
11.06.2026
(Iphofen/knauf) - Einen besonderen Dank für ehrenamtliches Engagement gab es für rund 40 Mitarbeitende der Knauf Gruppe, dem weltweit führenden Hersteller von Baustoffen und Bausystemen. Jan Ellringmann, Leiter des Geschäftsbereichs Gips EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) bei Knauf, bedankte sich in der Unternehmenszentrale in Iphofen bei Mitarbeitenden, die sich in ihrer Freizeit sozial engagieren: im Hospizverein, in der Feuerwehr, als Trainerin oder Kassenwart. Eine Spende von Knauf in Höhe von mehr als 10.000 Euro fließt direkt in die verschiedenen Herzensprojekte der Mitarbeitenden.

11.06.2026
(Berlin/dgp) - Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2026 stehen fest: In den Kategorien StartUp und Aufsteiger wurden jeweils drei herausragende Unternehmen durch die Jury nominiert, die sich aus Vertretern der Partner Sparkassen, ZDF, Porsche und Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie der Förderer des Preises zusammensetzt. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 24. Mal vergeben. Wer die begehrte Trophäe gewinnt, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 8. September 2026 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin.
Von der Metallbearbeitung über die Energieversorgung bis hin zu Raumfahrt, Quantentechnologie und Elektromobilität: Die Gründerinnen und Gründer, die im Finale um den Deutschen Gründerpreis 2026 stehen, zeigen, wie tiefgreifend Innovation etablierte Industrien verändern kann. Aus hunderten von Bewerbungen haben es jeweils drei StartUp- und drei Aufsteiger-Unternehmen in die Schlussrunde geschafft. Die Finalisten entwickeln keine kurzfristigen Trends, sondern neue technologische Grundlagen für die Wirtschaft von morgen. Der Deutsche Gründerpreis 2026 steht damit einmal mehr im Zeichen unternehmerischer Pionierarbeit, die bestehende Systeme neu denkt und ganze Wertschöpfungsketten verändern kann.

11.06.2026
(Neustrelitz/dsee) - Von digitaler Gewaltprävention über Integrationsarbeit bis hin zu mehr Teilhabe und Demokratiebildung: Zehn zivilgesellschaftliche Organisationen werden mit dem ZukunftsWIRkungs-Fonds der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und der Postcode Lotterie darin unterstützt, ihre Wirkung nachhaltig zu verbreiten. Sie werden in den kommenden zwei Jahren bei der Skalierung bewährter Lösungsansätze begleitet – durch Förderung, Qualifizierung, strategische Vernetzung und individuelle Begleitung.
Der 2025 gestartete Fonds geht damit in die nächste Runde: Gefördert werden unter anderem Digitale Helden gGmbH, CampusAsyl e. V., Sozialhelden e. V. und Zeichen gegen Mobbing e. V. Mit der neuen Förderrunde unterstützt der ZukunftsWIRkungs-Fonds gezielt Organisationen, die erprobte Lösungen skalieren und ihre Wirkung nachhaltig auf weitere Zielgruppen, Regionen und durch Digitalisierung oder Partnerschaften ausweiten wollen.
Die Kooperation zwischen der DSEE und Postcode Lotterie ist somit ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Partnerschaften in einer umkämpften Förderlandschaft.

10.06.2026
(Berlin/ots) - Mehr als 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger müssen mehr als 6 Kilometer bis zur nächsten Apotheke zurücklegen. Damit leben 4,9 Prozent der 82,6 Millionen Menschen in Deutschland in einer mit Arzneimitteln schwach versorgten Region. Die absolute Zahl der vom Apothekenmangel betroffenen Menschen ist in Bayern besonders hoch (knapp 900.000 Menschen), während in Mecklenburg-Vorpommern ein besonders großer Anteil der Bevölkerung (21,7 Prozent) weite Wege bis zur nächsten Apotheke auf sich nehmen muss. Das zeigt die Studie "Untersuchung der Entfernungen zwischen Apotheken und der betroffenen Bevölkerung" der ILS Research gGmbH, die im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erstellt wurde.

9.06.2026
(Wetzlar/erf) – Stabil auch in herausfordernden Zeiten: Mit diesem Fazit blickt ERF Medien e. V. bei seiner heutigen Jahresmitgliederversammlung auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. „Die Nutzerzahlen und das Bilanzergebnis für das Jahr 2025 sind positiv ausgefallen. Wir stellen dankbar fest, dass der ERF auch in herausfordernden Zeiten Sinn sendet und tragfähig aufgestellt ist", so der Aufsichtsratsvorsitzende Karsten Hüttmann. Neben soliden Finanzen präsentierten Aufsichtsrat und Vorstand des Sinnsenders eine neue Strategie bis 2035 sowie eine mehr als verdoppelte Social-Media-Reichweite.
Hinsehen, verstehen, helfen: "unseen - Dein Hub gegen Einsamkeit" bündelt eine Sammlung an Inhalten rund um das Thema Einsamkeit. Geschichten von Menschen, die verbinden. Wissen, das erklärt und einordnet. Und Hinweise auf Hilfe. Fotoquelle: Rossmann
3.06.2026
(Hannover/ros) - ROSSMANN und NIVEA CONNECT gehen eine tiefgreifende Partnerschaft ein, um Einsamkeit bei jungen Menschen in Deutschland gezielt entgegenzuwirken. Kern der Zusammenarbeit ist
der Hub unseen – eine neue, niedrigschwellige Anlaufstelle für Prävention, Aufklärung und Orientierung für die junge Generation.

2.06.2026
(Berlin/me) - die neue Folge von „2035 x Berlin – Der EXPO-Cast mit Jan Lerch“ ist ab sofort verfügbar. Zu Gast ist Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Im Gespräch mit Jan Lerch beschreibt einer der profiliertesten Vertreter der deutschen Wirtschaft eine mögliche EXPO 2035 in Berlin als große Chance für Deutschland – die Unterstützung der deutschen Wirtschaft werde es aber erst geben, wenn die Berliner Politik sich klar positioniere: „Der Senat muss ran!“

22.05.2026
(Berlin/dfrv) – Zwei Drittel der ehrenamtlich engagierten Menschen in Deutschland spenden zusätzlich Geld. Wie der Deutsche Spendenmonitor des Deutschen Fundraising Verbands (DFRV) zeigt, unterstützen viele Menschen gesellschaftliche Anliegen sowohl mit Zeit als auch mit Geld. Zum Ehrentag am 23. Mai hebt der Verband diesen Zusammenhang besonders hervor.
Die rund 27 Millionen Ehrenamtlichen in Deutschland leisten jährlich etwa 4,5 Milliarden Stunden freiwilliges Engagement und spenden zusätzlich fast vier Milliarden Euro. Grundlage sind Berechnungen auf Basis des Sechsten Deutschen Freiwilligensurveys und des Deutschen Spendenmonitors.
„Menschen engagieren sich auf unterschiedliche Weise – je nach Lebensphase und den verfügbaren zeitlichen oder finanziellen Ressourcen“, so Larissa Probst, Geschäftsführerin des DFRV. „Viele erleben durch ihr eigenes Ehrenamt auch unmittelbar, dass gemeinnützige Organisationen ebenso finanzielle Unterstützung benötigen und dass Spenden dort gesellschaftlich sehr gut investiert sind.“

