Eine Tasche voller Lieder
Manchmal braucht es nicht viel, um einen Tag zu verändern.
Ein paar Töne. Eine vertraute Melodie. Ein Lied, das wir lange nicht gehört haben. Plötzlich ist sie wieder da: die Erinnerung an einen besonderen Menschen, einen Sommerabend, eine Reise, einen Gottesdienst, einen Moment des Glücks. Musik besitzt die erstaunliche Fähigkeit, Türen zu öffnen, die längst verschlossen schienen.
Der Philosoph Friedrich Nietzsche schrieb einmal: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Auch wenn dieser Satz zugespitzt klingt, steckt darin eine tiefe Wahrheit. Musik erreicht Bereiche unseres Herzens, an die Worte allein oft nicht gelangen.
Wer kennt das nicht? Man steht morgens auf, der Tag beginnt holprig, die Gedanken kreisen um Sorgen und Verpflichtungen. Doch dann erklingt ein Lied. Vielleicht im Radio. Vielleicht auf der Gitarre. Vielleicht gesungen von Menschen, die man liebt. Und plötzlich verändert sich etwas. Nicht unbedingt die äußeren Umstände. Aber die innere Haltung.
Musik kann trösten, wenn Worte fehlen. Sie kann aufrichten, wenn Mut verloren gegangen ist. Sie kann Menschen verbinden, die sich fremd sind. Wer gemeinsam singt, atmet im gleichen Rhythmus, hört auf dieselbe Melodie und spürt für einen Moment: Wir gehören zusammen.
Das ist vielleicht einer der Gründe, warum Musik auch in der Bibel eine so große Rolle spielt. Die Psalmen sind nichts anderes als Lieder des Lebens – Lieder der Freude, des Dankes, der Klage und der Hoffnung. Als König David zur Harfe griff, tat er mehr als musizieren. Er brachte seine Seele vor Gott. Er sang sich gewissermaßen durch das Leben.
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Kraft eines Liedes: Es erinnert uns daran, dass wir mehr sind als unsere Sorgen. Dass hinter dem Lärm des Alltags noch eine andere Melodie erklingt. Eine Melodie der Hoffnung.
Der französische Philosoph Henri Bergson sah im Leben keinen starren Mechanismus, sondern einen schöpferischen Strom, der uns trägt. Musik macht diesen Gedanken hörbar. Sie bringt Bewegung in festgefahrene Gedanken und öffnet Räume, in denen Neues entstehen kann.
Vielleicht sollten wir deshalb öfter mit einer „Tasche voller Lieder“ durchs Leben gehen. Nicht unbedingt mit einer Mundharmonika in der Hosentasche. Aber mit Melodien im Herzen. Mit Liedern, die uns erinnern, wer wir sind. Mit Klängen, die Hoffnung wecken. Mit Musik, die uns hilft, das Gute nicht zu überhören.
Denn manchmal genügt schon eine einzige Strophe, und der Himmel wird wieder ein wenig blauer.
Gebet
Guter Gott,
wir danken Dir für die Musik, die Du in unsere Welt gelegt hast.
Danke für die Lieder, die uns begleiten, für Melodien, die trösten, und für Rhythmen, die neue Kraft schenken.
Lass uns die schönen Töne des Lebens nicht überhören, wenn Sorgen und Hektik laut werden.
Schenke uns offene Ohren für die Melodie Deiner Liebe, die unter allem klingt.
Und wenn unser Herz schwer wird, dann erinnere uns daran, dass Hoffnung singt – selbst in dunklen Stunden.
Begleite uns in die neue Woche und lass unser Leben ein Lied werden, das von Vertrauen, Dankbarkeit und Zuversicht erzählt.
Amen.
Segenswort
Der Herr segne dich mit Liedern der Hoffnung.
Er schenke dir Melodien, die dein Herz stärken, wenn der Weg beschwerlich wird.
Er lasse Freude in deinem Inneren erklingen und Vertrauen in deiner Seele wachsen.
So begleite dich Gottes Liebe durch diese neue Woche – wie ein gutes Lied, das dich nicht verlässt.
Amen.
POCKET FULL OF SONGS
(Country-Pop with Harmonica)
Verse 1
Woke up late, spilled coffee on my shirt,
Traffic lights and a whole lotta work,
Phone keeps ringing, everybody's got a plan,
But nobody's asking how I am.
