4.04.2025
(Dresden/Trier/Bonn/mb) - Pünktlich vor Beginn der Kar- und Ostertage laden das Deutsche Liturgische Institut und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen in Verbindung mit der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, dem Österreichischen Liturgischen Institut und dem Pius-Parsch-Institut am Sonnabend, 5. April 2025 von 9.30 bis 13.00 Uhr zu einem digitalen Angebot ein, das in die liturgischen Feiern zwischen Gründonnerstag und Fronleichnam, in deren Zentrum die Eucharistie steht, und ihre dichte Theologie und Spiritualität einführt.
Die digitale Veranstaltung verbindet in drei Abschnitten, welche das Letzte Abendmahl und die Erinnerung daran in der gegenwärtigen Messfeier, die liturgische Dramaturgie von Gründonnerstag über Karfreitag bis Ostern sowie die Osterzeit bis hin zum Fronleichnamsfest näher beleuchten, Biblisches, Geistliches und Praktisches und bezieht auch bekannte Kirchenlieder mit ein. Drei individuelle Zeugnisse von Christinnen und Christen, für welche die Feier der Eucharistie in ihren vielfältigen Ausprägungsformen persönlich eine ganz besondere Bedeutung hat, runden das Format ab.
In Theologie und Spiritualität eintauchen und bewusst feiern
„Die bewusste Feier von Jesu Sterben und Auferstehen will uns helfen, als österlich-frohe Menschen zu leben. Eucharistie ist dankbare Erinnerung und alltägliches Lebensprogramm gleichermaßen“, gibt Dr. Marius Linnenborn, Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier, einen Ausblick auf das Programm des Vormittags. „Vor den großen Festen im Kirchenjahr eine Möglichkeit zu bieten, persönlich in deren Theologie und Spiritualität einzutauchen und Anregungen für die eigene Feiern in Familie oder Kirchengemeinde zu bekommen, ist für uns angesichts der großen Nachfrage danach aus dem ganzen deutschsprachigen Raum ein Herzensanliegen“, freut sich Prof. Dr. Marco Benini, Liturgiewissenschaftler an der Theologischen Fakultät Trier, auf die Fortsetzung der inzwischen bewährten Kooperation, zu dem er erneut drei anschauliche Vorträge beisteuern wird.
Dr. Ulrike Irrgang, Direktorin der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, unterstreicht ebenfalls den Mehrwert des Angebots: „An Ostern feiern wir Christinnen und Christen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Genau genommen tun wir dies nicht nur einmal im Jahr, sondern Sonntag für Sonntag in der Eucharistie. Sich jene Hoffnung immer wieder neu zu vergegenwärtigen, ist für viele Menschen eine unschätzbare Kraftquelle. Dieses Glaubensgeheimnis tiefer zu erschließen – und in eine heutige Sprache, die auch säkularen Ohren verständlich ist, zu übersetzen, ist gerade in Zeiten, in der bei manchen die Zuversicht schwindet, Kernauftrag einer Kirche, die sich nicht scheut, bis an die Ränder des Lebens zu gehen.“
Teilnahme individuell oder in Gemeinschaft möglich
Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist sowohl individuell vom heimischen Rechner aus als auch mit der Gemeinde vor Ort gemeinsam möglich. Um dazu einzuladen, stehen für Gemeinden bereits unterschiedliche Werbematerialien zum Download zur Verfügung. Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Blick sind sowohl kirchliche Haupt- und Ehrenamtliche wie beispielsweise Küsterinnen und Kantoren, Kommunionhelferinnen oder Lektoren, aber auch alle weiteren Interessierten.
Ausführliche Informationen, Downloads für Kirchengemeinden und die
Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter
www.lebendig-akademisch.de/ostern