19.05.2026
(Berlin/il) - Mehr als ein Drittel der Deutschen befürchtet laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa (2025), durch Künstliche Intelligenz den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren. Besonders Menschen ab 45 sehen sich durch die rasante Entwicklung unter Druck. Der neue Ratgeber „Du kannst KI“ der Unternehmerin und KI-Expertin Iris Lanz zeigt, wie gerade Berufserfahrene die KI-Revolution für sich nutzen können.
Das Buch räumt mit dem Vorurteil auf, dass Künstliche Intelligenz vor allem ein Thema für „Digital Natives“ sei. „KI ersetzt nicht Ihre Erfahrung. Im Gegenteil: KI braucht Erfahrung“, sagt Autorin und KI-Expertin Iris Lanz. Ihr Ansatz richtet sich bewusst an Menschen mit langjähriger Berufs- und Lebenserfahrung, die sich der neuen Technologie bislang zögerlich nähern. „Mein Buch soll den Respekt vor dieser Technik in den Mut zur Gestaltung verwandeln“, sagt Iris Lanz. Sie ist davon überzeugt, dass gerade mit dem Einzug von KI in den Berufsalltag erfahrene Profis gebraucht werden.
9.05.2026
(Berlin/ots) - Ab dem 1. Juli 2026 könnten viele Patientinnen und Patienten die assistierte Telemedizin in Apotheken in Anspruch nehmen. Davon geht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aus, nachdem jetzt ein notwendiges Schiedsverfahren die entsprechende Vergütung festgelegt hat. Laut Sozialgesetzbuch haben Versicherte einen Anspruch darauf.
"Assistierte Telemedizin in Apotheken kann vielen Menschen helfen, sich weite Wege zur Arztpraxis zu sparen und sich kompetent in der Apotheke helfen zu lassen", sagt Tatjana Zambo, Verhandlungsführerin des DAV für die assistierte Telemedizin: "Der Schiedsspruch, der noch vom Bundesgesundheitsministerium bestätigt werden muss, macht den Weg frei für die assistierte Telemedizin in den Apotheken. Ich bin zuversichtlich, dass die Apotheken ihren Kundinnen und Kunden diese Leistung ab dem 1. Juli anbieten können. Für die Apotheken ist das ein neuer Beweis, wie zentral und nah sie in der Gesundheitsversorgung der Menschen verankert sind."

6.05.2026
(Berlin/macheete) - Mit Bolt gewinnt Global Goals für Berlin e.V. einen weiteren starken Partner aus der Wirtschaft. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, innovative Mobilitätslösungen sichtbarer zu machen und konkrete Beiträge für eine nachhaltige urbane Transformation zu leisten. Die Kooperation zeigt exemplarisch, wie Unternehmen und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können, um die Mobilität von morgen schon heute erlebbar zu machen.
Kann Berlin zum internationalen Vorbild für nachhaltige Städte werden? Diese Frage steht im Zentrum der Initiative. Global Goals für Berlin e.V. setzt sich dafür ein, die Hauptstadt für eine Bewerbung um die EXPO 2035 zu mobilisieren – und gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu zeigen, wie Transformation im Alltag einer Metropole gelingen kann.
Die Idee: eine Weltausstellung, die nicht auf ein abgegrenztes Gelände beschränkt ist, sondern in den bestehenden Stadtraum integriert wird. Berlin wird selbst zur Bühne – mit seinen Kiezen, Infrastrukturen und Alltagsorten als Schauplätzen des Wandels. Über die kommenden Jahre könnten hunderte Projekte sichtbar machen, wie nachhaltige Mobilität, intelligente Infrastruktur und soziale Innovation zusammenspielen und wie Städte weltweit ihre Zukunft gestalten.
7.05.2026
(Frankfurt/dwh) - Mehr Frauen in Führungspositionen: Die Diakonie Hessen hat mit dem Projekt „f³ – frauen fördern führung“ fast fünf Jahre gezielt Frauen auf ihrem Weg in die oberen Führungsebenen unterstützt. In dieser Zeit sind die Angebote wie Cross Mentoring und Weiterbildungen auf große Nachfrage gestoßen. Nun ist das befristete Projekt wie geplant ausgelaufen, ausgewählte Angebote werden in den Regelbetrieb überführt. Die Diakonie Hessen zieht Bilanz: „Gute Führung braucht Vielfalt“, sagt Dr. Harald Clausen, Vorstand der Diakonie Hessen. „Frauen bringen Kompetenz, Erfahrung und neue Perspektiven ein. Darauf können und dürfen wir nicht verzichten. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse aus unserem Projekt: Der Weg zu echter Geschlechtergerechtigkeit in den oberen Führungsebenen in der Diakonie Hessen ist noch weit.“
Frauen sind die Mehrheit – auf der Führungsebene aber unterrepräsentiert
Auf den Weg gebracht wurde das Projekt durch das 2019 neu gegründete Netzwerk aus Vorständinnen in der Diakonie Hessen („FiF – Frauen in Führung in der Diakonie Hessen“). Obwohl drei Viertel der Mitarbeitenden in der Diakonie Hessen Frauen sind, spiegelte sich das Verhältnis nicht in den obersten Führungsebenen wider. Je größer die Verantwortung, desto geringer war der Frauenanteil. Dies haben auch zwei landesweite Erhebungen (2022 und 2024) unter den Einrichtungen und Angeboten der Diakonie Hessen zuletzt bestätigt. Maike Henningsen, Sprecherin des Projektbeirats und als Sprecherin der Geschäftsführung von Mission Leben auch Mitglied des Frauennetzwerks FiF, sagt: „Männer sind es gewohnt, sich gegenseitig zu fördern und ein stützendes Netzwerk aufzubauen. Mit dem Projekt wollten wir dafür sensibilisieren, Frauen zu stärken und bei der Besetzung von Führungspositionen explizit zu berücksichtigen. Dafür braucht es passende Strukturen und eine Offenheit von allen Seiten, geeignete Mitarbeiterinnen so zu fördern, dass sie sich auch eine gehobene Führungsposition zutrauen und einnehmen. Wir wollen Frauen den Weg ebnen und Mut machen.“
Mentoring und Qualifizierung wirken
Kernmaßnahme des Projekts war ein Cross Mentoring-Programm in Kooperation mit den beiden evangelischen Landeskirchen in Hessen und Nassau sowie Kurhessen-Waldeck. „Erfahrene Führungskräfte aus den obersten Leitungsebenen aus Kirche und Diakonie begleiteten Frauen in sogenannten Tandems institutionsübergreifend und praxisnah auf ihrem Weg in Leitungsfunktionen“, erläutert Julia Maas, Referentin Führungskräfteentwicklung mit Schwerpunkt Frauenförderung und Leiterin des Projekts „f³ – frauen fördern führung“ bei der Diakonie Hessen. In einem aufwändigen Prozess wurden die Tandems aus Mentor*in und Mentee zusammengestellt. Julia Maas: „Die Tandems stießen auf große Nachfrage. Wir konnten 2023 zunächst 23 Tandems zusammenführen; im nächsten Durchlauf 2025 waren es schon 26. Hinzu kamen gezielte Weiterbildungsangebote, Coachings und Fachtage. Sie vermittelten Führungskompetenz und stärkten die sich entwickelnden Netzwerke.“
Bewusstsein wächst – Strukturen bremsen
Trotz der guten Resonanz auf die Maßnahmen hat die letzte Erhebung 2024 gezeigt: Der Anteil der Frauen in Führungspositionen ist zwar gestiegen, die Führungsstrukturen sind indes noch männlich geprägt. Julia Maas resümiert: „Das Projekt hat das Thema „Frauen in Führung“ sichtbar gemacht und in der Diakonie Hessen und ihren Mitgliedseinrichtungen die Sensibilität gestärkt. Gleichzeitig bleiben strukturelle Hürden bestehen. Dazu zählen fehlende systematische Daten, begrenzte Kapazitäten für Vernetzung und nach wie vor männlich geprägte Führungsstrukturen.“
Gleichstellung bleibt strategische Aufgabe
„Chancengleichheit entsteht nicht von selbst. Sie erfordert klare Ziele und einen langen Atem“, betont Dr. Harald Clausen. „Das Projekt f³ hat wichtige Grundlagen gelegt. Jetzt kommt es darauf an, diese konsequent weiterzuentwickeln.“
Das Projekt „f³ – frauen fördern führung“ hat wichtige Aufbauarbeit geleistet und wurde zum 31. März 2026 beendet. Mentoring-Programme, verschiedene Weiterbildungsangebote und die Vernetzungsarbeit werden innerhalb der Diakonie Hessen weitergeführt. Der Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung der Diakonie Hessen hatten sich 2018 das Ziel gesetzt, bis 2026 einen Mindestanteil von 40 Prozent Frauen und Männern in Gremien, Organen und Leitungsstellen zu erreichen. Bei der letzten Erhebung 2024 waren 37 Prozent der obersten Führungspositionen mit Frauen besetzt, wohingegen 62 Prozent der Mitarbeitenden weiblich waren. Auf der zweiten Führungsebene wurde das Ziel bereits erreicht: 44 Prozent der Stellen waren hier weiblich besetzt.
Mehr Informationen
HINTERGRUND
Diakonie Hessen – Werk der Kirche, Mitgliederverband und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege
Die Diakonie Hessen ist als Werk der Kirche Mitglieder- und Spitzenverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). In den Geschäftsstellen in Frankfurt am Main und Kassel, dem Evangelischen Fröbelseminar, sowie den Evangelischen Freiwilligendiensten arbeiten über 300 Mitarbeitende. Dazu kommen circa 520 Freiwillige, die sich in den verschiedenen Programmen des freiwilligen Engagements einbringen.
Der Diakonie Hessen gehören 434 Mitglieder an. Insgesamt sind bei der Diakonie Hessen und ihren Mitgliedern zusammen rund 45.000 Mitarbeitende beschäftigt, die im Geschäftsjahr 2022 einen Gesamtumsatz von über 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet haben.
Dem Vorstand des Landesverbandes gehören Pfarrer Carsten Tag (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Harald Clausen an.

