Haben den Bonifatiuswerk-Finanzbericht vorgestellt: Osnabrücks Bischof Dr. Dominicus Meier OSB (Dritter von links) mit Bonifatiuswerk-Generalsekretär Msgr. Georg Austen (Zweiter von links) sowie (von links) Personalstelleninhaberin Rebecca Lögers da Silva, Bonifatiuswerk-Präsident Manfred Müller, Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper, Inga Schmitt, Pastoralreferentin für Glaubenskommunikation im Bistum Osnabrück, Domkapitular Dr. Martin Schomaker, Vorsitzender des diözesanen Bonifatiuswerkes im Bistum Osnabrück, sowie Zsofi Ketz und Anja Breer vom Projekt „Trude lädt ein“, Dr. Martina Kreidler-Kos, Leiterin des Seelsorgeamts im Bistum Osnabrück, und Hajo Klanke vom Projekt „Trude lädt ein“. Foto: Bonifatiuswerk/Matthias Band
4.06.2026
(Osnabrück/Paderborn) -Solidarität und Unterstützung in Krisenzeiten: Mit 11,7 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Christinnen und Christen in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Damit hat sich die Fördersumme im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Millionen Euro (+13,2 Prozent) erhöht. Mit dieser Summe wurden 989 Projekte in Regionen gefördert, in denen Katholikinnen und Katholiken ihren Glauben in einer Minderheitensituation leben. Diese Zahlen präsentierte das Bonifatiuswerk am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichtes gemeinsam mit Bischof Dr. Dominicus Meier OSB in Osnabrück.
„Wir stecken mitten in einer großen Umbruchphase, die auch die Kirchen betreffen“, sagte Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen. Hier gelte es Stabilität zu gewährleisten und weiterhin als verlässlicher Partner an der Seite der Diözesen und Gemeinden in den Fördergebieten zu stehen. „In den kommenden Jahren sehen wir einen Schwerpunkt für uns darin, die Transformationssprozesse in den Bistümern und Gemeinden noch intensiver als bislang zu begleiten und zu unterstützen“, kündigte Monsignore Austen an. Trotz der Umbrüche zeige sich in den sozialen und karitativen Initiativen und Projekten, die das Hilfswerk unterstützt, dass Kirche dort lebendig sei, wo sie kreativ und im Geist des Evangeliums auf Menschen zugehe und auskunftsfähig über die Inhalte des christlichen Glaubens sei.
Dafür stehen auch die 227 Projekte, die sich 2025 für den »Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln« beworben hatten – ein Rekordwert. „Diese Projekte und Initiativen sind die Kirche von heute für morgen: geistlich, nah, kreativ und voller Hoffnung. Sie erinnern uns daran, dass Kirche nicht nur ein Gebäude aus Stein ist, sondern gelebter Glaube, der sich in Beziehungen, Offenheit und Fürsorge zeigt.“ Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt werde auch künftig auf der Auseinandersetzung mit pastoralen Fragen rund um die Kirchenmitgliedschaft liegen, zu dem das Hilfswerk bereits eine pastorale Arbeitshilfe mit dem Titel „drinnen. draußen. (n)irgendwo?“ veröffentlichte. 2025 fand dazu ein internationaler Studientag statt. Auch beim Katholikentag in Würzburg setze das Bonifatiuswerk zu diesem Thema einen inhaltlichen Schwerpunkt.
Dass nach 2024 erneut mehr Geld für die Projektförderung bereitgestellt werden konnte, liegt unter anderem an den um fast 30 Prozent gestiegenen Mitteln des Diaspora-Kommissariats der deutschen Bischöfe. Die Einnahmen aus Kollekten, die sich auf mehr als 4,5 Millionen Euro belaufen (+5,3 Prozent), sind ebenso gestiegen wie die Einnahmen aus Erbschaften (+3,1 Prozent). „Trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen sind wir mit dem vergangenen Jahr zufrieden. Den Menschen, die unsere Arbeit unterstützen und
uns über ihren Tod hinaus ihr Vermögen zur Verfügung stellen, sind wir sehr dankbar“, betonte Bonifatiuswerk-Geschäftsführer Ingo Imenkämper.