Then my neighbor fires up that mower again,
Sounds like a battle I ain't gonna win,
So I reach down deep in my blue-jean pocket,
Pull out something that'll stop it.
Pre-Chorus
A little metal friend that's been with me so long,
One breath later and the trouble is gone.
Chorus
I got a pocket full of songs,
A harmonica and a heart moving on,
When life gets loud, I turn the music on,
And the hard days don't seem quite so long.
So sing, hey!
Let the good times roll,
Hey!
Let the melody take hold,
From the back porch to the church bell ring,
Life sounds better when we sing.
Verse 2
Grandpa's tune from another time,
Still comes back with every line,
Funny how a simple melody can bring
A thousand memories on the wind.
Somebody's first kiss, somebody's old friend,
A Friday night they wish would never end,
Every song's a road that leads us home,
Even when we're feeling all alone.
Pre-Chorus
Ain't it funny how a song can change your view?
One verse later and the sky turns blue.
Chorus
I got a pocket full of songs,
A harmonica and a heart moving on,
When life gets loud, I turn the music on,
And the hard days don't seem quite so long.
So sing, hey!
Let the good times roll,
Hey!
Let the melody take hold,
From the back porch to the church bell ring,
Life sounds better when we sing.
Bridge
Maybe that's a gift we're given,
A little piece of heaven in the rhythm,
Something bigger than the words we say,
Lifting up our souls along the way.
Young and old, every voice belongs,
We're all part of the same old song,
And when we raise our voices high,
Hope comes dancing through the night.
(Harmonica Solo)
Final Chorus
I got a pocket full of songs,
A harmonica and a heart moving on,
When life gets loud, I turn the music on,
And the hard days don't seem quite so long.
So sing, hey!
Let the good times roll,
Hey!
Let the melody take hold,
From the back porch to the church bell ring,
Life sounds better when we sing.
Outro
Yeah, life sounds better when we sing,
So come on everybody, sing.
Oh-oh-oh... sing.
Oh-oh-oh... sing.
(Lyrics & Music by Gert Holle – 21.06.2026)
EINE TASCHE VOLLER LIEDER
(Country-Pop mit Mundharmonika)
Text & Musik: Gert Holle – Deutsche Fassung 2026
Strophe 1
Hab verschlafen, Kaffee auf dem Hemd,
vor mir liegt ein langer Tag im Stress.
Ständig klingelt das Telefon,
jeder weiß schon, was er von mir will.
Und mein Nachbar startet wieder seinen Mäher,
als würde gleich ein großer Krieg beginnen.
Da greif ich tief in meine Hosentasche
und hol etwas hervor, das alles ändern kann.
Pre-Refrain
Ein kleiner Freund aus Metall,
schon so viele Jahre hier.
Ein tiefer Atemzug –
und die Sorgen zieh'n von dannen.
Refrain
Ich hab die Taschen voller Lieder,
eine Mundharmonika und Mut für jeden Tag.
Wenn das Leben laut wird, spiel ich einfach los,
und was mich gestern drückte, zwickt mich heut nicht mehr.
Hey!
Lasst die guten Zeiten rollen!
Hey!
Lasst die Melodie herein!
Von der Veranda
bis zum Glockenschlag der Kirche:
Das Leben klingt nach Hoffnung,
wenn wir gemeinsam singen.
Strophe 2
Opas alte Melodie aus längst vergang'ner Zeit
kehrt mit jeder Strophe wieder heim.
Schon verrückt, wie ein einfaches Lied
tausend Erinnerungen mit dem Wind herüberträgt.
An den ersten Kuss,
an einen guten Freund,
an einen Freitagabend,
der niemals enden sollte.
Jedes Lied ist wie ein Weg nach Hause,
selbst wenn wir uns verloren und allein fühlen.
Pre-Refrain
Ist es nicht erstaunlich,
wie ein Lied den Blick verändern kann?
Eine Strophe weiter
und der Himmel wird wieder blau.
Refrain
Ich hab die Taschen voller Lieder,
eine Mundharmonika und Mut für jeden Tag.
Wenn das Leben laut wird, spiel ich einfach los,
und was mich gestern drückte, zwickt mich heut nicht mehr.
Hey!
Lasst die guten Zeiten rollen!
Hey!
Lasst die Melodie herein!
Von der Veranda
bis zum Glockenschlag der Kirche:
Das Leben klingt nach Hoffnung,
wenn wir gemeinsam singen.
