Liebe Leserin, lieber Leser,
auch in dieser Woche gab es wieder zahlreiche interessante und unterhaltsamen Beiträge. Damit Sie nichts verpassen, haben wir für Sie diesen Newsletter zusammengestellt, der einige Highlights zeigt. Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich inspirieren zu lassen und wünschen Ihnen ein gesegnetes Wochenende.
Alles Liebe
Gert Holle
Herausgeber und leitender Redakteur
WIR IM NETZ
18.02.2025
„Kritisches Denken ist keineswegs nur den Besserwissern vorbehalten, sondern vor allem für die Neugierigen, die Fantasievollen, die Kreativen gemacht“, davon ist der Philosophie-Dozent Martin Cohen überzeugt. Mit seinem neuen Buch „Kritisches Denken und Argumentieren für Dummies“ hilft der Experte seinen Lesern, das reflektierende Denken zu schärfen, den Sinn für kritische Analysen zu verbessern und effektive Argumente zu finden.
Angedacht: Gut Ding will Weile haben - von und mit Gert Holle
Was mein Lieblingsessen ist? Spinat, Kartoffeln und Spiegelei! Und mein
Lieblingslied? „In the Ghetto“ von Elvis. Und … – halt, sie sollen ja wissen, um was es geht! Meine Frau hatte zwei „Freunde-Bücher“ aus ihrem Kindergarten mitgebracht – so etwas wie ein modernes
Poesiealbum für die ganz Kleinen – und stellte mir nun ein paar Fragen daraus. „Gar nicht so einfach, sich spontan auf ein ‚Lieblings-Was-auch-immer‘ festzulegen“, stellte ich fest. - „Was ist
Deine Lieblingstätigkeit?“ Sie sah mich erwartungsvoll an. Und nach einem kurzen Moment sagte ich: „Abwaschen!“- „Warum um alles in der Welt ‚Abwaschen‘? Wir haben doch eine
Geschirrspülmaschine!“ Meine Frau schüttelte verständnislos den Kopf. – Sie wusste natürlich nichts von den tollen Gesprächen, die ich in meiner Kindheit und Jugend oft beim Abwaschen mit meinem
Vater führen konnte. Er spülte, ich trocknete ab, reine Männersache. Und während dessen hatten wir genug Zeit, um über Gott und die Welt zu reden.
Ein paar Tage später. Wir waren zu Gast bei meinem Schwiegervater, der keine Spülmaschine besitzt. Nach dem Essen wurde abgewaschen. Meine Frau spülte, ich trocknete ab – ein guter Mix. Doch es
kam kein Gespräch auf. Geordnet tauchte sie Teller für Teller ins Wasser, wusch sie ab und stellte sie dann zum Ablaufen an den Beckenrand. Es ging ruckzuck, auch mit den Bestecken. Während mein
Vater früher erst einmal einen Großteil des Geschirrs zum Einweichen in die Schüssel gelegt hatte und der Schmutz sich wie von selbst löste, wartete meine Frau mit einer vollkommen anderen
Technik auf: Sie löste sofort mit Putzen und Schrubben den Dreck! Das ging wesentlich schneller, doch die Zeit für ein Gespräch war dahin. Stattdessen machte ich mir so meine Gedanken: Müssen wir
eigentlich immer alles aus eigener Kraft meistern? Gut Ding will doch Weile haben! – Wenn ich beispielsweise einen Text schreibe, lasse ich – ähnlich wie bei meinem Abwasch – die Zeit für mich
arbeiten. Ich habe eine Idee, lege sie erst einmal zur Seite und dann wird aus der Idee ein Gedankengebäude - und schließlich ein Text. Den lege ich dann wieder zur Seite, feile später an dem
einen oder anderen Satz. In meinen Schreibwerkstatt-Seminaren sage ich oft zu den Teilnehmern: „Lasst euch Zeit. Das Schreiben guter Texte für einen Gemeindebrief gelingt selten beim ersten
Versuch. Texte müssen erarbeitet werden. Aber setzt euch nicht unter Druck. Auch ein Goethe hat seine Gedichte zig Mal im Nachhinein verbessert. Dabei hat er auch die Zeit für sich arbeiten
lassen. Gut Ding will eben Weile haben.“
Diese Weisheit entnehme ich auch dem verkürzten Schöpfungsbericht aus den ersten beiden Kapiteln unserer Bibel, der an diesem Wochenende die Grundlage für so manche Predigt sein wird. Gottes
Schöpfergeist ruft Himmel und Erde gleichsam aus dem Nichts hervor. Doch das macht er nicht mit einem Fingerschnippen, sondern an sieben Tagen. Oder waren es genau genommen nicht doch nur sechs?