Osnabrücks Bischof Dr. Dominicus Meier OSB bedankte sich bei dem Hilfswerk für die Unterstützung. Das Bonifatiuswerk sei für die katholische Kirche im Bistum Osnabrück ein wichtiger und zuverlässiger Partner. In den vergangenen zehn Jahren hat das Hilfswerk dort 102 Projekte mit mehr als 1,6 Millionen Euro gefördert, darunter neun BONI-Busse, die aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken seien. „Das Bonifatiuswerk unterstützt Bistümer und Gemeinden, wenn sich Situationen verändern, wenn es um Innovation geht und wenn wir neue Antworten auf die Fragen der Menschen brauchen“, betonte Bischof Dominicus Meier. Dies betrifft auch den Baubereich: So zum Beispiel aktuell in Emlichheim an der Grenze zu den Niederlanden. In der Pfarrei St. Joseph wurde das bisherige Gemeindehaus in die Pfarrkirche integriert, um Kirche und Gemeindeleben künftig flexibel unter einem Dach zu vereinen. Das vom Bonifatiuswerk mit 90.000 Euro geförderte Projekt reagiert auf sinkende Gottesdienstbesucherzahlen und hohe Unterhaltungskosten mit einem zukunftsweisenden Raumkonzept.
Im Bereich Bauhilfe sind 2025 im gesamten Fördergebiet des Bonifatiuswerkes 69 Projekte mit mehr als drei Millionen Euro vom Bonifatiuswerk unterstützt worden. Ein wichtiges Projekt ist auf den norwegischen Lofoten geplant. Dort muss die 200 Jahre alte Holzkirche dringend saniert werden. Ohne diese Maßnahme, die vom Bonifatiuswerk mit 25.000 Euro gefördert wird, könnte die behördliche Schließung drohen. Die Kirche der Heiligen Familie ist das älteste Gebäude auf der Inselgruppe. Auf einer Fläche von 1.200 Quadratkilometern leben etwa 23.000 Menschen. Die katholische Gemeinde auf den Lofoten ist klein und verstreut. Der Anteil an der Bevölkerung beträgt nur 1,6 Prozent. Manche Gläubige fahren stundenlang, um am Gottesdienst teilzunehmen.
Im Bereich Kinder- und Jugendhilfe wurden im vergangenen Jahr 796 Projekte mit fast 1,7 Millionen Euro unterstützt. 102 Initiativen im Bereich Glaubenshilfe wurden mit rund 750.000 Euro gefördert. Aus dem Budget der Verkehrshilfe stellte das Bonifatiuswerk rund 584.500 Euro für die Anschaffung von 22 BONI-Bussen zur Verfügung. Eine weitere wichtige Fördersäule des Spendenhilfswerks sind missionarische Personalstellen. Sie sind auch auf nichtkirchliche Zielgruppen ausgerichtet, sollen pastorales Neuland betreten oder ehrenamtliches Engagement in Gemeinden fördern. 2025 wurden vier solcher Stellen mit einem Gesamtvolumen von 330.000 Euro bewilligt.