Bridge
Vielleicht ist Musik ein Geschenk des Himmels,
ein kleines Stück Ewigkeit im Rhythmus.
Etwas Größeres als all die Worte,
das unsere Seele auf dem Weg begleitet.
Jung und Alt,
jede Stimme zählt.
Wir gehören alle
zu demselben Lied.
Und wenn wir unsere Stimmen erheben,
tanzt die Hoffnung durch die Nacht.
(Mundharmonika-Solo)
Schlussrefrain
Ich hab die Taschen voller Lieder,
eine Mundharmonika und Mut für jeden Tag.
Wenn das Leben laut wird, spiel ich einfach los,
und was mich gestern drückte, zwickt mich heut nicht mehr.
Hey!
Lasst die guten Zeiten rollen!
Hey!
Lasst die Melodie herein!
Von der Veranda
bis zum Glockenschlag der Kirche:
Das Leben klingt nach Hoffnung,
wenn wir gemeinsam singen.
Outro
Ja, das Leben klingt nach Hoffnung,
wenn wir gemeinsam singen.
Also komm und stimm mit ein!
Oh-oh-oh ... sing!
Oh-oh-oh ... sing!
Ja, das Leben klingt nach Hoffnung,
wenn wir gemeinsam singen.
(Worte & Musik: Gert Holle – 21.06.2026)
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Hörerinnen und Hörer,
liebe Freundinnen und Freunde von „WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell“,
es gibt Wochen, in denen sich ein Gedanke wie ein roter Faden durch viele Beiträge zieht. In den vergangenen Tagen war es für mich die Dankbarkeit.
Vielleicht liegt das daran, dass wir in einer Zeit leben, in der oft das Problem größer erscheint als die Lösung, die Sorge lauter als die Hoffnung und die Kritik präsenter als das Gelungene. Umso wichtiger erscheint es mir, den Blick auch auf das zu richten, was trägt, verbindet und Mut macht.
Genau davon handelt auch die jüngste WortWeise „Dankbarkeit – das leise Leuchten des Lebens“, inspiriert durch meinen Song „Thankful Heart“. Dankbarkeit ist kein naiver Optimismus. Sie blendet Schwierigkeiten nicht aus. Aber sie hilft uns, das Gute wahrzunehmen, das oft unscheinbar neben den Herausforderungen des Alltags steht. Manchmal genügt ein Mensch, der zuhört. Ein freundliches Wort. Eine helfende Hand. Oder die Erkenntnis, dass vieles, was uns selbstverständlich erscheint, in Wahrheit ein Geschenk ist.
Wer auf die Themen dieser Woche blickt, entdeckt zahlreiche Beispiele für solches Engagement. Da sind Menschen, die Trost schenken – etwa mit der Idee einer Trostbank für alle, die jemanden zum Reden oder einfach einen Ort der Hoffnung suchen. Da sind Initiativen, die sich für Bildung, Demokratie, Integration oder Arbeitsmarktchancen einsetzen. Da sind kirchliche Projekte, die Menschen begleiten, Gemeinschaft stiften und Solidarität leben. Und da sind die vielen Ehrenamtlichen, die oft fernab der großen Schlagzeilen Verantwortung übernehmen.
Ein persönlicher Moment der Dankbarkeit war für mich in dieser Woche die Berichterstattung über den Präsidentenwechsel im Rotary Club Nidda. Mit Beginn des neuen rotarischen Jahres darf ich dieses Amt nun zum dritten Mal innerhalb von zwölf Jahren übernehmen. Rotary lebt von Menschen, die bereit sind, Zeit, Ideen und Herzblut für andere einzusetzen. Deshalb gilt mein besonderer Dank den rotarischen Freundinnen und Freunden unseres Clubs. Ihr Engagement zeigt, dass nachhaltige Wirkung dort entsteht, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Auch unsere Podcasts haben in dieser Woche wieder spannende Einblicke eröffnet. Die neue Folge des ESC-Podcasts, die aktuellen Beiträge aus dem Podcast „Kopfsalat“ über Einsamkeit, Frust und Lebensfragen junger Menschen sowie weitere Gespräche aus unserem Podcast-Angebot machten deutlich, wie wichtig es bleibt, zuzuhören und miteinander im Gespräch zu bleiben. Hinter vielen gesellschaftlichen Debatten stehen schließlich Menschen mit ganz persönlichen Erfahrungen, Hoffnungen und Sorgen.
