14.04.2026
Dieser Song ist für mich etwas Besonderes.
„The Only One Who Heard Me“ erzählt eine Geschichte, die mir sehr am Herzen liegt. Es geht um unsichere Anfänge, um Zweifel, um Menschen, die es nicht verstanden haben — und um einen Menschen, der es doch getan hat.
Meine Mutter war die Erste, die meinen Liedern wirklich zugehört hat. Lange bevor es Aufnahmen gab, lange bevor man Musik einfach online teilen konnte.
Ich habe nie Musik gemacht, um auf einer Bühne zu stehen oder erfolgreich zu sein.
Ich habe Musik gemacht, weil etwas in mir danach verlangt hat — kleine Geschichten, Gedanken, Erlebnisse, die ihren Weg in Melodien gefunden haben.
Und ich glaube, damit bin ich nicht allein.
Es gibt so viele Menschen, die ihrer Leidenschaft im Stillen folgen.
Die schreiben, malen, musizieren oder erschaffen — nicht für Anerkennung, sondern weil sie gar nicht anders können.
Oft ohne Applaus. Manchmal ohne Verständnis. Aber immer mit Herz.
Dieses Lied ist auch für sie.
Heute teile ich es mit euch — zusammen mit einem Video, das ich mit Bildern aus Canva gestaltet habe. Kleine visuelle Eindrücke, die die Stimmung tragen.
Vielleicht findest du dich ein Stück weit darin wieder.
Und wenn das so ist, dann hat dieses Lied schon mehr erreicht, als ich mir je erhofft habe.
Es gibt Stimmen in unserem Leben, die lauter sind als andere.
Und es gibt Stimmen, die bleiben – selbst dann, wenn sie längst verstummt sind.
Wer einen kreativen Weg geht, wer schreibt, musiziert, gestaltet, kennt
das:
den leisen Anfang.
Die Unsicherheit.
Die Frage, ob das, was in uns wächst, überhaupt Bestand hat.
Nicht jeder wird diesen Weg verstehen.
Manche werden ihn belächeln.
Andere werden ihn gar nicht wahrnehmen.
Und doch gibt es manchmal diesen einen Menschen,
der nicht fragt, ob etwas „gut genug“ ist,
sondern einfach hört.
Der nicht bewertet, sondern wahrnimmt.
Der nicht misst, sondern ermutigt.
Vielleicht ist es genau darin ein Bild für Gottes Wesen.
Denn auch Gott ist einer, der hört.
Nicht erst das Vollendete, das Gelungene, das Perfekte –
sondern das Unfertige, das Suchende, das Tastende.
Die Psalmen erzählen davon:
vom Rufen, vom Zweifeln, vom Suchen nach Worten.
Und davon, dass dieses Rufen nicht ungehört bleibt.
Vielleicht tragen wir alle eine Sehnsucht in uns,
gehört zu werden – wirklich gehört.
Nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen.
Und vielleicht ist jeder kreative Ausdruck,
jedes Lied, jedes Wort, jede Melodie
auch ein leises Gebet.
Ein Hinhalten dessen, was in uns lebt.
Ein Vertrauen darauf, dass es einen gibt,
der es aufnimmt.
Manche Menschen begleiten uns auf diesem Weg.
Sie glauben an uns, bevor wir selbst es können.
Sie sehen etwas, das noch im Werden ist.
Und selbst wenn sie nicht mehr sichtbar an unserer Seite sind,
bleibt doch etwas von ihnen:
ein Echo ihrer Ermutigung,
ein Nachklang ihrer Liebe.
Vielleicht ist auch das ein Hinweis auf die Ewigkeit:
Dass das, was in Liebe gesagt und gehört wurde,
nicht verloren geht.
So wird aus einer Melodie mehr als ein Lied.
Und aus einem Zuhören mehr als ein Moment.
Es wird zu einer Spur –
zwischen Himmel und Erde.
Gebet
Gott,
du hörst, was in uns lebt,
noch bevor wir Worte dafür finden.
Du kennst unsere leisen Anfänge,
unsere Zweifel, unser Suchen.
Und du siehst das,
was noch im Verborgenen wächst.
Danke für Menschen,
die uns auf unserem Weg ermutigt haben.
Für jedes offene Ohr,
für jedes verstehende Herz.
Und dort, wo Stimmen verstummt sind,
lass uns spüren,
dass sie nicht verloren sind bei dir.
Gib uns den Mut, weiterzugehen,
das auszudrücken, was in uns ist,
und darauf zu vertrauen,
dass unser Leben gehört wird.
Amen.
Segen
Der Herr segne dich mit Menschen,
die dich hören, bevor du dich erklären musst.
Er stärke in dir die leise Stimme,
die dich ruft, deinen Weg zu gehen.
Er bewahre in deinem Herzen
die Erinnerung an alle, die dich getragen haben.
Und er schenke dir die Gewissheit,
dass kein Wort, keine Melodie, kein Gebet
bei ihm verloren geht.
So segne dich der barmherzige Gott,
der hört, versteht und begleitet –
heute und alle Tage.
THE ONLY ONE WHO HEARD ME
Verse 1
There was a guitar in the corner,
Dust on the strings, silent and still,
My mother once played it in younger days,
Then life came along with its will.
I picked it up when no one was watching,
Sixteen, maybe seventeen,
A few old chords from a worn-out book,
And dreams no one else had seen.
Verse 2
I sang in a language I barely knew,
Half words, half made-up lines,
Didn’t dare to speak my own heart out loud,
Was afraid of how it might sound.
My brother laughed from the doorway,
Said, “Boy, what kind of song is this?”
But something burned deep inside of me,
And I couldn’t just let it rest.
Chorus
But she heard me… when nobody did,
Through every broken chord I played,
She believed in the songs I hid,
Even when I was afraid.
Now I sing to a photograph on my wall,
Like I did back then in that room,
She’s still the only one who hears it all,
From here… to wherever she’s gone.
Verse 3
I wrote her a song for her birthday,
Hands shaking, voice unsteady and small,
When I finished, I saw her crying,
Said more than words ever could call.
She said, “Why don’t you study music?”
I almost followed that road,
But I knew how the world can turn on a dream,
And the weight some songs have to hold.
Verse 4
So I kept it close, just a quiet fire,
Played her each song I’d write,
Through the years, through the days and nights,
She was always there in the light.
Now five years she’s been gone from this world,
But her picture stands by my bed,
And every new tune that comes to me,
Is a song I still let her hear.
Chorus
’Cause she heard me… when nobody did,
Through every broken chord I played,
She believed in the songs I hid,
Even when I was afraid.
Now I sing to a photograph on my wall,
Like I did back then in that room,
She’s still the only one who hears it all,
From here… to wherever she’s gone.
Bridge (spoken / half-sung, Cash-typisch)
Never needed a stage or a spotlight,
Just a story, a truth, a line,
If it helped just one soul feel less alone,
Then that song… was worth its time.
Final Chorus (reduziert, emotional)
Yeah, she heard me… when nobody did,
Through every word I was trying to find,
And I still play these songs for her,
Though she’s somewhere beyond my sight.
There’s a million ears out there now,
And a few hearts I may have won,
But she’ll always be the one who believed…
Before the song was ever sung.
(Lyrics & Mudic by Gert Holle – 13.04.2026)
Autor: Gert Holle - 14.04.2026