29.04.2026
· Finnische Arbeitskultur fördert Innovation durch Freiräume, Gleichberechtigung und flexible Modelle
· SIPFAB-Pilotlinie als Beispiel für Innovationskraft: Ingenieure in Tampere gestalten europäische Chip-Ökosysteme aktiv mit
· Standortvorteile für Familien: Deutsche Schule, englischsprachige Verwaltung und Job-Unterstützung für Partner
(Helsinki/bf) – Eine Arbeitskultur, in der Expertise vor Rangordnung geht, und ein Umfeld, das Raum für Leidenschaft und Erholung lässt: Mit diesen Standortfaktoren wirbt Finnland aktuell um deutsche Fachkräfte für die Bereiche Mikroelektronik, Quantentechnologie und KI. Es ist ein Gegenentwurf zu den hochbelasteten Arbeitsmodellen in anderen globalen Tech-Hubs. Konkrete Projekte wie die neue SIPFAB-Pilotlinie an der Universität Tampere sind ein Beleg dafür: Dort gestalten Ingenieure europäische Chip-Ökosysteme von Grund auf neu – ohne bürokratische Bremsen und mit einer klaren Trennung von Hochleistung und Freizeit.
„Das SIPFAB (System-in-Package Fabrication) in Tampere gilt als europäisches Vorzeigeprojekt im Rahmen der „Chips JU“-Initiative, welche die europäische Halbleiterindustrie durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der EU, den Mitgliedstaaten und dem privaten Sektor stärken möchte. Experten entwickeln dort Packaging-Technologien für Wide-Bandgap-Halbleiter, die für die Elektromobilität essenziell sind. Der Unterschied zu etablierten Standorten wie Dresden oder dem Silicon Valley liegt in der Phase des Aufbaus: In Tampere finden Ingenieure keine starren Prozessketten vor. Sie definieren diese selbst.
(Berlin/hc) - Frauengesundheit braucht Sichtbarkeit und strukturelle Veränderung. Frauen sind in medizinischer Forschung und Diagnostik weiterhin unterrepräsentiert. Die Folgen sind gravierend, für jede einzelne Betroffene und für die Qualität unseres gesamten Gesundheitssystems.
Anlässlich des Internationalen Aktionstags für Frauengesundheit am 28. Mai starten die Healthcare Frauen e. V. die bundesweite Kampagne #SpendeSichtbarkeit. Ziel ist es, strukturelle Defizite klar zu benennen, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu mobilisieren und gezielt Projekte zu finanzieren, die Aufklärung, Forschung und Sichtbarkeit von Frauengesundheit nachhaltig stärken.
Die Zahlen verdeutlichen den Handlungsdruck: Jährlich sterben in Deutschland rund 20.000 Frauen an einem Herzinfarkt, häufig weil Symptome nicht rechtzeitig erkannt werden. Bei Erkrankungen wie Endometriose vergehen im Durchschnitt acht Jahre bis zur Diagnose. Acht Jahre, in denen Potenziale ungenutzt bleiben und Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist.
„Frauengesundheit ist keine Nische – sie betrifft unsere gesamte Gesellschaft“, sagt Cornelia Wanke, Vorständin der Healthcare Frauen. „Frauen sind das Rückgrat einer gesunden Gesellschaft und einer funktionierenden Demokratie. Deshalb braucht es endlich mehr Sichtbarkeit und mehr Frauen, die dieses Thema in entscheidenden Positionen voranbringen.“
Mit der Kampagne #SpendeSichtbarkeit verbinden die Healthcare Frauen Aufklärung mit konkretem Handeln. Ziel ist es, Aufmerksamkeit in wirksame Maßnahmen zu übersetzen und Projekte zu fördern, die strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen vorantreiben.
„Mit #SpendeSichtbarkeit machen wir ein strukturelles Problem sichtbar und übersetzen Aufmerksamkeit in konkretes Handeln“, sagt Riman Saleh, Fundraiserin der Healthcare Frauen. „Jede Spende hilft uns, Aufklärung zu stärken und dazu beizutragen, dass Erkrankungen bei Frauen früher erkannt werden.“
Bis zum 28. Mai verfolgen die Healthcare Frauen das Ziel, 10.000 Euro zu mobilisieren, um ihre Initiativen zur Sichtbarkeit von Frauengesundheit gezielt auszubauen und neue Impulse in Forschung, Aufklärung und Versorgung zu setzen.
Jetzt spenden und Sichtbarkeit schaffen:
www.healthcare-frauen.de/spende/
Zu den Healthcare Frauen e.V.
Healthcare Frauen e.V. (HCF) ist ein Netzwerk von führenden Managerinnen in der deutschsprachigen Gesundheitsbranche. Die 2007 gegründete Businessplattform fördert den fachlichen, persönlichen und geschäftlichen Austausch von weiblichen Führungskräften in verschiedenen Bereichen der Branche und die Healthcare Frauen Einfluss auf die Gestaltung des Gesundheitswesens. Besonderes Anliegen ist es, den weiblichen Nachwuchs für Führungspositionen zu ermutigen und auf dem Weg dorthin zu unterstützen. Dazu dient u.a. ein Mentoring-Programm, das aufstiegswillige junge Frauen mit Hilfe erfahrener Führungspersönlichkeiten auf ihrem Karriereweg begleitet und unterstützt. Mehr als 90 Unternehmen der Gesundheitsbranche haben dieses Angebot bislang wahrgenommen. HCF setzt mit meinungsbildenden Seminaren und Vorträgen zukunftsweisende Impulse für die Healthcare-Branche. Zum Vorstand gehören Emily Andreae, Martina Gripp, Jutta Kristen, Cornelia Wanke und Katharina Schmidtke. Mehr Infos unter www.healthcare-frauen.de

28.04.2026
(Neuötting/egis) - Die Energiegenossenschaft Inn-Salzach eG (EGIS eG) hat mehr Mitglieder als jede andere Energiegenossenschaft in Bayern gewinnen können. 3.373 Menschen engagieren sich aktuell in der EGIS eG und treiben den Ausbau erneuerbarer Energien in Bürgerhand voran. Auch Astrophysiker und Wissenschaftskommunikator Harald Lesch ist seit März 2026 Teil der Gemeinschaft. Er ist unter anderem bekannt aus dem ZDF-Wissenschaftsformat „Terra X“ sowie Sendungen wie „Leschs Kosmos“.
Prominenter Unterstützer für Bürgerenergie
Mit seinem Beitritt setzt Lesch ein Zeichen für die Bedeutung der Bürgerenergie: „Wir wissen längst, was zu tun ist. Die Energiewende muss jetzt umgesetzt werden. Es geht um unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Durch Energiegenossenschaften können Menschen die Energiewende vor Ort selbst in die Hand nehmen“, sagt Harald Lesch zu seiner Mitgliedschaft.