Daneben bot unser Portal erneut die ganze Bandbreite dessen, was „WIR IM NETZ“ ausmacht: Nachrichten aus Kirche und Gesellschaft, internationale Berichte, kulturelle Impulse, Wissenschaft, Musik, Service-Themen und inspirierende Beispiele aus dem In- und Ausland. Ob Flüchtlingshilfe, Hospizarbeit, Bildungsprojekte, soziale Initiativen, Forschung oder Kulturveranstaltungen – überall begegnen uns Menschen, die versuchen, die Welt ein kleines Stück besser zu machen.
Besonders berührt haben mich in dieser Woche auch die vielen Beiträge rund um Hoffnung und Sehnsucht. Die Liedbesinnungen „Die Sehnsucht bleibt“, „If Time Could Rest a While“ oder „Süßes Leben – trotz allem“ erinnern daran, dass unser Leben nicht nur aus Leistung und Terminen besteht. Es lebt von Träumen, Erinnerungen, Beziehungen und dem Vertrauen darauf, dass selbst schwierige Zeiten nicht das letzte Wort haben.
Vielleicht ist genau das die Aufgabe unseres Portals: den Blick zu weiten. Nicht nur auf Probleme zu schauen, sondern auch auf Lösungen. Nicht nur über Konflikte zu berichten, sondern auch über Menschen, die Brücken bauen. Nicht nur die Schlagzeile zu sehen, sondern die Geschichten dahinter.
Für Ihre Treue, Ihr Interesse und die vielen Rückmeldungen danke ich Ihnen herzlich. Sie zeigen uns immer wieder, dass Information mehr sein kann als Nachrichtenvermittlung – nämlich Ermutigung, Begegnung und Orientierung.
Ich wünsche Ihnen und Euch ein gesegnetes Wochenende, viele schöne Momente mit den Menschen, die Euch wichtig sind, Freude an den Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft und genügend Muße, um zwischendurch zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht entdecken wir gerade in diesen stillen Momenten jenes leise Leuchten, von dem die Dankbarkeit lebt.
Herzlichst
Gert Holle
Herausgeber
Für das Team von
WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell
"Dankbarkeit verändert nicht die Welt auf einen Schlag. Aber sie verändert unseren Blick auf die Welt – und manchmal ist genau das der Anfang von allem."
Heute in "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" u.a.:
- Eine Tasche voller Lieder
Eine WortWeise von und mit Gert Holle - inspiriert durch den Song "Pocket Full Of Songs"
https://www.wirimnetz.net/.../wortweise-eine-tasche.../
- Kategorie Kinderzeichnungen gewinnt die „Runter vom Gas“-Abstimmung – Kinder werden neue Plakatserie mitgestalten
https://www.wirimnetz.net/.../kategorie.../
- Marcel Moses über fehlende Resonanz und die Wichtigkeit von Räumen, in denen junge Menschen gehört werden
https://www.wirimnetz.net/.../simon-batta-und-marcel.../
- Ehrenamtliches Café in St. Matthias wird zum beliebten Treffpunkt für Alt und Jung
Ein Ort der Begegnung für Trier
https://www.wirimnetz.net/.../ehrenamtliches-caf%C3%A9.../
- FIDES-NACHRICHTEN - 22.06.2026
ASIEN/PAKISTAN - Pater Channan: "Die katholische Kirche setzt sich für interreligiösen Dialog, soziale Bildung und Frieden ein”
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/
- Fürbitten: beten für andere
Podcast „himmelwärts und erdverbunden“
https://www.wirimnetz.net/.../f%C3%BCrbitten-beten-f%C3.../
- UN-Versammlung in New York: Aids-Strategie auf der Kippe
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/politik/
- Landwirtschaftlicher Hochschultag: VIP-Empfang für Schüler:innen aus ganz Baden-Württemberg
https://www.wirimnetz.net/.../landwirtschaftlicher.../
- Simon Batta über jugendlichen Frust, Einsamkeit und die Kraft ehrlicher Begegnungen
https://www.wirimnetz.net/.../simon-batta-und-marcel.../
Zuletzt in "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" u.a.:
- DER IMPULS ZUM TAGE
Die Sehnsucht bleibt
Eine Liedbesinnung - von und mit Gert Holle
- Trostbank: Für alle, die Trost suchen
https://www.wirimnetz.net/.../trostbank-f%C3%BCr-alle.../