Bonifatiuswerk-Präsident Manfred Müller erklärte, dass sich das Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität seit jeher als Möglich-Macher, Brückenbauer und Impulsgeber verstehe. „Wir wollen die Kirche in ökumenischer Verbundenheit als einen offenen und einladenden Ort gestalten, Atemräume des Glaubens unterstützen und innovative sowie bewährte Wege gehen“, sagte Müller. Mit Sorge blicken das Bonifatiuswerk und die Kirchen indes auf den Ausgang der Landtagswahlen im September in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin. „Es gibt Kräfte, die das Fundament unserer Gesellschaft aushöhlen wollen. Die AfD in Sachsen-Anhalt will etwa bei einer Regierungsübernahme die Zahlung der Staatskirchenleistungen verändern. Derlei Ansinnen unterschlägt, dass die Kirchen mit dem Geld vom Staat viele Schulen, Kindergärten sowie Jugendhilfeeinrichtungen und Bildungshäuser betreiben – Einrichtungen, die auch das Bonifatiuswerk unterstützt. Die Kirchen erfüllen damit eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Die AfD will hingegen einen anderen Staat. Wir setzen uns daher mit Herz und Haltung für Demokratie und Nächstenliebe ein.“
Den kompletten Jahresbericht 2025/2026 finden Sie auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes unter: www.bonifatiuswerk.de/de/download/
Der erste Gottesdienst wurde bereits in der Kirche St. Joseph gefeiert. Die offizielle Wiedereröffnung ist für den 21. Juni mit Bischof Dr. Dominicus Meier geplant. 90.000 Euro hat das Bonifatiuswerk für das Projekt zur Verfügung gestellt. Dort wurde ein „Gebäude im Gebäude“-Konzept umgesetzt, das heißt, die Gemeinderäume wurden in die Kirche integriert. Foto: Andreas Peters
Das Bonifatiuswerk ist das Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität. Es wurde 1849 in Regensburg gegründet und unterstützt katholische Christinnen und Christen dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben. Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert das Spendenhilfswerk Projekte in Deutschland, Nordeuropa sowie Estland und Lettland.
Projektförderungen des Bonifatiuswerkes im Jahr 2025 pro Diözese
Zahlen, Daten, Fakten zu den (Erz-)Bistümern in Deutschland (alphabetische Reihenfolge)
Bistum Aachen
Im Bistum Aachen hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr ein Projekt im Bereich Glaubenshilfe unterstützt. Die Gesamtfördersumme für die „Digitale Nikolausandacht“ der Pfarrei St. Laurentius in Nettersheim lag bei etwa 700 Euro.
Bistum Augsburg
Im Bistum Augsburg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr fünf Projekte im Bereich Glaubenshilfe unterstützt. Die Gesamtfördersumme lag bei mehr als 11.000 Euro. 4.000 Euro steuerte das Bonifatiuswerk zur Erweiterung des „Caféle mit Seele“ bei. Der Garten des Pfarrheims St. Peter und Paul wird als Ort der Begegnung und des Gesprächs genutzt. Weitere 6.000 Euro gingen an das diözesane Bonifatiuswerk Augsburg für zusätzliche Projektmittel.
Erzbistum Bamberg
Im Erzbistum Bamberg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr ein Projekt im Bereich Verkehrshilfe und ein Projekt im Bereich Glaubenshilfe unterstützt. Die Gesamtfördersumme lag bei knapp 28.000 Euro. Die katholische Kirchengemeinde Mariä Geburt in Hersbruck durfte sich über die Bewilligung von 27.500 Euro für die Anschaffung eines BONI-Busses freuen.
Erzbistum Berlin
Im Erzbistum Berlin hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 556.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 120 Projekte unterstützt – drei im Bereich Verkehrshilfe, vier im Bereich Bauhilfe, 108 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie fünf im Bereich Glaubenshilfe. Zu den Förderprojekten gehören unter anderem das „Haus Martha“ der Caritas Berlin. Mit 40.000 Euro unterstützte das Bonifatiuswerk die Ersteinrichtung der Kinder- und Jugendeinrichtung in Berlin-Pankow. Die Sanierung des Turms und des Innenraums der Kirche Maria Frieden in Berlin wurde mit 63.000 Euro gefördert. In Stralsund sollen innovative Pilgerformate mithilfe eine Personalstelle entwickelt werden, die das Bonifatiuswerk seit 2025 für zwei Jahre mit 55.000 Euro fördert.