Dass diese Geschichte keine wissenschaftliche Darstellung sein will, sondern dem Glauben von Erzählern vor rund dreitausend Jahren entspricht, dürfte bekannt sein. Insofern ist es eher
Haarspalterei, ob der siebte Tag, an dem Gott ruhte, in den Schöpfungsprozess eingebunden ist. Wichtiger erscheint mir die Tatsache, dass für die Erzähler der Geschichte die Zeit des Schaffens
und die Zeit der Ruhe zusammengehören. Und ein Satz, der mit dem sechsten Tag verbunden ist, gefällt mir dabei besonders: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr
gut.“ Er ist Bindeglied zwischen Arbeit und Ruhephase, die wiederum mit dem siebten Tag verknüpft ist, an dem laut Bericht die Schöpfung vollendet wurde. Somit zeigt sich, dass die Schöpfung und
das darin entstandene Leben mehr sind, als das, was aktiv getan werden kann. Dafür steht seit jeher unser Glauben. - „Aus der Kraft des Glaubens bekommt etwa der Umgang mit der Zeit oder mit
eigenem und fremdem Versagen eine andere Qualität. Sich in diesen Horizont zu stellen, fordert heraus – und entlastet zugleich. Denn es erinnert uns daran, dass Leben mehr als machen
ist.“
Der Pastorale Raum Daun geht neue Wege, um den Kontakt zu den Pfarrangehörigen auch jenseits der großen Feste wie Taufe und Kommunion zu halten.
24.02.2025
Von Simone Bastreri
(Daun/sb) – Taufe, Erstkommunion und eventuell noch Firmung und kirchliche Trauung: Das sind bei zahlreichen Kirchenmitgliedern neben Weihnachten mitunter die einzigen Tage, an denen sie Kontakt zur Kirche und ihren Institutionen haben. Die Zeit dazwischen? Funkstille. Damit sich das ändert, will der Pastorale Raum (PastR) Daun etwas Neues wagen und all jene ansprechen, die zwar noch auf dem Papier katholisch sind, aber von den Angeboten in den Pfarreien vor Ort kaum etwas wissen. Besonders eine Gruppe hat sich das Seelsorgeteam herausgepickt und möchte diese gezielt ansprechen: Die 30- bis 45-Jährigen. Dazu flattert in diesen Tagen ein persönlicher Brief in die Briefkästen der Katholiken in dieser Altersgruppe.
Unter dem fetten Schriftzug „Glücksmomente“ stellt sich das als Comicfiguren gezeichnete Seelsorgeteam vor und lädt zu verschiedenen Angeboten ein – von kostenlosen Yoga-Workouts mit Gemeindereferent Bernd Schmitz (41) bis hin zu Krabbelgottesdiensten oder Picknicks für Paare mit Pastoralreferentin Judith Michels (32). Auch Pfarrer und Dekan Jonas Weller (39) ist mit von der Partie und bietet Gesprächsgelegenheiten oder auch ein „Stilles Gebet“ ohne viele Worte. Nicht nur, weil sie alle drei selbst zu dieser Altersgruppe gehören, hätte das Team Leute im mittleren Alter in den Blick genommen, erklärt Michels. „Wir wollen uns an eine Zielgruppe wenden, die sich oft von der Kirche nicht gesehen und nicht angesprochen fühlt. Ihnen wollen wir sagen: Wir sind mit unseren Angeboten auch für euch da . Die Kirche hat schließlich den Auftrag, für alle attraktiv zu sein. Da braucht es sicher eine Wende in der Perspektive der Pastoral und auf die wollen wir uns einlassen.“
„Wenn Menschen miteinander Freude haben, ist das eine Gotteserfahrung,“ sagt Pater Albert Seul aus dem Wallfahrtsort Klausen in der Eifel. Deshalb gibt’s in Klausen „Kultur in der Wallfahrtskirche“. Mehr darüber im Podcast „himmelwärts und erdverbunden“.
