschritt und Verantwortung – KI verstehen, bevor
sie uns versteht
Referentin: Frau Dr. Daphne Strauß, Chemikerin
Wollen Sie bei einem unserer interessanten Vorträge dabei sein, melden Sie sich bitte zwecks besserer Raumplanung vorab bei unserem Clubsekretär Gert Holle: 06043-5839291. Das aktuelle Programm finden Sie unter nidda.rotary.de .

18.12.2023
(Nidda/rcn) - Clubpräsident Dr. Christoph Kober konnte im Rahmen der Weihnachtsfeier des RC Nidda im Kurhaushotel Bad Salzhausen dem Kommunikationsfachmann Gert Holle eine besondere Ehrung von Rotary International (RI) für sein langjähriges und vielfältiges rotarisches Engagement zuteilwerden lassen: Er überreichte die Auszeichnung „Paul Harris Fellow“ in Form einer Urkunde samt einer Lederpräsentationsmappe mit edlem „Paul Harris-Fellow“ Schriftzug sowie eine Medaille und eine Anstecknadel. Die Auszeichnung ist nach dem Anwalt Paul Harris benannt, der 1905 in Chicago am ersten Rotary Meeting teilnahm und zu den Mitbegründern von Rotary zählt. Zu den ersten Paul Harris Fellows gehörten RI Director 1937/38 Allison G. Brush und der langjährige RI Schatzmeister Rufus F. Chapin. Sie erhielten die Auszeichnung rückwirkend für Spenden, die sie im Jahr 1946 getätigt hatten. Als erste Frau erhielt Adan Vargas die Ehrung für eine Spende, die sie 1953 geleistet hatte. Allgemein hat sich jedoch etabliert, dass die Ehrung an oder genauer, im Namen anderer vergeben wird, nicht zuletzt, um auf die wohltätige Arbeit der Rotary Foundation aufmerksam zu machen. Weltweit verbindet Rotary ein großes Netzwerk von Fachleuten, die in vielen internationalen sozialen Projekten direkte Hilfe vor Ort leisten. Rotarierinnen und Rotarier bringen sich dabei mit ihrem Know How und ihrer Zeit ein, sodass Vorhaben auch erfolgreich gelingen. Über die Spenden der Rotarier werden diese Initiativen getragen. Beides zusammen, Service und Spenden, bildet so die Basis für das rotarische Engagement. Neben Mutter Teresa gehören zu den weiteren prominenten Empfängern der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin, der Astronaut James Lovell, UNO-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar und - nicht zuletzt - der „Vater“ des Polio-Impfstoffs, Jonas Salk.

In seiner Laudatio stellte Präsident Dr. Kober heraus, dass Gert Holle sich in vielfältiger Weise und in zahlreichen Ämtern und Positionen für rotarische Belange verdient gemacht habe. Unter anderem habe er auf lokaler Ebene mit seinen Kenntnissen im Projekt- und Eventmanagement das Projekt „Forschen-Bauen-Staunen“ für Schülerinnen und Schüler initiiert, habe das Projekt „Gesunde Kids“ mitgetragen, dass über viele Jahre jungen Menschen eine gesunde Ernährung nähergebracht hat. „Du warst an der Durchführung der Berufsinformationsmesse für Jugendliche genauso beteiligt wie beim deutsch-indischen Schüleraustausch und hast durch Deine kontinuierliche Pressearbeit vielen Menschen die rotarischen Ideen ans Herz gelegt. Als Präsident hast Du zweimal die Geschicke des Clubs hervorragend gelenkt, bist eine Säule bei unseren internationalen Dreiertreffen mit den Partnerclubs Cergy nahe Paris und Crewe and Nantwich Weaver nahe Manchester und Du hast Kooperationen in Nidda mit der Stadtbibliothek, dem Kinderheim Harb oder der solidarischen Landwirtschaft in Wallernhausen sowie mit dem Evangelischen Dekanat Büdinger Land angeregt und getragen“, sagte Dr. Kober. „Darüber hinaus warst Du auch als Rotaract-Beauftragter an der Gründung einer rotarischen Nachwuchsorganisation in Nidda beteiligt.“ In all seinem Tun sei Gert Holle stets fair und bescheiden aufgetreten und habe andere zu eigenständigem Handeln motiviert. „Mit der Verleihung des „Paul Harris Fellow“ sagen Dir Rotary International und der Rotary Club Nidda ein großes Dankeschön für Deinen langjährigen vorbildhaften Einsatz für eine bessere Welt.“
In einer kurzen Dankesrede sagte der Geehrte, dass er sich über die für ihn überraschende Auszeichnung sehr freue, auch wenn er lediglich doch nur seinem Hobby bei Rotary nachgehe, nämlich, sich für andere und ein besseres Zusammenleben einzusetzen. Zugleich sei der „Paul Harris Fellow“ ein Ansporn für ihn, auch weiterhin lokal wie auch international tätig zu sein und Menschen miteinander in Verbindung zu bringen und das Verständnis für eine friedvollere und bessere Welt zu fördern. „Ich freue mich, dass wir zusammen etwas bewegen konnten und auch weiterhin bewegen werden. Denn nur im Team geht es gut voran. Insofern sehe ich die Verleihung des „Paul Harris Fellow“ auch als eine Auszeichnung für den gesamten Club.“
Mit einer Tombola, organisiert von Klaus Heilmann, konnten die Club-Mitglieder wieder ein wenig Geld für die kommenden Projekte sammeln. Oststipendiatin Victoriia Frizen unterhielt mit interessanten Details zum russischen Neujahrsfest und nahm Mitglieder und Gäste auf eine Reise durch einige russische Republiken und die unterschiedlichen Gebräuche mit. Gert Holle stimmte mit Hintergründen zum Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" auf die Weihnachtstage ein.
Quelle: Oberhessen-Bote Ausgabe Weihnachten 2023
Am 11. Oktober 2023 berichtete Viktoriia Frizen, unserer Oststipendiatin, von ihren Erfahrungen in ihrem ersten Jahr in Deutschland und von ihren Aktivitäten im zweiten Semester in den Bereichen Linguistik, Kognition und Kommunikation an der Philipps-Universität in Marburg.