Bistum Dresden-Meißen
Im Bistum Dresden-Meißen hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 472.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 175 Projekte unterstützt – fünf im Bereich Bauhilfe, 169 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie eines im Bereich Glaubenshilfe. Zu den Förderprojekten gehört beispielsweise das Caritasmobil, das Mitarbeitende der Caritas im gesamten Raum Sächsische Schweiz und im Osterzgebirge dabei unterstützt, direkt vor Ort Begegnungen zu ermöglichen. Das Angebot soll Gespräche erleichtern und konkrete Hilfe leisten, wo Einsamkeit, Orientierungslosigkeit oder gesellschaftliche Spannungen spürbar sind. Gleichzeitig ist das Caritasmobil im Einsatz für die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen und bringt das „SachsenSofa“ zu seinen Veranstaltungsorten – jenes Sofa, auf dem seit Jahren in ganz Sachsen engagiert über gesellschaftliche, ethische und religiöse Themen diskutiert wird. Das Bonifatiuswerk fördert das Caritasmobil mit mehr als 35.000 Euro aus dem Verkehrshilfe-Etat gefördert. www.bonifatiuswerk.de/presse Seite 5 von 8
Bistum Eichstätt
Im Bistum Eichstätt hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr zwei Projekte im Bereich Kinder- und Jugendhilfe gefördert. Mit einer Gesamtsumme von gut 500 Euro unterstützte das Hilfswerk „Tat.Orte guter Taten“ im Zuge der bundesweiten Nikolausaktion des Bonifatiuswerkes.
Bistum Erfurt
Im Bistum Erfurt hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 431.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 81 Projekte unterstützt – eines im Bereich Bauhilfe und 80 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählt unter anderem der Umbau der „Villa Schönborn”, ein derzeit leerstehendes Gebäude gegenüber dem Caritas Kinder- und Jugendhaus St. Vinzenz in Erfurt. Dort soll weiterer Wohnraum für Kinder und Jugendliche entstehen, deren Eltern sich aus unterschiedlichen Gründen nicht um ihre Kinder kümmern können. Mit 100.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk die Baumaßnahme. Religiöse Kinderwochen hat das Bonifatiuswerk im Bistum Erfurt mit mehr als 75.000 Euro unterstützt.
Bistum Essen
Im Bistum Essen hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 28.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden drei Projekte unterstützt – jeweils eines in den Bereichen Verkehrshilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Glaubenshilfe. So freute sich die Propsteipfarrei St. Marien Schwelm im Bistum Essen über einen neuen BONI-Bus. Die Pfarrei betreut drei Städte – neben Schwelm gehören auch Gevelsberg und Ennepetal zum Gebiet der Pfarrei. Weite Wege sind Alltag in der Pastoral. Der neue BONI-Bus kommt insbesondere älteren Menschen zugute, die nicht mehr mobil sind und zum Gottesdienst gebracht werden. Das Bonifatiuswerk unterstützte die Anschaffung des Fahrzeuges mit 27.000 Euro aus den Mitteln der Verkehrshilfe.
Erzbistum Freiburg
Im Erzbistum Freiburg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von knapp 39.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden sieben Projekte unterstützt – zwei im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie fünf im Bereich Glaubenshilfe. Zu den besonders kreativen Förderprojekten zählte der Song-Contest „Credo·Collab“ – eine gemeinsame Initiative der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Gesucht wurden Pop-Artists, die sich mit dem christlichen Glaubensbekenntnis in eigenen Songs auseinandersetzen. Gefördert wurde das Format mit mehr als 13.000 Euro aus den Mitteln der Bonifatiuswerk-Glaubenshilfe.
Bistum Fulda
Im Bistum Fulda hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 156.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 13 Projekte unterstützt – eines im Bereich Verkehrshilfe, vier im Bereich Bauhilfe, vier im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie vier im Bereich Glaubenshilfe. Zu den Förderprojekten gehört unter anderem der Bau eines barrierefreien Zugangs zur Stadtpfarrkirche Mariae Namen in Hanau, der mit 50.000 Euro unterstützt wurde. Der Pfarrei Heilig Kreuz in Frankfurt-Bergen-Enkheim wurde ein Zuschuss in Höhe von 27.000 Euro für die Anschaffung eines BONI-Busses bewilligt. Zu den innovativen Glaubenshilfe-Projekten zählt „SpiriBOW“ im Bonifatiuskloster Hünfeld, das mit 4.000 Euro gefördert wurde. Das erlebnispädagogische Angebot verbindet Bogenschießen mit spirituellen Impulsen und richtet sich bewusst an Menschen, die bislang wenig Berührung mit Kirche hatten. www.bonifatiuswerk.de/presse Seite 6 von 8
Bistum Görlitz
Im Bistum Görlitz hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 235.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 124 Projekte unterstützt – eines im Bereich Verkehrshilfe, fünf im Bereich Bauhilfe, 117 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie eines im Bereich Glaubenshilfe. Zu den großen Bauförderprojekten zählen die Sanierung der Kirchtürme der Pfarr - und Propsteikirche St. Maria Friedenskönigin in Cottbus (65.000 Euro) und die Modernisierung der Brandschutzanlage im Kinderhaus „St. Elisabeth“ in Hoyerswerda (20.000 Euro). Religiöse Bildungsmaßnahmen und Religiöse Kinderwochen wurden mit insgesamt 29.000 Euro gefördert.