24.02.2025
Von Stefan Weinert
„Wenn Menschen miteinander Freude haben, ist das eine Gotteserfahrung,“ sagt Pater Albert Seul aus dem Wallfahrtsort Klausen in der Eifel. Deshalb möchte er, dass die Wallfahrtskirche in Klausen ein „happy place“ ist. Und so finden dort – neben Gottesdiensten und Wallfahrten – auch Bücherlesungen, Talks und Konzerte statt. Doc Caro war da und Gregor Gysi, Guildo Horn und Die Prinzen; dieses Jahr kommen unter anderem Jean Asselborn und die Coverband Still Collins. Über „Kultur in der Wallfahrtskirche“ erzählen Pater Albert und der ehrenamtliche Veranstaltungskoordinator Tobias Marenberg im Gespräch mit Stefan Weinert im Podcast „himmelwärts und erdverbunden“.
24.02.2025
(LONDON, U.K./ltm) – Die aufstrebende britische Country-Pop-Sängerin und Songschreiberin Chanel Yates hat am vergangenen Freitag bekannt gegeben, dass ihre neue Single „Big Girl Boots“ am 7. März über Platoon veröffentlicht wird. „Big Girl Boots“ kann hier vorbestellt werden.
Die Ankündigung folgt auf die Nachricht, dass Chanel auf dem C2C: Country To Country Festival sowohl in London als auch in Glasgow nächsten Monat (14. bis 16. März) auftreten wird.
„Big Girl Boots“ ist ein ermutigender Soundtrack, der die Hörer:innen ermutigt, die schwierigsten Momente des Lebens zu meistern. Chanel sagt über den Song: „Stell dir die beste Freundin vor, die dir immer die besten Ratschläge gibt und dir das Selbstvertrauen gibt, das du brauchst, um dich wie dein bestes und schlechtestes Ich zu fühlen - das ist es, was ‚Big Girl Boots‘ ist. Es ist mehr als nur ein Trennungslied, es ist sozusagen ein Mantra für ein mutiges Leben. Ich habe diesen Song als Wohlfühlhymne für alle geschrieben, die ein bisschen mehr Mut brauchen, um alles zu meistern, was das Leben ihnen vorsetzt. Egal, ob du dich nach einer schweren Trennung wieder aufrappelst, die Kraft findest, eine giftige Beziehung zu verlassen, einen großen Traum verfolgst oder einfach nur versuchst, das alltägliche Chaos zu überleben, dies ist deine Erinnerung daran, die Stiefel anzuziehen und aufrecht zu stehen (selbst wenn du so klein bist wie ich).“
24.02.2025
Die Freude der Musik – Eine Besinnung zu "The Musicmaker"
Musik begleitet uns durch das Leben. Sie tröstet uns in schweren Zeiten, feiert mit uns in glücklichen Momenten und gibt unserem Innersten eine Stimme. "The Musicmaker" erzählt von dieser tiefen Verbindung zur Musik – von einem Musiker, der sich dem Fluss der Melodien hingibt, der einfach spielt und singt, weil es aus ihm herausströmt.
Diese Freude an der Musik ist kein Zufall. Schon in der Bibel spielt
Musik eine besondere Rolle. Der Psalmist ruft aus:
"Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!" (Psalm 98,1)
David, selbst ein Musiker, wusste um die Kraft der Klänge. Mit seiner Harfe besänftigte er den verstörten König Saul (1. Samuel 16,23). Musik war schon damals eine Brücke – zwischen Menschen,
aber auch zwischen Mensch und Gott.