29.04.2026
Jetzt strukturell verankern: Nachhaltige Beschaffung muss verbindlich in Förderstrukturen und Verbandsstrategien integriert werden.
(Bonn/gnf), 28. April 2026; Nachhaltige Beschaffung im Sport ist längst in der Praxis angekommen – und lässt sich heute konkret messen. Wie konsequent dieser Wandel bereits umgesetzt wird, zeigen die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Kampagne „SPORT FAIRÄNDERT“, die im Rahmen des Projekts „Fair Wear Works“ rund um das Internationale Deutsche Turnfest Leipzig 2025 umgesetzt wurde.
Am Beispiel des Turnfestes wird deutlich: Selbst Veranstaltungen dieser Größenordnung können ökologische und soziale Standards nicht nur berücksichtigen, sondern erfolgreich in die Praxis überführen.

22.04.2026
Die Frühjahrstagung der Healthcare Frauen in Nürnberg rückt Vernetzung als Führungsaufgabe in den Fokus. Als Zusammenspiel von Mindset, System und Skills.
(Berlin/Nürnberg/hc) - Rund 180 Mitglieder und Gäste kamen zur Frühjahrstagung der Healthcare Frauen (HCF) im Scandic Hotel Nürnberg Central zusammen, um Vernetzung als strategisches Instrument für Führung, Transformation und Innovation im Gesundheitswesen zu gestalten. Im Mittelpunkt stand ein klarer Perspektivwechsel: Haltung vor Methode. Wirkung vor reiner Kontaktpflege. Die Veranstalterinnen schufen gezielt Räume für Austausch, Reflexion und aktive Beteiligung, machten Ressourcen sichtbar und nutzbar.
22.04.2026
(Frankfurt/dwh) - Fachkräfte sind für die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen unverzichtbar. „Fachkräfte ermöglichen Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, Teilhabe am alltäglichen Leben, Wohnen und Arbeitsleben. Damit setzen sie die UN-Behindertenrechtskonvention konkret um. Fehlen qualifizierte Arbeitskräfte, geraten Angebote in der Eingliederungshilfe unter Druck und die Teilhabechancen der Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen sind gefährdet“, sagt Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche #OhneFachkräftekeineTeilhabe (20. bis 24. April 2026).
Fachkräftemangel ist auch ein hessisches Strukturproblem
Obwohl der Bedarf wächst, sinkt in Hessen seit Jahren die Zahl der Studierenden in den Fachhochschulen für Heilerziehungspflege. „In Hessen ist der Fachkräftemangel auch strukturell bedingt. So sind die Zugangshürden zur Ausbildung zur Sozialassistenz oder in der Heilerziehungspflege hier höher als in anderen Bundesländern. Gleichzeitig verschärfen langwierige Anerkennungsverfahren ausländischer Ausbildungen die Lage“, kritisiert Carsten Tag. Für Quereinsteigende in der Heilerziehungspflege etwa sind in Hessen mehr Jahre einschlägige Berufserfahrung nötig als in anderen Bundesländern. Der Vorstandsvorsitzende fordert: „Die Hürden zum Einstieg in einen Beruf in der Eingliederungshilfe müssen schnell und unbürokratisch gesenkt werden. Nur so können wir dem dramatischen Fachkräftemangel begegnen und die Qualität der Leistungserbringung sichern. Ansonsten geht der Mangel an qualifiziertem Personal zulasten der Teilhabe.“ Ein wichtiges Element zur Fachkräftesicherung und damit zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen kann die Einführung eines weiteren Ausbildungsstrangs sein, der auch Realschüler*innen den Berufseinstieg ermöglicht.
Reformen kommen zu langsam
Besonders kritisch sieht die Diakonie Hessen, dass die Überarbeitung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Fachschulen im Sozialwesen durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration weiter auf sich warten lässt. „Erleichterungen bei den Zugangsvoraussetzungen sind bislang nicht erkennbar“, sagt Sandra Möller, Referentin für soziale Teilhabe bei der Diakonie Hessen. „An internationale Auszubildende werden in Hessen viel höhere Anforderungen gestellt. So müssen diese bereits nach dem ersten Ausbildungsjahr ein C1-Sprachniveau nachweisen. In fast allen anderen Bundesländern wird dieses Niveau erst zum Abschluss gefordert. Anerkennungsverfahren für bereits bestehende Abschlüsse von Fachkräften und deren Berufserfahrung dauern länger. Das schreckt viele ab.“
Fachkräftemangel auch auf Landesebene angehen
„Teilhabe ist ein Grundrecht“, sagt Carsten Tag. „Wenn die Politik nicht handelt, drohen Leistungseinschränkungen – und das trifft mal wieder die Schwächsten. Nun ist es am Land Hessen so schnell wie möglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, die in ihrer Macht liegen und in vielen anderen Bundesländern schon getätigt wurden. Die im Sommer beginnende landesweite Werbe- und Imagekampagne für die Eingliederungshilfe ist ein erster und wichtiger Schritt, dem weitere so schnell wie möglich folgen müssen. Wir fordern daher dazu auf: Schauen Sie über die Landesgrenzen hinweg und werden Sie aktiv. Sonst ist Hessen bald abgehängt und das Bundesland, in dem Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen der Zugang zum gesellschaftlichen Leben erschwert wird. Denn: Ohne Fachkräfte keine Teilhabe.“
Die Forderungen der Diakonie Hessen im Überblick
Mehr Informationen
Über die Aktionswoche #OhneFachkräfteKeineTeilhabe
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung rufen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP) vom 20. bis 24. April 2026 zu einer bundesweiten Aktionswoche auf. Unter dem Motto #OhneFachkräfteKeineTeilhabe wird die unverzichtbare Rolle von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie in den Mittelpunkt gestellt. Zur Themenseite der Diakonie Hessen zur Aktionswoche #OhneFachkräftekeineTeilhabe
HINTERGRUND
Diakonie Hessen – Werk der Kirche, Mitgliederverband und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege
Die Diakonie Hessen ist als Werk der Kirche Mitglieder- und Spitzenverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). In den Geschäftsstellen in Frankfurt am Main und Kassel, dem Evangelischen Fröbelseminar, sowie den Evangelischen Freiwilligendiensten arbeiten über 300 Mitarbeitende. Dazu kommen circa 520 Freiwillige, die sich in den verschiedenen Programmen des freiwilligen Engagements einbringen.
Der Diakonie Hessen gehören 434 Mitglieder an. Insgesamt sind bei der Diakonie Hessen und ihren Mitgliedern zusammen rund 45.000 Mitarbeitende beschäftigt, die im Geschäftsjahr 2022 einen Gesamtumsatz von über 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet haben.
Dem Vorstand des Landesverbandes gehören Pfarrer Carsten Tag (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Harald Clausen an.