Erzbistum Hamburg
Im Erzbistum Hamburg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von knapp 398.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 100 Projekte unterstützt – zwei im Bereich Verkehrshilfe, sechs im Bereich Bauhilfe, 90 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie zwei im Bereich Glaubenshilfe. Allein 84.000 Euro wurden für Religiöse Kinderwochen und religiöse Bildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Mit insgesamt mehr als 52.000 Euro förderte das Bonifatiuswerk die Anschaffung von BONI-Bussen für die Jugendarbeit des Vereins Don Bosco in Hamburg und der Pfarrei „Zu den Lübecker Märtyrern“ in Lübeck. 75.000 Euro bewilligte das Bonifatiuswerk für die Einrichtung eines „Raums der Stille“ in der katholischen Sophienschule in Hamburg.
Bistum Hildesheim
Im Bistum Hildesheim hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von knapp 304.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 13 Projekte unterstützt – drei im Bereich Verkehrshilfe, vier im Bereich Bauhilfe, drei im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie drei im Bereich Glaubenshilfe. Mit 100.000 Euro fließt der größte Teil der Fördersumme in den Bau des neuen Gemeindezentrums „City Patorale“ in Wolfsburg. Das Projekt war 2024 bereits mit 100.000 Euro bezuschusst worden.
Erzbistum Köln
Im Erzbistum Köln hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 8.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden zwei Projekte unterstützt – eines im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie eines im Bereich Glaubenshilfe. 7.500 Euro gingen an den Hildegardis-Verein Bonn, der sich mit dem bundesweiten Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ dafür einsetzt, den Anteil von Frauen in kirchlichen Leitungspositionen zu erhöhen.
Bistum Limburg
Im Bistum Limburg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 7.600 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden je zwei Projekte im Bereich Kinder- und Jugendhilfe und Glaubenshilfe unterstützt. Mit 5.000 Euro förderte das Bonifatiuswerk die Katholische Fachstelle Jugendarbeit in Wetzlar bei der Durchführung einer Studienreise nach Palästina und Israel. Dabei stand die Begegnung mit Juden und Muslimen auf dem Programm, um interreligiöse Perspektiven zu fördern und gegenseitiges Verständnis zu fördern. www.bonifatiuswerk.de/presse Seite 7 von 8
Bistum Magdeburg
Im Bistum Magdeburg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von knapp 512.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 139 Projekte unterstützt – zwei im Bereich Verkehrshilfe, fünf im Bereich Bauhilfe, 128 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie vier im Bereich Glaubenshilfe. Religiöse Kinderwochen wurden mit 52.000 Euro gefördert. 120.000 Euro flossen in den Umbau und die Erweiterung des Gemeindezentrums der Gemeinde St. Gertrud in Eisleben. 27.000 Euro bewilligte das Hilfswerk für die Anschaffung eines BONI-Busses für den „ConTakt-Förderverein für christliche Popularmusik“ in Halle (Saale). Der Bus ist zentrales Transportmittel für die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und zahlreichen Veranstaltungen im Bistum Magdeburg.
Erzbistum München-Freising
Im Erzbistum München-Freising hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr einen „Tat.Ort guter Taten“ im Zuge der bundesweiten Nikolausaktion des Bonifatiuswerkes mit 165 Euro unterstützt.