Musik als Ausdruck des Lebens
Der antike Philosoph Platon erkannte in der Musik mehr als nur Unterhaltung. Für ihn war sie ein Spiegel der Seele, eine Kraft, die den Menschen formt. Er schrieb: "Musik gibt der Seele eine eigene Moral, dem Universum eine Seele, dem Geist Flügel, der Phantasie einen Flug und allem Leben eine Freude."
Auch Augustinus, Kirchenvater des 4. Jahrhunderts, erkannte die göttliche Dimension der Musik: "Wer singt, betet doppelt." Musik ist nicht nur Klang, sondern auch eine Sprache des Herzens – eine Art, mit Gott in Verbindung zu treten.
In der heutigen Zeit sieht der Neurologe Oliver Sacks Musik als etwas, das tief in unser Wesen eingewoben ist. Er sagt: "Musik kann uns zu uns selbst zurückbringen." Sie weckt Erinnerungen, heilt Verletzungen und schenkt Hoffnung.
Ein Lied, das befreit
"The Musicmaker" lädt uns ein, Musik nicht nur zu hören, sondern sie zu leben. Es geht darum, sich von Melodien tragen zu lassen, dem Rhythmus des Lebens zu vertrauen und zu erkennen: Gott hat jedem von uns eine eigene Melodie ins Herz gelegt.
Vielleicht fühlen wir uns manchmal unsicher, zweifeln an unserem Weg oder
haben Angst, die falschen Noten zu spielen. Doch das Lied erinnert uns:
"Just play whatever, it all falls in place."
(Spiel einfach drauflos, es wird schon passen.)
Das ist eine wunderbare Botschaft des Vertrauens – ins Leben, in die Musik und in Gott.
Gebet: Lass mich Deine Melodie spielen
Guter Gott,
Du hast mir das Geschenk der Musik gegeben,
die mich erhebt, tröstet und belebt.
Hilf mir, die Melodie meines Lebens zu finden,
mich nicht von Zweifeln oder Angst bremsen zu lassen,
sondern mutig zu spielen, zu singen und zu tanzen.
Lass meine Musik Licht für andere sein,
ein Klang der Freude, der Liebe und des Friedens.
Amen.
Segen: Dein Leben, Deine Melodie
Der Herr segne Dich und Deine Musik.
Er schenke Dir Töne der Hoffnung,
Rhythmen des Friedens
und eine Melodie, die Dein Herz zum Klingen bringt.
Sei mutig – spiele Dein Lied!
Amen.
Aufgrund der überragenden Nachfrage - zwei Zusatzkonzerte in Deutschland.
24.02.2025
(Frankfurt/ln) - Der zehnfache GRAMMY®- und zweifache Oscar®-Preisträger, Songwriter und Produzent FINNEAS hat seine bis dato größte Headliner-Tour For Cryin' Out Loud! : The Tour angekündigt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird FINNEAS seine Fans mit zwei weiteren intimen Shows im Juli 2025 in München und Wien erweitern. Die Konzerte in Hamburg, Berlin und Köln sind bereits ausverkauft.
Neben Deutschland folgen 2025 weitere Auftritte in Irland, Großbritannien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Belgien, den Niederlanden und Frankreich. Die neuen Europa-Shows markieren FINNEAS größte Headliner-Tour in dieser Region. Zuvor trat er am 30. August 2023 im Electric Ballroom in London, UK, auf und war im Juni 2023 Teil des Global Citizen Live Events in Paris, Frankreich. For Cryin' Out Loud! : The Tour wird die Fans mit FINNEAS zeitlosen und gefühlvollen Hits, seinem einzigartigen, innovativen Sound und seinen charakteristischen, warmen Melodien in ihren Bann ziehen.
