
Kinostart 20. August 2026
ALL MY SISTERS
Ein Film von Massoud Bakhshi
87 Min. / Österreich, Frankreich, Deutschland, Iran 2025 / Dokumentarfilm
9.06.2026
(Berlin/Hamburg/mh) - ALL MY SISTERS
von Autor und Regisseur Massoud Bakhshi
(Eine respektable Familie, Yalda) startet am 20. August bundesweit im Kino. Der Dokumentarfilm zeichnet ein intimes Langzeitporträt des Aufwachsens dreier Schwestern im Iran. ALL MY
SISTERS feierte Weltpremiere im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals Rotterdam 2026.
Neben humorvollen Alltagsmomenten zeigt ALL MY SISTERS, wie Familie, Traditionen und gesellschaftlicher Druck den Lebensweg der Protagonistinnen prägen. Gleichzeitig beleuchtet der Film weibliche
Selbstbestimmung und politischen Widerstand im Iran und macht sichtbar, wie sich persönliche und gesellschaftliche Widersprüche leise, schleichend und zugleich auf sehr individuelle Weise
entwickeln.
Aufwachsen im Teheran des 21. Jahrhunderts – Seit 2007 und über einen Zeitraum von achtzehn Jahren begleitete Regisseur Massoud Bakhshi seine Nichten Zahra, Mahya und Maleka mit der
Kamera. Aus Kindern wurden Jugendliche, deren Alltag immer stärker von Regeln, Verboten und dem Wunsch nach Freiheit geprägt ist. Aus heutiger Perspektive blicken die Schwestern auf ihre Kindheit
zurück – die Fragen, die sie beschäftigen, wirken dabei größer und deutlicher denn je.
SYNOPSIS
Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre, von früher Kindheit bis zum Alltag als junge Frauen auf der
Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen
Gesellschaft aus?
Massoud Bakhshi wurde 1972 in Teheran geboren und arbeitete in den 1990er Jahren als Drehbuchautor, Produzent und Filmkritiker, bevor er mehrere Dokumentar- und Kurzfilme drehte, die auf
internationalen Festivals ausgezeichnet wurden. TEHERAN N‘A PLUS DE GRENADE (2006), ein experimenteller Dokumentarfilm, gedreht auf 35-mm-Film, gewann sechs Auszeichnungen als bester Film und für
die beste Regie und wurde auf über 200 internationalen Festivals gezeigt. BAGHDAD BARBER (Kurzspielfilm), ausgewählt in Locarno, Rotterdam und Clermont-Ferrand, gewann 2008 den Preis für den
besten Film beim Internationalen Filmfestival von Tampere. Sein erster Spielfilm, UNE FAMILLE RESPECTABLE (2012), wurde bei der Directors‘ Fortnight der Filmfestspiele von Cannes für die Caméra
d‘Or nominiert. Sein zweiter Spielfilm, YALDA (2019), Gewinner des GRAND PRIX beim Sundance Film Festival 2020, wurde bei über 100 internationalen Festivals, darunter die Berlinale, ausgewählt
und ausgezeichnet und ist in mehreren Ländern ausgewertet worden.
ALL MY SISTERS ist eine Produktion von Amour Fou Vienna in Koproduktion mit Sampek Productions, Brave New Work Producktions und Bon Gah.
Gefördert von Eurimages, Österreichisches Filminstitut (ÖFI+), Pictanovo, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, IDFA Bertha Fund.