21.04.2026
(Duisburg/ots) - Das TARGOBANK Kundencenter hat nach drei Jahren die Auszeichnung "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Gold verlängern können. Das EU-weite Siegel "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Bronze, Silber oder Gold wird in Deutschland exklusiv vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) vergeben und ist drei Jahre gültig.
"Die TARGOBANK hat in Duisburg viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen", erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC. "Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert das Unternehmen auch als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber."

20.04.2026
(Berlin/dfv)
– Die Zahlen sind eindeutig: Das
gemeinnützige Vererben ist kein Nischenphänomen mehr. Fast jede*r vierte Deutsche ab 50 kann sich heute vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – bei Kinderlosen ist
es sogar mehr als jeder Dritte. Das Ergebnis: Allein die 26 Mitgliedsorganisationen der Initiative „Mein Erbe
tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" verzeichneten im vergangenen Jahr einen historischen Rekord von 148 Millionen Euro aus Nachlässen – und innerhalb von vier Jahren insgesamt mehr als 570
Millionen Euro.
Der Deutsche Fundraising Verband und die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ veröffentlichen die neuesten Daten des Spendenmonitors, der vom Marktforschungsinstitut Bonsai
durchgeführt wird. Diese repräsentativen Daten zeichnen ein bemerkenswertes Bild des Wandels in der deutschen Gesellschaft.

20.04.2026
(Frankfurt/fw) - In franziskanischen Gemeinschaften wie bei den Kapuzinern ist es üblich, dass die Ordensleute ihre Ämter nach einer gewissen Zeit abgeben und von Ort zu Ort weiterziehen. So wurde Bruder Michael Wies Anfang 2026 nach Altötting entsendet und Bruder Michael Masseo Maldacker nach Frankfurt berufen, um sich fortan im Franziskustreff für obdachlose und arme Menschen einzusetzen. Bereits während seiner Ausbildungszeit unterstützte er dort in der Hauswirtschaft.
Nun übernimmt er viele der Aufgaben seines Vorgängers Bruder Michael Wies. Neben der Leitung des Franziskustreffs verantwortet Bruder Michael Masseo Maldacker also fortan gemeinsam mit Tim Schönberger, Mitarbeiter der Franziskustreff-Stiftung, die ehrenamtliche Geschäftsführung der Franziska-Werkstatt: Die Kerzenwerkstatt, die Menschen in Not ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot bietet. Neben dem Liebfrauenkloster im Herzen Frankfurts.
MEHR ERFAHREN UNTER www.franziska-werkstatt.de

17.04.2026
(Berlin/abda) - Angesichts der am vergangenen Dienstag (14.04.2026) bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung zu einer GKV-Finanzierungsreform warnt ABDA-Präsident Thomas Preis vor einer Aufweichung der angekündigten Stärkung der Apotheken: "Es ist richtig und wichtig, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nochmals bekräftigt hat, dass sie den Koalitionsvertrag umsetzen und die Apotheken finanziell stärken will. Um das Apothekensterben effektiv zu stoppen und die wohnortnahe und heilberufliche Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung zu erhalten, müssen jetzt die Apotheken nach über einem Jahrzehnt des Honorar-Stillstands endlich wirtschaftlich stabilisiert werden! Wir unterstützen daher die Ministerin weiterhin bei diesem Vorhaben. Alle 20 Stunden schließt eine Apotheke. Damit gehen Versorgungssicherheit, persönliche Beratung und niedrigschwellige Gesundheitsangebote unwiederbringlich verloren. Die Ministerin muss die angekündigte Verordnung zur Erhöhung unseres Fixhonorars deshalb jetzt schnell durchsetzen, um diese Entwicklung zu stoppen!".
16.04.2026
Die Ergebnisse des Women Entrepreneurship Monitors 2024/25 zeigen, dass in Deutschland mehr als die Hälfte der Gründerinnen einen Hochschulabschluss haben. Auch der Anteil derer, die aus einem unternehmerischen Elternhaus stammen, ist bei weiblichen Gründungspersonen mit 41 Prozent gegenüber 25 Prozent in der weiblichen deutschen Bevölkerung überproportional ausgeprägt. Die Studie wurde vom RKW Kompetenzzentrum in Kooperation mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen erstellt. Diese Daten basieren auf dem Länderbericht Deutschland des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) 2024/25.
(Eschborn/rkw)
- Die meisten
Gründungspersonen hatten in 2024 einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Bei den Frauen war dieser Anteil besonders hoch: 52 Prozent der Gründerinnen hatten einen akademischen Abschluss,
bei den Gründern waren es 41 Prozent.
Im GEM werden als Gründungspersonen (Gründerinnen und Gründer) Menschen zwischen 18 und 64 Jahren erfasst, die in den letzten dreieinhalb Jahren vor dem Befragungszeitpunkt ein Unternehmen
gegründet haben oder in den vergangenen zwölf Monaten dabei waren, die Gründung eines Unternehmens vorzubereiten.
Gründerinnen stammen
häufig aus einer unternehmerischen Familie
In unternehmerischen Familien sind häufig(er) Rollenvorbilder vorhanden, es findet eine Weitergabe von ökonomischem Wissen statt und zudem sind die Zugangsmöglichkeiten zu Kapital häufig gut
ausgeprägt. Personen, die aus unternehmerischen Familien stammen, wählen überdurchschnittlich oft den Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei ist oder war bei 41 Prozent der Gründerinnen
mindestens ein Elternteil selbstständig, bei den Gründern lag dieser Anteil bei 35 Prozent. In der restlichen Bevölkerung, also denjenigen, die keine Gründungspersonen sind, ist der Anteil sowohl
bei den Frauen als auch bei den Männern deutlich geringer (Frauen 25 Prozent; Männer 27 Prozent).
Studentinnen arbeiten
seltener an der Umsetzung einer Gründungsidee
Die Analyse der beruflichen Situation angehender Gründungspersonen zeigt ebenfalls größere Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Der Anteil der Studenten, die aktiv Schritte hin zu einer
Gründung unternehmen, betrug unter allen Männern, die in den letzten zwölf Monaten eine Gründung vorbereitet oder angestrebt haben, 6,8 Prozent. In der Gruppe der Frauen betrug dieser Anteil
bezogen auf Studentinnen dagegen nur 1 Prozent. Die Ergebnisse des Women Entrepreneurship Monitors 2024/25 zeigen somit, dass der Anteil an Akademikerinnen an den weiblichen Gründungspersonen
insgesamt hoch ist, aber gleichzeitig bei Studentinnen noch Chancenpotenzial besteht. Der Ausbau von Entrepreneurship Education Angeboten an Schulen ist hier, neben anderen Aspekten, ein Ansatz
der dazu führen kann, dass mehr Frauen schon in jungem Alter über den Karriereweg der Unternehmensgründung erfahren und diesen als Option für ihren eigenen Lebensweg ins Auge fassen.
Mehr Informationen unter: http://rkw.link/womengem2025
Über das
RKW Kompetenzzentrum
Das RKW Kompetenzzentrum ist ein neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Es sensibilisiert angehende wie etablierte kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen und
unterstützt sie dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auszubauen. Das RKW Kompetenzzentrum leistet damit einen Beitrag zur Stärkung des Gründungsgeschehens und zur nachhaltigen
Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Zu den aktuellen Schwerpunktthemen „Gründung“, „Fachkräftesicherung“, „Digitalisierung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum daher praxisnahe und branchenübergreifende Informationen sowie Handlungshilfen an. Bei der
Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das RKW Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den RKW Landesorganisationen in den Bundesländern zusammen.
Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de
Über das
Johann Heinrich von Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen
Das Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen (WI) befasst sich gezielt mit Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung in ländlichen Räumen und leitet auf Basis der dabei
erarbeiteten wissenschaftlichen Grundlagen Entscheidungshilfen für die Politik ab.
Das WI forscht zu Themen rund um die Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Räumen und untersucht flächendeckend für Deutschland, wie sich diese Bedingungen im Zeitverlauf entwickeln,
auch im Vergleich zu nicht ländlichen Räumen. Ein Hauptaugenmerk gilt den raumwirtschaftlichen Folgen des demografischen Wandels, der Dekarbonisierung und der Digitalisierung, unter anderem
verbunden mit der Frage, warum manche ländlichen Räume prosperieren, während andere Gefahr laufen, weiter zurückzufallen. In den Analysen wird berücksichtigt, dass sich ländliche Räume in ihrer
Ausstattung mit harten und weichen Standortfaktoren sowie hinsichtlich ihrer Wachstumspfade und Entwicklungsmöglichkeiten nicht nur von nicht ländlichen Räumen unterscheiden, sondern auch
untereinander. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen analysiert und bewertet das WI Maßnahmen und Handlungsoptionen für politische Entscheidungsträger, insbesondere für das Bundesministerium
für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Weitere Informationen: https://www.thuenen.de/de/fachinstitute/laendliche-raeume/innovation-und-wertschoepfung-in-laendlichen-raeumen

