2.04.2025
Die Kirche ist in die Jahre gekommen. Ob in der evangelischen oder in der katholischen Variante: Es steht nicht gut um sie. Manche halten sie für nicht mehr überlebensfähig. Hans Hentschel will das nicht einfach so hinnehmen und kontert mit Humor. In „Der Tod der alten Dame“ beschreibt er die Geschichte der alten Dame Kirche, schildert ihre Krankheit und liefert eine Diagnose. Es werden Behandlungsmöglichkeiten bedacht, Medikamente vorgeschlagen und eine Reha angedeutet. Ein ebenso spitzzüngiges wie liebenswertes Buch, das den Debatten mehr Leichtigkeit gibt und neben bittere Pillen immer auch die Ermutigung setzt.
Hans Hentschel, Jahrgang 1956, war Pastor in Hessen und Niedersachsen und zuletzt Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bramsche (Osnabrück). Bekannt ist er als „Sonntagsmaler“, der im Auftrag der Landeskirche Hannover malend und erzählend auf Youtube stets mit einem Augenzwinkern theologische Fragen beantwortet: www.sonntagsmaler.de.
Hans Hentschel
Der Tod der alten
Dame
Gibt es Hoffnung für Mutter Kirche?
160 Seiten,
Hardcover
€ 20,00
ISBN 978-3-532-62901-7
Am 20. März 2025 im Claudius Verlag erschienen.
Gibt es Hoffnung für Mutter Kirche? Diese Frage stellt sich Hans Hentschel in seinem ebenso scharfsinnigen wie humorvollen Buch "Der Tod der alten Dame". Die Kirche, einst kraftvolle Institution, scheint heute altersschwach und krisenhaft. Doch ist ihr wirklich nicht mehr zu helfen?
Hentschel beschreibt die Kirche als eine betagte Dame, gezeichnet von historischen Irrtümern, Skandalen und gesellschaftlichem Bedeutungsverlust. Sie liegt auf der Intensivstation der modernen Welt, ihr Zustand kritisch – aber nicht hoffnungslos. Mit einem feinen Gespür für die Herausforderungen der Gegenwart analysiert der Autor die Krankheiten der Kirche, stellt Diagnosen und wagt sich sogar an Therapieansätze. Dabei gelingt ihm eine Gratwanderung zwischen scharfer Kritik und tiefer Zuneigung zu der Institution, die sein Leben geprägt hat.
Das Buch verbindet Ernsthaftigkeit mit Leichtigkeit. Es nimmt die Debatte um die Zukunft der Kirche auf, ohne in Resignation zu verfallen. Hentschel plädiert für einen humorvollen, aber nicht gleichgültigen Umgang mit den Problemen und zeigt Wege auf, wie die Kirche nicht nur überleben, sondern neu aufleben könnte. Die Mischung aus theologischer Expertise, erzählerischem Witz und liebevoller Kritik macht "Der Tod der alten Dame" zu einer erfrischenden und inspirierenden Lektüre für alle, denen die Zukunft der Kirche am Herzen liegt.
Warum sollten Leserinnen und Leser dieses Buch kaufen? Weil es ihnen neue Perspektiven eröffnet. Weil es Hoffnung macht. Und weil es zeigt, dass Veränderung möglich ist – wenn wir bereit sind, den Wandel mitzugestalten. - Gert Holle, Herausgeber und leitender Redakteur von "WIR IM NETZ - Kultur und Glaube Aktuell" / www.wirimnetz.net
Hans Hentschel: Der Tod der alten Dame
Gibt es Hoffnung für Mutter Kirche?
160 Seiten, Hardcover
€ 20,00
ISBN 978-3-532-62901-7
Erscheint am 20. März 2025 im Claudius Verlag.
Autor: Claudius Verlag; zusammengestellt von Gert Holle - 2.04.2025