- Simon Batta und Marcel Moses über Einsamkeit und jugendlichen Frust – Podcast „Kopfsalat“
https://www.wirimnetz.net/.../simon-batta-und-marcel.../
- Spargesetz: Apotheken haben schon Milliarden eingespart - neue Belastungen nicht möglich
https://www.wirimnetz.net/.../spargesetz-apotheken-haben.../
- 36 Grad! Deutschlands verrücktester 'Abkühlort' ist ein Kunstwerk
https://www.wirimnetz.net/.../36-grad-deutschlands-verr.../
- FIDES-NACHRICHTEN - 19.06.2026
EUROPA/SPANIEN - Caritasdelegierter der Diözese Teneriffa im Anschluss an den Papstbesuch: “Eine Grenze, die zur Brücke wird”
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/aus-aller-welt/
- Bestseller-Autorin Dörte Hansen ist entsetzt über ihr Heimatdorf
Aktuelle Vorabmeldung der ZEIT Nr. 27 vom 18. Juni 2026
https://www.wirimnetz.net/nachrichten/kultur/
- High-Performerin in den Hohenheimer Gärten: Titanenwurz „Surprise“ blüht zum dritten Mal in fünf Jahren
https://www.wirimnetz.net/.../high-performerin-in-den.../
- Fondation Franz Weber: Internationale Expertengruppe fordert das Ende der Elefantenzucht im Zoo Zürich
https://www.wirimnetz.net/.../fondation-franz-weber.../

9.06.2026
Was passiert, wenn aus einem klassischen Wunschkonzert plötzlich ein Ort der Begegnung wird? Wenn ältere Menschen nicht nur zuhören, sondern selbst Teil einer Radiosendung werden? Wenn Musik Erinnerungen wachruft, Gespräche anstößt und sogar zum Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen einlädt?
Genau darum geht es bei „Radio ü65“, einem außergewöhnlichen Radioprojekt aus der Schweiz, das derzeit seinesgleichen sucht. Das mobile Live-Internetradio sendet direkt aus Alters- und Pflegeeinrichtungen und bringt Musik, Geschichten, Gespräche und Gemeinschaft dorthin, wo Menschen oft auf besondere Weise von Nähe und Teilhabe profitieren.
Für WIR IM NETZ – Kultur und Glaube Aktuell habe ich mit dem Initiator und Kommunikationsfachmann Stefan Häseli gesprochen. Viele Leserinnen und Leser kennen ihn bereits durch seine monatliche Kolumne „Stefan Häselis Kommunikationstipps“ in unserem Portal. In diesem rund 31-minütigen Podcast erzählt er, wie die Idee zu Radio ü65 entstanden ist, welche Erfahrungen das Team bei den ersten Sendungen gemacht hat und warum Musik gerade im Alter oft weit mehr ist als Unterhaltung.
Wir sprechen über bewegende Momente bei den Live-Sendungen, über Musikwünsche und persönliche Grüße, über gemeinsames Erinnern, über die Bedeutung sozialer Teilhabe und darüber, weshalb dieses Projekt bei Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso gut ankommt wie bei Angehörigen und Pflegekräften.
Natürlich werfen wir auch einen Blick hinter die Kulissen: Wie groß ist das Team? Wie wird das Projekt finanziert? Welche Unterstützung gibt es durch Politik, Sponsoren und Einrichtungen? Und nicht zuletzt die spannende Frage: Könnte ein solches Seniorenradio auch in Deutschland funktionieren?
Ein Gespräch über Lebensfreude, Gemeinschaft, Kommunikation und die Kraft der Musik – und über eine Idee, die vielleicht noch viele Kreise ziehen wird.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Freude beim Zuhören.
Ihr / Euer Gert Holle

– Die Hörpredigt des Monats von Gerd Schwalm
– und die Andachten mit Liedern von Gert Holle
Worte, die Mut machen, inspirieren und berühren – für alle, die sich zwischendurch Zeit für Kopf und Herz nehmen.
👉 Jetzt anhören auf wirimnetz.net/predigt
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Ob mit bewegenden Texten, über 200 selbst geschriebenen Songs oder dem selbst entwickelten 3-D-Schachspiel IKARUS – Gert Holle steht für eine Kultur des respektvollen Miteinanders und der geistigen Neugier. Seine Auszeichnung als Paul Harris Fellow unterstreicht sein Engagement für Gemeinsinn und Mitverantwortung.
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