9.04.2026
(Berlin/ots) - Die von der Bundesregierung geplante Neuregelung zu Zweigapotheken wird die Arzneimittelversorgung der Menschen verschlechtern und den Verbraucher- und Patientenschutz aushöhlen. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert deshalb den Bundestag auf, die Neuregelung zu Zweigapotheken im derzeit beratenen Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) ersatzlos zu streichen.

8.04.2026
Bau- und Immobilienfachmann Klaus-Peter Stöppler: „Neue bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft wird die strukturellen Probleme am Wohnungsmarkt nicht beheben“
(München/epr) – „Wir haben in Deutschland rund 790 kommunale und landeseigene Wohnungsbaugesellschaften. Die Idee, dass eine weitere bundeseigene die Wohnungsnot lindern wird, entbehrt jeder fachlichen Grundlage“, erklärt der Bau- und Immobilienexperte Klaus-Peter Stöppler, „weil es die strukturellen Probleme nicht löst.“ Er begründet: „Das Kernproblem ist nicht, dass es zu wenige öffentliche Akteure gibt, sondern dass selbst genossenschaftliche Bauträger unter Rahmenbedingungen arbeiten, die den Neubau ausbremsen.“ Exemplarisch dafür stehe die Genehmigungsbürokratie. „Der Weg von der Genehmigung bis zur Fertigstellung lag zuletzt im Durchschnitt sechs Monate länger als noch 2020“, sagt Klaus-Peter Stöppler.
Der Experte benennt konkrete Gründe für den stockenden Wohnungsbau in Deutschland, die eine neue Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau nicht beheben kann: zu hohe Baukosten, langwierige Genehmigungs- und Planungsverfahren, fehlendes Bauland in nachgefragten Regionen, steigende Finanzierungskosten, Fachkräftemangel sowie eine insgesamt zu komplexe Regulierung.
8.04.2026
(Riedstadt/tg) - Transgourmet lädt 2026 erstmals zu zwei #essenz Flagship-Messen ein und schafft mit den Veranstaltungen in Augsburg (13. April 2026) und Hannover (4. Mai 2026) zentrale Treffpunkte für die Gastronomie- und Gemeinschaftsverpflegungsbranche. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein inspirierendes Zusammenspiel aus Innovation, Austausch und Genuss.
Die #essenz ist weit mehr als eine klassische Messe: Sie versteht sich als Plattform für Networking, Wissenstransfer und Trends. Hier gewinnen Branchenexperten, Produzenten und Gastronomen neue Impulse und entdecken zukunftsweisende Konzepte. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen, persönliche Begegnungen und Inspiration für den beruflichen Alltag.