Bistum Münster
Im Bistum Münster hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 142.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 27 Projekte unterstützt – eines im Bereich Verkehrshilfe, zwei im Bereich Bauhilfe, 21 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie drei im Bereich Glaubenshilfe. So förderte das Bonifatiuswerk unter anderem Sanierungsarbeiten an der Kirche St. Marien in Oldenburg und der Hauskapelle im Haus Meeresstern auf Wangerooge mit jeweils 50.000 Euro.
Bistum Osnabrück
Im Bistum Osnabrück hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von knapp 130.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 35 Projekte unterstützt – eines im Bereich Bauhilfe, 28 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie sechs im Bereich Glaubenshilfe. Neben religiösen Bildungsmaßnahmen (9.000 Euro) förderte das Bonifatiuswerk Sanierungsarbeiten auf dem Gelände des Birgittenklosters Bremen (50.000 Euro).
Erzbistum Paderborn
Im Erzbistum Paderborn hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von gut 55.500 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 16 Projekte unterstützt – eines im Bereich Verkehrshilfe, zwei im Bereich Kinder- und Jugendhilfe sowie 13 im Bereich Glaubenshilfe. Für die pastorale Arbeit im Dekanat Siegen wurden 27.000 Euro zur Anschaffung eines neuen BONI-Busses beigesteuert. Das Westfälische Forum für Kultur und Bildung in Bielefeld erhielt 7.500 Euro für die Durchführung der Konferenz „Europa stärken – Partnerschaft pflegen“.
Bistum Passau
Im Bistum Passau hat das Bonifatiuswerk die „Gemeinschaft Emmanuel e.V.“ aus Altötting mit 4.000 Euro aus Mitteln der Glaubenshilfe unterstützt. Das Geld wurde für die Teilnahme am „Fest der Jugend Münster“ verwendet.
Bistum Regensburg
Im Bistum Regensburg hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr einen „Tat.Ort guter Taten“ im Zuge der bundesweiten Nikolausaktion des Bonifatiuswerkes mit 250 Euro unterstützt. www.bonifatiuswerk.de/presse Seite 8 von 8
Bistum Rottenburg-Stuttgart
Im Bistum Rottenburg-Stuttgart hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 168.500 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden 16 Projekte unterstützt – zwei im Bereich Verkehrshilfe sowie sechs im Bereich Glaubenshilfe. Allein 110.000 Euro flossen in eine auf zwei Jahre befristete Personalstelle beim Katholischen Bibelwerk in Stuttgart, die sich mit der Entwicklung einer Bibel-App befasst. Die Kirchengemeinde „St. Peter und Paul“ in Weil der Stadt wurde mit 27.000 Euro bei der Anschaffung eines neuen BONI-Busses unterstützt.
Bistum Speyer
Im Bistum Speyer hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 16.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden drei Projekte im Bereich Glaubenshilfe unterstützt. Allein 13.000 Euro wurden für die Schaffung sogenannter Pionier-Stellen beim Bischöflichen Ordinariat Speyer zur Verfügung gestellt. Sie sollen Segensorte als offene, gastfreundliche und spirituelle Räume gestalten.
Bistum Trier
Im Bistum Trier hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Projekte mit einer Gesamtsumme von mehr als 32.000 Euro gefördert. Mit dem Geld wurden acht Projekte unterstützt – sieben im Bereich Glaubenshilfe sowie eines im Bereich Verkehrshilfe: Die Pfarrei St. Franziskus in Hermeskeil freute sich über die Bewilligung von 27.000 Euro für die Anschaffung eines neuen BONI-Busses, mit dem mehr Menschen die Teilhabe am Gemeindeleben ermöglicht wird.
Auf den norwegischen Lofoten muss die 200 Jahre alte Holzkirche dringend saniert werden. Die Kirche der Heiligen Familie ist das älteste Gebäude auf der Inselgruppe. Ohne diese Maßnahme, die vom Bonifatiuswerk mit 25.000 Euro gefördert wird, könnte die behördliche Schließung drohen
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