24.02.2025
DELUXE ALBUM BARELY BLUE HIER ERHÄLTLICH
Neuer Track „I Wish You Would“ mit Mackenzie Carpenter jetzt erhältlich
(LONDON, U.K./ltm) – Das GRAMMY®-nominierte Trio MIDLAND hat bekannt
gegeben, dass sie ihren texanischen Country-Swagger diesen Sommer nach Europa bringen und eine Reihe von Headline-Terminen in Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien spielen werden.
Diese Shows folgen auf die Headline-Auftritte der Band beim C2C: Country to Country in Berlin (8. März) und Rotterdam (9. März) im nächsten Monat und beinhalten ihre ersten Headline-Termine in Großbritannien seit 2022, die mit einem Auftritt beim The Long Road Festival beginnen. Ausführliche Informationen finden Sie unten und der Ticketverkauf beginnt am Freitag, 28. Februar, um 10 Uhr Ortszeit hier.
Sir Tom Jones bestätigt Konzerte für 2025
Auftritte in Stuttgart, Berlin, Baden-Baden und Bremen
24.02.2025
(Frankfurt/ln) - Tom Jones kehrt mit seiner „Defy Explanation“ Tour im Juni und Juli 2025 auf deutsche Bühnen zurück. Zwischen dem 16 Juni und 22. Juli gastiert der Sänger in Stuttgart, Berlin, Baden-Baden und Bremen nachdem ihn das Publikum bei seinen Auftritten in Deutschland im Juni 2024 euphorisch feierte.
In den über 50 Jahren seiner Karriere hat Tom Jones immer wieder seine erstaunlichen Stärken unter Beweis gestellt. Der Sohn eines Bergarbeiters aus dem walisischen Pontybridd stieg zur Ikone des Showgeschäfts auf. Überschäumende Bühnenpräsenz und eine enorme Variabilität machten ihn international zu einem der gefragtesten Live-Performer.
25.02.2025
(Stuttgart/swr) - „Grand Theft Auto“, „The Witcher“, „Fifa“: Videospiele sind das größte Unterhaltungsmedium der Welt, größer als Film und Musik zusammen. Für diesen Erfolg sind vor allem sogenannte Triple-A-Spiele verantwortlich. Das sind teuer produzierte Blockbuster, deren Macher:innen unter enormem Erfolgsdruck stehen. Ein Druck, der Konsequenzen für die Arbeitsbedingungen hat: In „Crunch“ erzählen Entwickler:innen nicht nur von ihrer Liebe zu Games – sondern auch von den oft ausbeuterischen Strukturen in der größten Unterhaltungsindustrie der Welt, von Machtmissbrauch, Ausbeutung und Burnouts. Der Film greift als ein Beispiel auch den Missbrauchsskandal bei Ubisoft in Frankreich auf, der im März 2025 verhandelt werden soll. Der 90-minütige Dokumentarfilm ist ab 4. März in der ARD Mediathek abrufbar und am 27. März im SWR zu sehen.
Pitbull
bringt seine Party After Dark Tour
im Juni 2025 erneut nach Europa
Konzerte in
Hamburg, Frankfurt und Berlin
Special Guest: Shaggy (Hamburg und Berlin)
25.02.2025
(Frankfurt/ln) - Nach einer vollständig ausverkauften fünftägigen Konzertreise durch Europa in dieser Woche und der rekordverdächtigen The Trilogy Tour im vergangenen Jahr, kündigt der internationale Superstar Pitbull die mit Spannung erwartete Rückkehr seiner Party After Dark Tour nach Europa an. Mit dabei als Special Guest in Hamburg und Berlin: die mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnete Dancehall- und Reggae-Ikone Shaggy.
Pressekonferenz der Uni Hohenheim: Viele FSME-Fälle auch in Landkreisen, die nicht als Risikogebiet gelten / Im Jahr 2024 zweithöchste Zahl an FSME-Fällen
25.02.2025
(Stuttgart-Hohenheim/uh) - Wieder
ist ein zeckenreiches Jahr zu erwarten: Durch die warmen Winter sind Zecken ganzjährig aktiv, viele überleben die milden Wintermonate. Diese Winteraktivität wurde bereits in den letzten Jahren
beobachtet, berichtet Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim in Stuttgart auf der heutigen Pressekonferenz.
