25.03.2025
(Berlin/Helsinki/jd) – Deutschland leidet unter einem massiven Fachkräftemangel, insbesondere im Pflegebereich. Bis 2030 werden hierzulande über 500.000 Pflegekräfte fehlen. Besonders dramatisch ist die Lage im Osten des Landes, wo bereits 35 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre sind – und die Zahl der Pflegebedürftigen weiter steigt. Doch anstatt dringend benötigte Fachkräfte aus dem Ausland willkommen zu heißen, hält Deutschland an einem Bürokratiewahnsinn fest, der qualifizierte Arbeitskräfte in andere Länder vertreibt.
Anerkennung? Fehlanzeige!
Während Länder wie die USA, Kanada oder Finnland ausländische Fachkräfte sofort in den Arbeitsmarkt integrieren und fehlende Qualifikationen parallel zur Arbeit nachholen lassen, werden in Deutschland Abschlüsse oft jahrelang nicht anerkannt. Hochqualifizierte Pflegekräfte, Ingenieure oder IT-Experten aus dem Ausland sind gezwungen, monate- oder sogar jahrelang auf eine bürokratische Entscheidung zu warten – und gehen in der Zwischenzeit dorthin, wo sie sofort arbeiten können.
„Deutschland kann es sich schlicht nicht mehr leisten, so weiterzumachen“, sagt Pekka Nebelung, CEO von Jobilla Deutschland und Senator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft. „Während wir hier über Dokumente streiten, sind dieselben Fachkräfte in den USA bereits im Job. Und wir fragen uns, warum wir die besten Leute nicht bekommen? Ganz einfach: Weil wir sie vergraulen!“
Finnland zeigt, wie es geht
Nebelung, gebürtiger Finne, kennt das deutsche System und seine Hürden genau – und sieht, wie es andere Länder besser machen:
„Deutschland hält sich für ein Innovationsland, aber im Recruiting stehen wir uns selbst im Weg. Wir brauchen dringend einen Kurswechsel – sonst bleibt uns bald niemand mehr, der unsere Senioren pflegt oder unsere Wirtschaft am Laufen hält“, warnt Nebelung.
Appell an die Politik: Weg mit den Hürden!
Statt über Fachkräftemangel zu klagen, sollte die Bundesregierung jetzt handeln:
„Jede Woche verlieren wir hochqualifizierte Menschen an andere Länder. Wie lange wollen und können wir uns das noch leisten?“, fragt Nebelung. „Wer Fachkräfte will, muss sie auch arbeiten lassen – nicht mit Bürokratie vertreiben!“
Über Pekka Nebelung
Pekka Nebelung ist Geschäftsführer von Jobilla Deutschland und hat das Unternehmen mit einem engagierten Team in den vergangenen Jahren zu stetigem Wachstum geführt. Er ist Mitglied im Bundeswirtschaftssenat des Mittelstands, einem 350-köpfigen Exzellenz-Gremium des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien, das Deutschland mit Ideen, Impulsen und Initiativen zukunftsfähig machen will.
Als bekannter Trompeter und Musiker ist Pekka Nebelung weit über die Kulturszene seines Heimatlands bekannt und sucht auch heute noch Entspannung und Inspiration in der Musik. Mit seiner internationalen Perspektive will er positive wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland begleiten und begünstigen.
Über
Jobilla
Jobilla ist ein führendes Unternehmen im Bereich digitales Recruiting und Headhunting. Durch den Einsatz modernster Technologien und innovativer Methoden unterstützt Jobilla Unternehmen dabei,
die besten Talente zu finden und erfolgreich zu rekrutieren. Mit Hauptsitz in Helsinki und Niederlassungen weltweit setzt Jobilla neue Standards im Recruiting und leistet einen wichtigen Beitrag
zur Digitalisierung des Arbeitsmarkts.