25.03.2026
(Riedstadt/tg) - Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen der Gastronomie. Transgourmet Cook setzt mit der Initiative „Cook Youngstars“ bewusst früher an: bei Auszubildenden und jungen Talenten.
Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen der Gastronomie. Transgourmet Cook setzt mit der Initiative „Cook Youngstars“ bewusst früher an: bei Auszubildenden und jungen Talenten.
Am 13. April 2026 feiert Cook Youngstars gemeinsam mit Ambassador Patrick Ködel aka Pako auf der essenz in Augsburg seine öffentliche Premiere. Ziel ist es, jungen Köchinnen und Köchen eine Plattform für Austausch, Weiterentwicklung und Vernetzung zu bieten – praxisnah und auf Augenhöhe.
Dass der Bedarf groß ist, zeigen die bisherigen Aktivitäten: Bei sechs Berufsschulbesuchen haben über 100 Schülerinnen und Schüler Fische filetiert, Schweine zerlegt und die Produkte kreativ weiterverarbeitet. Der Fokus liegt dabei konsequent auf Handwerk, Produktverständnis und ehrlichem Feedback. Im Nachgang gibt es für jeden Teilnehmer noch ein personalisiertes Küchenmesser, welches persönlich überreicht wird.
26.03.2026
(Bonn/bwa) – Persönlichkeitsschutz, Qualifizierung und Ethik gehören aus gewerkschaftlicher Sicht zu den wichtigsten Themen für die betriebliche Mitbestimmung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotern in den Unternehmen. Dies hat eine gemeinsame Studie der Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA), der Industriegewerkschaft IGBCE (Bergbau, Chemie, Energie) und der Denkfabrik Diplomatic Council (DC), die zum engsten Beraterkreis der Vereinten Nationen gehört (UN Consultative Status), zutage gefördert. Bei einer aktuellen Umfrage unter 150 Gewerkschafts¬funktionären und Arbeitgebervertretern nannten mehr als drei Viertel der Befragten (76 Prozent) den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte als besonders wichtig für die Mitbestimmung, wenn KI und Robotik in den Betrieben zum Einsatz kommen. 69 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) hoben die besondere Bedeutung der Qualifizierung und Weiterbildung für die von den neuen Technologien Betroffenen hervor. An dritter Stelle stehen laut Umfrage ethische Leitlinien für den KI-Einsatz im Unternehmen. Als ebenfalls wichtig für die Mitbestimmung bei Künstlicher Intelligenz und Robotik stufen die Befragten den Arbeits- und Gesundheitsschutz (52 Prozent) sowie Arbeitszeit¬regelungen (33 Prozent) ein.
Studienleiter Harald Müller, Geschäftsführer der BWA und Co-Chairman im Diplomatic Council mit Zuständigkeit für das Themenfeld KI+Robotik, sagt: „Angesichts der Welle an KI-Robotern, die auf Deutschland in den nächsten Jahren voraussichtlich zurollen wird, sollten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer heute schon auf verbindliche Regeln für den Einsatz der neuen Blechgesellen mit künstlichem Denkvermögen verständigen. Für die Unternehmen ist der Einsatz der neuen Technologien unerlässlich, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber es gilt darauf zu achten, dass dabei nicht die Rechte der Arbeitnehmerschaft auf der Strecke bleiben.“
Thomas Meiers, Landesbezirksleiter NRW bei der IGBCE erklärt: „Für uns steht fest: Der Mensch muss im Mittelpunkt bleiben. Technologische Entwicklungen dürfen nicht dazu führen, dass Menschen zu reinen Ausführenden von Maschinen werden. Gute Arbeit, Schutz der Persönlichkeit und faire Arbeitsbedingungen müssen auch im digitalen Zeitalter gesichert sein.“
Qualifizierungsoffensive für KI und Robotik
BWA-Chef Harald Müller regt unter anderem eine großangelegte Qualifizierungsoffensive in Sachen KI und Robotik an. Er sagt: „Die Belegschaften müssen rechtzeitig befähigt werden, die neuen Technologien im Betrieb einzusetzen. Das liegt auch im Interesse der Arbeitgeber, denn nur KI-kompetente Mit¬arbeitende können die von den Unternehmen erhofften Produktivitäts- und Kostenvorteile erzielen.“
IGBCE-Landesbezirksleiter Thomas Meiers ergänzt: „Ohne Wissen gibt es keine wirksame Mitbestimmung. Deshalb brauchen wir eine breite Qualifizierungsoffensive für Beschäftigte und Betriebsräte. Nur wer die Technologien versteht, kann ihre Einführung im Sinne der Beschäftigten aktiv gestalten.“
Laut Umfrage gehen 62 Prozent der Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter davon aus, dass in Zukunft humanoide KI-Roboter, also dem Menschen nachkonstruierte und mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Maschinen, selbstständig betriebliche Aufgaben planen und ausführen können. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten erwarten diese Entwicklung innerhalb der nächsten zehn Jahre. Dennoch fühlt sich nur ein gutes Viertel (26 Prozent) der Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter „gut informiert“ über KI und humanoide Roboter. „Aufklärung ist das Gebot der Stunde auf allen Seiten“, betont Harald Müller. Er erklärt: „Mangelndes Wissen führt zu Unsicherheit und diese zur Ablehnung. Als Industrienation kann sich Deutschland aber eine pauschale Ablehnung dieser neuen Techno¬logien nicht leisten, wollen wir nicht an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren, was den Arbeits¬markt weiter belasten würde.“
Thomas Meiers führt aus: „Die Chancen von Künstlicher Intelligenz sind unbestritten. Sie kann Arbeit erleichtern und Prozesse effizienter machen. Aber sie darf niemals dazu führen, dass Beschäftigte an Einfluss verlieren oder unter zusätzlichen Druck geraten. Fortschritt braucht klare Regeln und starke Mitbestimmung.“
Leitplanken für die Beschäftigten
„Unternehmen und Gewerkschaften sind gleichermaßen gefordert, Leitplanken für die Arbeitnehmer¬schaft angesichts der vor uns stehenden KI-Roboter-Revolution zu entwickeln“, resümiert Harald Müller. Er verweist auf die Studienergebnisse, wonach 69 Prozent der befragten Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter davon ausgehen, dass künftig humanoide KI-Roboter im Büro Verwendung finden werden. 75 Prozent sagen den Einsatz der menschenähnlichen Maschinen in der Industrie voraus. „Die mit dieser Entwicklung verbundenen Herausforderungen werden nur im Einklang mit den Beschäftigten erfolgreich zu bewältigen sein“, stellt Akademie-Chef Harald Müller klar.
Er weiß aus seiner Tätigkeit bei der Denkfabrik Diplomatic Council: „Auch die Vereinten Nationen kommen bei ihrer Technologiefolgenabschätzung zu ähnlichen Ergebnissen.“ Harald Müller erinnert an die „Empfehlung zur Ethik der künstlichen Intelligenz“ der UNESCO aus dem Jahr 2021, die von 193 Staaten angenommen wurde. Daran heißt es unter anderem: „KI-Systeme dürfen nicht genutzt werden, um Arbeitnehmerrechte zu untergraben.“ Konkret wird vor den Gefahren der „invasiven Überwachung am Arbeitsplatz und diskriminierenden Algorithmen bei der Einstellung“ gewarnt.
Die zu den Vereinten Nationen gehörende International Labour Organization (ILO; Internationale Arbeitsorganisation, IAO) geht davon aus, dass KI die meisten Arbeitsplätze nicht wegrationalisieren, sondern ergänzen wird. „Es bleibt zu hoffen, dass diese globale Instanz für Themen rund um die Gestaltung der Arbeitswelt Recht behält“, sagt Harald Müller.
Die BWA Akademie („Consulting, Coaching, Careers“) ist seit über 25 Jahren unter der Geschäftsführung von Harald Müller und Astrid Orthmann als Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Harald Müller und Astrid Orthmann sind Mitglieder im Diplomatic Council, einem Think Tank mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. BWA-Gründer Harald Müller ist zudem Beiratsmitglied der Stiftung „Bildung und Beschäftigung“, die sich für die sozial¬verträgliche Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels einsetzt.
Die IGBCE zählt mit rund 600.000 Mitgliedern zu den größten Gewerkschaften in Deutschland. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitglieder in Branchen mit mehr als einer Million Beschäftigter und steht für ein solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit. Hierzu ist sie bundesweit in gut 1.100 Ortsgruppen in Städten und Gemeinden sowie 900 Vertrauenskörpern in den Betrieben organisiert. Die IGBCE setzt auf ein geeintes soziales Europa, das in Demokratie, Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit lebt; sie bekennt sich zur sozialen Markt¬wirtschaft. Daher arbeitet die IGBCE mit daran, den Industriestandort Deutschland mit seinen hohen wirtschaft¬lichen, technologischen und sozialen Standards im globalen Wettbewerb zu positionieren. Ziel ist es, unsere Industriegesellschaft auf den Weg zu einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung zu bringen, in der soziale, ökonomische und ökologische Werte gleichberechtigt gefördert werden. Vor Ort in den Betrieben geht es darum, die Verbindlichkeit und Wirksamkeit des Flächentarifvertrages mit flexiblen und differenzierten Regeln zu erhalten und die Mitbestimmung in den Unternehmen auszubauen. Dazu gehört auch, dass die Arbeits¬formen an die sich verändernden Bedürfnisse der Arbeitnehmerschaft sowie der Wirtschaft in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung angepasst werden – inklusive Künstlicher Intelligenz und Robotik.
Das Diplomatic Council verbindet einen globalen Think Tank, ein weltweites Business-Netzwerk und eine Charity Foundation in einer einzigartigen Organisation mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Die Mitglieder verbindet die feste Überzeugung, dass eine florierende Wirtschaft ein wesentliches Fundament für Wohlstand und Frieden darstellt. Zum Mitgliederkreis gehören Diplomaten und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die BWA und Harald Müller in persona sind Mitglied im Diplomatic Council.

24.03.2026
(Berlin/ots) - Mit bundesweit geschlossenen Apotheken und rund 25.000 Demonstrierenden in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München haben die Apothekenteams ein deutliches Signal ausgesendet. "Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Apotheken seit Jahren unterfinanziert sind. Die Folge ist, dass sich das Apothekensterben immer weiter fortsetzt", sagt Thomas Preis, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, der heute auch auf der Kundgebung in Düsseldorf gesprochen hat: "Für die Menschen in Stadt und Land verlängern sich mit jeder geschlossenen Apotheke die Wege zur nächsten heilberuflich geführten Apotheke. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, das Apothekenhonorar endlich zu erhöhen." Preis sagt: "Frau Bundesgesundheitsministerin, handeln Sie jetzt! Stehen sie weiter zu Ihren deutlichen Worten und setzen Sie die Erhöhung des Fixums um! Und ermöglichen Sie den Apotheken endlich jährliche, faire Verhandlungen zu unserem Honorar, damit wir nicht wieder länger als ein Jahrzehnt von steigenden Kosten abgehängt werden. Der Honorarstillstand muss endlich ein Ende haben."