Im Folgenden eine Kurzfassung ihres Berichts. (Die Langfassung ist weiter unten als Download erhältlich.)
Studien in Linguistik und spannende Erlebnisse
„Ich möchte kurz über mein zweites Semester und meine Erfahrungen während meines Jahres in Deutschland berichten. Meine Verbindung zur deutschen Sprache begann in der Schule und setzte sich während meines Studiums in St. Petersburg fort. Ich studiere jetzt an der Philipps-Universität Marburg Linguistik: Kognition und Kommunikation. Dabei fasziniert mich besonders die Neurolinguistik.
Mein Jahr in Deutschland war nicht nur vom Studium geprägt, sondern auch von spannenden Erlebnissen in Marburg und neuen Hobbys wie dem Rudern. Ich habe verschiedene Städte bereist und auch die Gelegenheit genutzt, an dem Freiwilligentag in Büdingen teilzunehmen. Die Kontakte zu anderen ehemaligen Rotary-Stipendiatinnen waren sehr bereichernd, und ich habe wertvolle Ratschläge von ihnen erhalten. Abschließend möchte ich mich herzlich bei den Mitgliedern des Rotary Club Nidda für ihre Unterstützung und Inspiration bedanken. Ihr Engagement für Kultur, Bildung und soziale Projekte ist bewundernswert. Vielen Dank auch an den Rotary Club des Distrikts 1820 für die Verlängerung meines Stipendiums. Ich freue mich auf weitere Treffen.“
30.03.2023
(Nidda/rcn) - Im Rahmen einer siebenwöchigen Klimafastenaktion der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau wurde in der Passionszeit 2023 u.a. auch eine Ausstellung zu Leben und Schaffen des Theologen, Philosophen, Urwaldarzt und Musikers Dr. Albert Schweitzer gezeigt. Diese Ausstellung, die von der Friedensbibliothek Berlin der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg, zur Verfügung gestellt wurde, fand eine Ergänzung in einem Literaturkonzert, dass die Beziehung von Albert Schweitzer zu Johann Sebastian Bach in den Mittelpunkt stellte. Der junge Blockflötist Peter Chorkov aus Berlin, der derzeit seinen Masterstudiengang in Wien absolviert, konnte zu einem Auftritt mit der Dekanatskantorin Katrin Anja Krausse mithilfe des Rotary Club Nidda gewonnen werden. In seinem jungen Leben konnte der Künstler schon an zahlreichen prominenten Orten wie dem Europaparlament oder beim renommierten internationalen Flötenfestival in Tel Aviv auftreten und hat für sein ausdrucksvolles Musizieren bereits mehrere Preise gewinnen können.
Vor über 130 interessierten Zuhören wechselten Werke von Bach mit Informationen zu den bedeutenden Persönlichkeiten und deren musikalischer Beziehung ab, die Gert Holle, neben seiner Funktion als Öffentlichkeitsreferent auch Präsident des RC Nidda, referierte. Höhepunkt war sicherlich die Zusammenführung klassischer Musik von Johann Sebastian Bach und Zitaten von Albert Schweitzer, in denen sein Engagement gegen die Gefahren der Atomkraft, sein Einsatz für die Natur und die Bedeutung seiner Ethik auch in unserer Gegenwart zum Ausdruck kamen. Die Idee Schweitzers von der "Ehrfurcht vor dem Leben" machten ihn im vergangenen Jahrhundert nicht nur zum Friedensnobelpreisträger, sondern zu einer weltweit geachteten Persönlichkeit. "Solche Veranstaltungen müsste es öfter geben", sagten viele Konzertbesucher im Nachgang und würdigten damit eine eindrucksvolle Veranstaltung.

30.03.2023
Eine gute Idee hatte Gerhard Müller-Labahs, als er kürzlich seinen Eintritt ins 80. Lebensjahr mit zahlreichen Gästen feierte.
(Nidda/rnc) – Zu Beginn seines 80. Lebensjahres lud Gerhard Müller-Labehs im Namen des Rotary Clubs Nidda rund einhundert Gäste in das Bürgerhaus Nidda-Harb ein. Er rief zu dieser Gelegenheit die Mitglieder des Rotary Clubs Nidda, seine Bundesbrüder der akademischen Landsmannschaft i.CC Merovingia Gießen in Mainz und seine Freunde und Bekannten zu einer Spende zur Unterstützung der Arbeit in der Niddaer Tafel auf. In Anwesenheit des Präsidenten des Rotary Club Nidda, Gert Holle und der Mitglieder des Clubs, sowie des Bürgermeisters Thorsten Eberhard kam am 11. Februar 2023 für die Tafel in Nidda ein Spendenbetrag von 4375,00 Euro zusammen, die nun in der Ausgabestelle von Gerhard Müller-Labehs, Präsident Gert Holle und Vizepräsident Dr. Christoph Kober den leitenden Mitarbeitern der Niddaer Tafel, Vorsitzender Konrad Kaufmann und Schatzmeister Claus Zimmerlein, für den Einkauf von Lebensmitteln übergeben werden konnten. Das engagierte Team bedankte sehr herzlich bei Gerhard Müller-Labehs und dem Rotary Club Nidda für die überaus großzügige Spende.
