12.11.2025
In der aktuellen Folge des YouTube-Formats „Laut
gedacht“ spricht der Musikwissenschaftler und -kabarettist Dr. Pop, bürgerlich Markus Henrik, über die positiven Einflüsse von Musik auf unsere Psyche. Er erklärt, wie Klänge und Melodien uns
durch schwierige Zeiten tragen können, gibt praktische Tipps und zeigt mit vielen Anekdoten zu bekannten Songs und Künstler:innen, dass musikalische Werke nicht nur unterhalten, sondern auch
trösten und unterstützen können.
Laut gedacht mit Dr. Pop – jetzt auf frnd.tv
In der neuen Folge von „Laut gedacht“ spricht Musikwissenschaftler und -kabarettist Dr. Pop, bürgerlich Markus Henrik, über die Wirkung von Musik
auf unsere Emotionen. Er erklärt, warum Musik nicht nur unterhält, sondern tatsächlich gesünder machen kann. „Wer regelmäßig unter der Dusche singt, hat ein besseres Immunsystem“, sagt Dr. Pop
und verweist auf Studien, die zeigen, dass gemeinsames Musizieren Endorphine freisetzt und sogar vor depressiven Verstimmungen schützen kann.
Doch die Kraft der Musik entfaltet sich laut dem Musikwissenschaftler nicht nur beim aktiven Instrumente spielen oder Singen. „Man kann auch Musik hören, wenn es einem nicht so gut geht“, rät er.
Besonders hilfreich sei es, sich Playlists zusammenzustellen, „die vielleicht ein bisschen traurig beginnen und dann immer positiver werden“. So könne man sich an schlechten Tagen selbst aus
kleinen Krisen herausholen.
Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen und alltagsnahen Tipps führt Dr. Pop durch eine Reise emotionaler Musikgeschichte. Er erzählt von Adele, Bob Dylan und Beethoven, von gebrochenen Herzen,
großen Hymnen, und davon, wie Gefühle Einzelner, in einem Song verpackt, zum Halt für viele werden können. Besonders bewegt ihn die Geschichte des Fender Rhodes: Dessen Erfinder wollte etwas
Heilendes für verletzte US-Soldaten schaffen und legte damit den Grundstein der Musiktherapie.
Am Ende steht für Dr. Pop fest: Musik begleitet eine entscheidende gesellschaftliche Entwicklung. „Ich finde es großartig, dass heute offener über emotionale Krisen gesprochen wird“, sagt der
Kabarettist und Musiker.
Das vollständige Gespräch mit Dr. Pop ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal frnd.tv zu sehen.
Dieses FRND-Projekt wird durch die Deutsche Depressionsliga und die Kaufmännische Krankenkasse im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20h Sozialgesetzbuch V gefördert.
Laut gedacht ist ein Format von frnd.tv, in dem Prominente und Betroffene offen über Depression, Suizid und
mentale Krisen sprechen. Die Gäste teilen ihre Erfahrungen und zeigen, wie wichtig es ist, über psychische Gesundheit zu sprechen.
Freunde fürs Leben e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Depression und Suizid aufklärt. Freunde fürs Leben holen junge Menschen dort ab, wo sie sich ohnehin aufhalten: Im Internet und in sozialen Netzwerken. So bieten sie einen niederschwelligen und sympathisch-modernen Zugang zu einem sehr schweren Thema. Der Effekt wird durch die Arbeit mit Prominenten wie Klaas Heufer-Umlauf, Samy Deluxe oder Nora Tschirner verstärkt. Sie zeigen auf der Website ihr Gesicht und sprechen als Testimonials auf dem YouTube-Kanal frnd.tv in verschiedenen Formaten offen über eigene Erfahrungen mit den Themen Depression und Suizid.
Autor: Frnd; zusammengestellt von Gert Holle - 12.11.2025