Das führte dazu, dass bereits im Januar 2025 die ersten FSME-Fälle gemeldet wurden. Im Vorjahr meldete das Robert-Koch-Institut die zweithöchste Zahl an FSME-Fällen seit Beginn der Meldepflicht.
Besonders bemerkenswert: Auch in Landkreisen, die noch nicht offiziell als Risikogebiete gelten, werden viele FSME-Fälle registriert. Prof. Dr. Gerhard Dobler, Leiter des Nationalen
Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr betont, dass damit ein Infektionsrisiko in ganz Deutschland vorhanden ist. Er rät dringend
zur Impfung.
Insgesamt 686 FSME-Fälle verzeichnet das Robert-Koch-Institut in 2024 in Deutschland. Nach einem Rekord im Jahr 2020 mit 718 Fällen ist 2024 damit das Jahr mit den zweithöchsten
Fallzahlen.
25.02.2025
(Koblenz/debeka) - Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, alte Gewohnheiten zu überdenken und neue, gesündere Routinen einzuführen. Ging es ursprünglich um Essensverzicht, sind inzwischen etliche Varianten angesagt, die nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Umwelt zugutekommen. Die Debeka, eine der größten Versicherungen und Bausparkassen in Deutschland, gibt Tipps zu den aktuellen Fasten-Trends.
Der
Klassiker: weniger essen
Fastenzeit bedeutet für viele Menschen Gewicht reduzieren und sich gesund ernähren. Aber Vorsicht: Wer danach wieder in alte Essgewohnheiten verfällt, dem droht der Jojo-Effekt! Da kommen die
Pfunde schneller wieder auf die Hüfte, als einem lieb ist. Tipp: Statt radikaler Diäten ausgewogen ernähren und Ungesundes weglassen.
26.02.2025
»Hannah Bethkes kluges Plädoyer geht nicht nur Protestanten etwas an: Unsere Demokratie braucht eine Kirche, die sich selbst ernst nimmt.« Robin Alexander
»Predigten, die mit Jesus am Frühstückstisch enden oder beginnen, weil man sich bürger- und lebensnah geben will, haben mit ernsthafter Religiosität nichts zu tun. Sie sind eine Verballhornung jener so notwendigen Transzendenz, an der es der entkirchlichten Gesellschaft mangelt.«
Die evangelische Kirche in Deutschland befindet sich in einer tiefen Krise – und kaum jemanden scheint es zu kümmern. Dabei ist der Zustand der Kirche ein Spiegel der Gesellschaft. Anstatt zu zeigen, was der christliche Glaube in einer stark säkularisierten Gesellschaft heute noch bedeuten kann, politisiert die Kirche sich und läuft einem Zeitgeist hinterher, der Andersdenkende ausschließt. Gleichzeitig trägt sie durch eine Banalisierung ihrer Theologie selbst dazu bei, als Institution nicht mehr ernst genommen zu werden. Das ist umso dramatischer, als der eklatante Bedeutungsverlust der Kirche in eine Zeit tiefer Umbrüche fällt.
Gerade jetzt müsste die Kirche beweisen, wie sie den Menschen Halt und Orientierung geben kann und wo sie als ethisches Korrektiv der Gesellschaft unentbehrlich ist.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine mutige evangelische Kirche, die ihren Glauben lebt – und für modernen Konservatismus in einer offenen Gesellschaft.
Ein kostenloses Essen, Gemeinschaft und ein offenes Ohr - seit gut zwei Jahren gibt es das Projekt "eat&chill" der katholischen und evangelischen Kirche in Neuwied.