17.03.2026
Fair-o-Maten bieten Schokoriegel, Nussriegel, Schokoladentafeln oder Kekse. Sie sind vor allem in der Klausurphase beliebt – und wurden jetzt auch noch prämiert
(Stuttgart-Hohenheim/uh)
- Die Snackautomaten mit fairen Produkten sind zurück auf dem Campus der Universität Hohenheim in Stuttgart – und wurde jetzt von der Evangelischen Studierendengemeinde Deutschland (ESG) als
Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit mit dem „Grünen Hahn“ ausgezeichnet. Eigentlich hatten Studierende das faire Angebot auf dem Campus bereits vor über zehn Jahren initiiert, 2025 mussten
die Fair-o-Maten jedoch für eine technische Umrüstung überholt werden. Das gemeinsame Projekt von der Ökumenischen Hochschulgemeinde (ÖHG) und dem Arbeitskreis Nachhaltigkeit (AKN) versorgt
Studierende jetzt wieder rund um die Uhr mit fair gehandelten Snacks. Und das ist noch lang nicht alles.
20.03.2026
(Paderborn/Köln/pb) - Herr Dr. Klaus Schraudner verlässt die Pax-Bank für Kirche und Caritas nach über 15 Jahren im Vorstand auf eigenen Wunsch, um den wohlverdienten Ruhestand anzutreten.
Dr. Schraudner führte zunächst die Pax-Bank mit der Konzentration auf christlich-nachhaltige Markenattribute auf einen deutlichen Wachstumskurs und verband damit die werteorientierte Grundlage der Bank mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung mit zusätzlichen weltlichen Zielgruppen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der internen kulturellen Weiterentwicklung und der Digitalisierung der Bank. Er vertrat die Kirchen- und Spezialbanken in genossenschaftlichen Gremien.
Der Aufsichtsrat der Bank dankt ihm für seine Verdienste insbesondere um die Fusion der Pax-Bank und der Bank für Kirche und Caritas zu einem gemeinsamen Institut mit einer Bilanzsumme von ca. 8,6 Mrd. EUR. Damit hat er einen erheblichen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der heutigen Pax-Bank für Kirche und Caritas eG geleistet, die damit als eine der größten christlich-nachhaltigen Banken in Deutschland ethische Werte und Finanzen verbindet.
Mit Sebastian Prinz Schoenaich-Carolath konnten wir zur Verstärkung des Vorstands eine äußerst erfahrene Führungspersönlichkeit als Generalbevollmächtigten zum 15. April gewinnen. Er war über viele Jahre hinweg in unterschiedlichen Banken u.a. im genossenschaftlichen Bereich als Vorstand und Vorstandsvorsitzender tätig und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Strategie, Vertrieb und Transformation. Zugleich bringt er ein tiefes Verständnis für werteorientiertes Bankgeschäft mit und wird die Positionierung der Pax-Bank für Kirche und Caritas als christlich-nachhaltiges Institut weiter stärken sowie wichtige Impulse für ihre zukünftige Entwicklung setzen.
Über die Pax-Bank für Kirche und Caritas eG
Die Pax-Bank für Kirche und Caritas eG zählt mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einer Bilanzsumme von rund 8,6 Mrd. Euro sowie einem betreuten Kundenvolumen von mehr als 18 Mrd. Euro zu den größten christlich-nachhaltigen Spezialbanken in Deutschland. Sie entstand am 2. Juni 2025 durch Verschmelzung der Pax-Bank eG und der Bank für Kirche und Caritas eG. Der juristische Sitz der Bank befindet sich in Paderborn mit Verwaltungssitzen in Paderborn und Köln. Zusätzlich unterhält die Bank acht weitere Standorte.
12.03.2026
(Berlin/dfv) – Fundraising hat sich in deutschen Krankenhäusern fest etabliert: Über 80 % der befragten Kliniken betreiben inzwischen aktiv Fundraising. Das zeigt der FundraisingKompass 2026, die dritte bundesweite Studie zum Thema Fundraising in Kliniken und Krankenhäusern in Deutschland. Herausgegeben wird sie vom Deutschen Fundraising Verband (DFRV), Fachgruppe Gesundheitswesen, und dem Aktionsbündnis Gesundheit fördern.
Die Ergebnisse zeigen eine hohe wirtschaftliche Wirkung: Die teilnehmenden Einrichtungen erzielen durchschnittlich rund 800.000 Euro Spendeneinnahmen pro Jahr, knapp ein Drittel berichtet sogar von über einer Million Euro jährlich. Gleichzeitig liegen die durchschnittlichen Fundraising-Kosten bei rund 110.000 Euro. Daraus ergibt sich ein Return on Investment von über 6:1.

12.03.2026
300.000 Euro fließen in energetische Ertüchtigung und Aufenthaltsqualität | kraftvolle Anschubfinanzierung für den „Lernort Jugendherberge“ in Füssen
(München/djh)
- Das Jugendherbergswerk Bayern (DJH Bayern) soll zusätzliche Mittel in Höhe von 300.000 Euro erhalten, wie die beiden Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition im Bayerischen Landtag Klaus
Holetschek (CSU) und Florian Streibl (Freie Wähler) heute bekanntgaben. Der Betrag wird im Rahmen der Fraktionsinitiative ausgeschüttet und wurde einstimmig von beiden Regierungspartnern
beschlossen. Das DJH Bayern wird die zusätzlichen Fördergelder für bauinvestive Maßnahmen in der Jugendherberge in Füssen einsetzen.
Die beiden Regierungsfraktionen geben damit ein kraftvolles Signal für die strukturelle und inhaltliche Weiterentwicklung des „Lernorts Jugendherberge“ am Standort Füssen und darüber hinaus. Das
DJH Bayern wird die Jugendherberge Füssen nun vor allem energetisch ertüchtigen (u.a. energetische Dachsanierung und Installation einer Photovoltaik-Anlage) sowie Maßnahmen zur nachhaltigen
Aufwertung der Gästezimmer durch umweltschonende und gesunde Materialien umsetzen. Für dieses Projekt hatten sich auch die haushaltspolitischen Sprecher der beiden Fraktionen Josef Zellmeier und
Bernhard Pohl starkgemacht.
10.03.2026
(Paderborn/Köln/pb) -/. Die Pax-Bank für Kirche und Caritas veröffentlicht die vierte Auflage ihres Ethikkodex. Der Kodex, erstmals im Jahr 2003 von der Pax-Bank herausgegeben, wurde grundlegend überarbeitet. Der Anlass war die Fusion der Bank für Kirche und Caritas mit der Pax-Bank im vergangenen Jahr. Der Ethikkodex dient als zentraler Wertekompass der christlich-nachhaltigen Bank. Zusammen mit der Bankstrategie bildet er eine Grundlage für sämtliche Entscheidungen und Handlungen.

6.03.2026
(Riedstadt/tg) - Fünf Jahre nach der Einführung zieht Transgourmet Bilanz: Die Bio-Eigenmarke Transgourmet Natura hat sich seit 2021 vom Einstiegssortiment zum festen Bestandteil vieler Profiküchen entwickelt. Mit inzwischen rund 400 Artikeln und kontinuierlich steigender Nachfrage zählt Natura heute zu den am stärksten wachsenden Eigenmarken des Unternehmens.
Zum Marktstart umfasste das Sortiment rund 120 Produkte. Heute deckt es nahezu alle Küchenbereiche ab – von Molkereiprodukten über Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch, Fisch, Beilagen und Backwaren. Alle Artikel sind durchgehend EU-Bio-zertifiziert und auf die Anforderungen der professionellen Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ausgerichtet.

7.02.2026
Der katholische Sozialverband hat sich mit den zugehörigen Einrichtungen und Unternehmen im Ranking „Deutschlands beste Arbeitgeber“ um einen Platz verbessert.
(Köln/kol) – KOLPING zählt weiterhin zu den besten Arbeitgeber*innen in Deutschland und konnte seine Platzierung im Ranking „Deutschlands beste Arbeitgeber 2026“ verbessern. In der Kategorie „Gesundheit und Soziales“ belegt der katholische Sozialverband mit den zugehörigen Einrichtungen und Unternehmen Platz 18.
Das Ranking basiert auf einer umfassenden Studie, die das Wochenmagazin Stern gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Statista durchgeführt hat. Befragt wurden 20.000 Beschäftigte in Deutschland, wie zufrieden sie mit ihren Arbeitgebenden sind und ob sie einen Job in ihrer Firma weiterempfehlen würden. Berücksichtigt wurden 2.600 Unternehmen und Organisationen aus 24 Branchen.