26.02.2025
Von Julia Fröder
(Neuwied/jf) – „eat&chill“ – also essen und verweilen ist seit gut zwei Jahren das Motto eines gemeinsamen Projektes von katholischer und evangelischer Kirche in Neuwied. Ein kostenloses Essen, Gemeinschaft und ein offenes Ohr werden mittwochs von 12 bis 14 Uhr im Gemeindesaal der Marktkirche (Engerser Straße 34) und freitags im „Matthiasstübchen“ des Mehrgenerationenhauses (Wilhelm-Leuschner-Straße 5) angeboten.
Lebensmittel und Energie werden immer teurer, ein warmes Essen ist für einige oft kaum noch zu bezahlen, wissen die Organisatoren. Doch nicht nur eine kostenlose Mahlzeit stehe im Mittelpunkt, sondern auch der gemeinschaftliche Austausch mit anderen. Dabei seien alle willkommen, betonen der evangelische Pfarrer Tilmann Raithelhuber und der katholische Pastoralreferent Christoph Hof. Die beiden Seelsorger bringen sich bei „eat&chill“ ein, das hauptsächlich von rund 14 Ehrenamtliche getragen wird.
Zusätzlich zu ihren Film- und TV-Rollen führt die Schauspielerin eigene Hotels. Was sie an der Aufgabe reizt, verriet der Star während der „Hotelier des Jahres“-Verleihung im Interview. Auch mit den Preisträgern sprach sonnenklar.TV.
26.02.2025
(München/sktv) – Die deutsche Hotelbranche hat zum 36. Mal ihre Besten gefeiert – und sonnenklar.TV war live dabei. Bei der Award-Gala am vergangenen Dienstag, den 18. Februar 2025 in der Mainzer Rheingoldhalle, führte der Reisesender auch ein Interview mit Moderatorin Jessica Schwarz, die neben ihrer Schauspielkarriere unter anderem das Hotel „Die Träumerei“ in ihrem hessischen Geburtsort Michelstadt betreibt. „Was der Vater vererbt, hält man in Ehren – das ist tatsächlich so. Meine Schwester Sandra und ich sind sehr eng mit unserer Familie verbunden und in die Hotellerie gemeinsam reingerutscht. Einmal drin, kommt man nicht mehr raus“, erzählte die Adolf-Grimme-Preisträgerin im Interview mit sonnenklar.TV. Dass der Job im Hotelgeschäft eine Menge Herausforderungen mitbringt, ist ihr klar: „Es hat viel mit Vertrauen und Respekt innerhalb der Familie zu tun, ein Hotel zu führen, und es ist eine Generationsaufgabe, das Geschäft weiterzugeben“, so Schwarz, deren Neffe derzeit ebenso in der Hotelbranche Fuß fasst.
27.02.2025
Es graut vielen. In den Gesichtern spiegelt sich wider: das Wetter, Sorge um persönliches Wohlergehen, die Zukunft. Alles grau in grau.
Mir fällt Nicolas Germanicos ein. Vor seinem winzigen Häuschen auf Samos. Er ist sehr alt. Und allein. Die Kinder in Australien, die Frau seit Jahren tot. Im Krieg ist er auch gewesen. Sein gegerbtes Gesicht lässt ahnen, was er durchgemacht hat. Aber: Es graut ihm nicht. Seine Augen verraten innere Zufriedenheit und Freude am Leben. Trotz allem! Er lädt mich ein und schenkt mir von seinem Reichtum: seine Lebensgeschichte, leuchtend gelbe Blumen, duftendes Basilikum, köstliche Weintrauben und Orangen. Alles, was für ihn im Augenblick am wertvollsten war. Er gibt Freude weiter und sie kommt wieder zurück. Und wir beide sind reicher geworden. Von Nicolas möchte ich lernen. Dann ist nicht mehr alles grau in grau. |
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Autor: Jens-Uwe Flügel, Foto: canva.com
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Robin Becker und Anna Gattermann sind seit September 2024 als „weltwärts“-Freiwillige in Tansania – Einsatz in verschiedenen Stationen des diözesanen Krankenhauses von Litembo – „Toll, so viele Erfahrungen sammeln zu dürfen“
27.02.2025
(Litembo/Würzburg/POW/sti) Wartende Menschen. Sie fallen als erstes auf, wenn man das diözesane Krankenhaus von Litembo im tansanischen Partnerbistum Mbinga betritt. Sie stehen vor dem Krankenhaus, sitzen auf Mauervorsprüngen, warten in langen Schlangen in den Gängen. Manche haben vollgepackte Taschen oder Rucksäcke dabei. In einer deutschen Klinik wäre längst der Frust spürbar. Nicht so hier. „Die Geduld, die die Menschen mitbringen, ist für mich sehr beeindruckend. Es gibt Menschen, die morgens um sieben ankommen und trotzdem erst abends um halb sechs an der Reihe sind und geduldig den ganzen Tag warten“, sagt Robin Becker. Umgekehrt nähmen sich die Ärztinnen und Ärzte viel Zeit. „Den meisten ist es nicht so wichtig, pünktlich nach Hause zu kommen, sondern sie wollen genau wissen, was das Problem ist, um den Patienten helfen zu können.“ Die 20-Jährige ist zusammen mit Anna Gattermann (19) seit Mitte September als „weltwärts“-Freiwillige im Krankenhaus in Litembo eingesetzt. „Es war die beste Entscheidung, die ich für mein Leben hätte treffen können“, sagt Anna. Robin ermutigt: „Es lohnt sich, auch wenn man vielleicht am Anfang Angst hat.“
27.02.2025
(München/acn) - Die Kooperation der Zentralafrikanischen Republik mit Russland habe das Land „ins Abseits gedrängt“ und sich nachteilig ausgewirkt. Das kritisierten katholische Bischöfe aus der Zentralafrikanischen Republik bei einem Besuch in der internationalen Zentrale des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN) in Königstein im Taunus. „Die Bevölkerung sollte nicht für die Entscheidungen der Regierung bestraft werden. Ich appelliere an die internationale Gemeinschaft, unser Volk weiterhin in ihrem Streben nach einer friedlichen Entwicklung zu unterstützen“, erklärte Bischof Nestor-Désiré Nongo-Aziagbia aus Bossangoa im Nordwesten der Zentralafrikanischen Republik.
2021 hatte die Regierung die russische Wagner-Miliz (jetzt „Africa Corps“) ins Land geholt, um den seit 2013 anhaltenden Bürgerkrieg einzudämmen. Die Söldnertruppe startete gemeinsam mit der von der EU trainierten und von Russland aufgerüsteten Armee eine Offensive gegen die Rebellen. Diese war zwar militärisch erfolgreich, aber mit vielen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung verbunden. Andere internationale Einflussnahmen bewerten die Bischöfe positiver, so zum Beispiel die Stationierung von UN-Blauhelmtruppen.
Was sollte, was könnte einmal schwerpunktmäßig in WIR IM NETZ besprochen werden? - Die Redaktion freut sich über Anregungen und Hinweise. Vielleicht möchten Sie / möchtest Du auch einen Beitrag liefern? Sie haben schöne Projekte, in ihrer Nähe und möchten darüber anderen erzählen?
Die Liebe zur Musik pulsiert im Herzen der CAMERATA CHIARA, Freundschaft verzaubert ihr Spiel, die Vielseitigkeit ihrer Mitglieder und Instrumente bereichert ihre Klangwelt. Ihr unverkennbares Bestreben, eine Brücke zwischen den Völkern zu schlagen, prägt ihr künstlerisches Schaffen. Immer auf der Suche nach einer historisch getreuen Interpretation, zeichnet sie auch ihre Offenheit für die ständige Entdeckung neuer Werke aus. Ihr Wille, selten beschrittene Wege zu erkunden, spornt sie an. Ihre Experimentierfreude lässt sie auch Risiken eingehen, die sie in unbekannte Gefilde führen. Und ihre Begeisterung, gemeinsam mit dem Publikum die Welt der Musik zu durchqueren, vereint sie - eine Reise in die ERLEUCHTUNG.
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